"Einziger Luxus war die Topfengolatsche"

11. Oktober 2010, 17:20
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foto: mak/derstandard.at
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Sie sind Unternehmer, Entertainer, Künstler oder Politiker. Man kennt ihre Gesichter aus Fernsehen, Internet, Zeitung - ihre beruflichen Erfolge haben sie bekannt gemacht.

Aber auch der eine oder andere "Promi" musste während seiner Studienzeit auf so manches verzichten. Für derStandard.at kramten prominente Österreicher in der Erinnerungskiste: In WGs wohnen, selbst kochen oder kuriose Jobs annehmen gehörten für sie genauso zum Alltag wie für andere auch.

Was sonst noch getan wurde, um möglichst günstig über die Runden zu kommen, wird in dieser Ansichtssache verraten.

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cwebb1977
00
29.10.2010, 21:36
Glawischnig und 430 Euro im Monat

Genau, das schau ich mir an.

Hannes Kartnig
00
29.10.2010, 20:37
kolatsche.

phobetor
02
12.10.2010, 21:32

hihi, wusste garnicht dass die stöckel a kollegin is...

peter schmidt
 
00
12.10.2010, 16:07
Im Rückblick hatte ich eigentlich als Student

unfassbar viel Geld zur (freien) Verfügung. Kaum Fixkosten (ausser halt die Miete) und wenig laufende Belastungen. Hatte allerdings eine Zeitland so richtig brutale Jobs wo ich dann so 50.000 schilling im monat 2 monate lang im jahr verdient habe.

es ging mir aber schon vor den jobs sehr gut. habe allerdings stipendium bekommen (6.000 schilling 10x im jahr). die familienbeihilfe habe ich da im allgemeinen schon gar nicht mehr bei den eltern abgeholt. trotzdem auch noch ausgedehnt umhergereist usw.

Keine ahnung warums später dann mit dem 4fachen einkommen plötzlich so knapp wurde:)

aus meiner sicht haben halt heute auch sehr viele studenten einen sehr bürgerlichen lebensstil (auto,größpere wohnung,versicherungen,familie) da wirds schwer.

Dr Don Tango
12
12.10.2010, 15:58

sparen durch selbstkochen? ja wenn man nur nudeln mit tomatenmark u. kartoffeln mit salz isst. qualitative (u. nachhaltige) nahrungsmittel sind teuer und wohl leider kaum eine option für den sparsamen studenten.

trollvottel
02
29.10.2010, 16:47

Pasta puttanesca! (Tomaten stückig; Penne; Restln (Speck Oliven Kapern Dosenfisch Leberkäs whatever)

Chili con Katze! (Tomaten stückig, Dosenbohnen, Faschiertes Gemischt, Chilis, Cumin/Koriander, dazu Sauerrahm, geriebenen Käse, Brot und Polenta)

Steirersterz! (3 Tassen Sterzmehl (Mais) in 2 Tassen kochendes Wasser, durchrühren, 20 min stehen lassen, mit einer Gabel zerkleinern / reißen und entweder
a) in Grammelschmalz abbraten, klassisches Bauern-Essen
b) in Milchkaffee, als Frühstück
c) in Sauermilch

Brotsuppen! (Altes Schwarzbrot in Scheiben -> Zwiefel anrösten, mit Suppe aufgießen, Brot drin auflösen. Optional mit Speck, Kümmel, Muskat, Käse, Schnittlauch, Leberwurst, Karotten, Petersil)

hed
00
12.10.2010, 16:30
quatsch

investier' einfach mal 10,- euro in ein kochbuch - du wirst staunen

Dr Don Tango
10
12.10.2010, 18:38

ein tagesbedarf eiweiss investiert in gutes fleisch übersteigt das haushaltsbudget eines studenten. also kommen sie mir nicht mit kochbüchern. deren hab ich eine ganze bibliothek. trotzdem kommt der gang zum chickenking oder dönerfreddy noch immer billiger als selber kochen. billigrestaurants servieren 2000kcal für weit unter 5euro am tag. das möcht ich mal sehen mit anständiger qualität beim selber kochen. klar wenn man nur billigste kohlenhydrate und transfette samt glutamat selbst zubereitet kommt man vielleicht noch billiger.

Susanne_B
10
13.10.2010, 17:05

Es gibt auch andere - nebenbei sehr gesunde- eiweissquellen als Fleisch. Huelsenfruechte beispielsweise. Oder Tofu, erdnuesse..... Sie muessen sich nur ein wenig informieren und schon werden Sie erkennen, wie leicht und billig man sich gesund ernaehren kann.

eze eze
 
01
16.10.2010, 01:53

Ich bin Vegetarierin, und esse gelegentlich Tofu - oft allerdings nicht, denn das Zeug ist keineswegs billig.

hed
01
12.10.2010, 19:27
sie haben keine ahnung von kochen

und sind definitiv kein rechengenie.

peter schmidt
 
02
12.10.2010, 16:12
im übrigen sind aber beide von ihnen aufgezählten gerichte

ganz ausgezeichnet und gewiss auch gesund.

Rautha
18
12.10.2010, 14:54

SUUUUUPER Beihilfen System.
Einer Freundin wurde das recht hohe Stipendium (€ 300 pro Monat) fast zur gänze gestrichen, weil ihre Mutter eine Abfertigung Anfang 2010 erhalten hatte. Damit war das "Einkommen" der Eltern dann höher. Dass sie aber von ihren Eltern fürs Studium nie etwas bekommen hat, ist unserem tollen Beihilfesystem ja egal.
... und das ist sicher kein Einzelfall.

trollvottel
01
29.10.2010, 16:50

2 Optionen:
a) Die eigenen Eltern auf Unterhalt klagen.
b) Neben dem Studium hackeln und sich als Langzeitschmarotzer beschimpfen lassen.

Susanne_B
23
13.10.2010, 17:08

Nun, wenn der Student einen Znterhaltsanspruch hat, ist dieser zu berücksichtigen. Der Anspruch besteht ja unabhängig davon, ob er durchgesetzt wird. Was waere denn die Konsequenz Ihrer Forderung? Kinder wohlhabender Eltern koennten Stipendien kassieren, wenn die Eltern nicht zahlen wollen..... Moechten Sie das wirklich? Dass die Allgemeinheit dafuer einstehen muss?

Pezonia
01
18.10.2010, 14:48

Bin in genau der selben Situation und finde es absolut nicht fair.
1. Ist mein Vater deswegen nicht plötzlich zum "wohlhabenden" Mann geworden - Er hat 45 Jahre als Kfz-Mechaniker gearbeitet und sich seine Abfertigung redlich verdient.
2. War das vor 1 1/2 Jahren - Selbst wenn er mir davon etwas geben hätte wollen, hätt er das Geld ja nicht im Nachtkasterl für mich aufgehoben.

velvet80
02
14.10.2010, 09:38

na und auf das Potential junger Leute verzichten
die sich das Studium nicht leisten können oder verzögern müssen (wegen Arbeit) weil sie von den Eltern einfach so nix kriegen? Ist das besser für die Allgemeinheit?

Susanne_B
50
15.10.2010, 20:55

Wer einen Unterhaltsamspruch hat, muss ihn notfalls zwangsweise durchsetzen. Das ist sehr einfach

trollvottel
00
29.10.2010, 16:52

Ich könnte mir heut nimmer in den Spiegel schauen, wenn ich tatsächlich meinen strengen, aber netten Vater verklagt hätte, nur weil er anlässlich meines Ausstiegs aus dem von ihm geforderten Jus-Studiums nur mehr deutlich weniger als gesetzlich vorgeschrieben hergegeben hat. ("Zuerst studiert Jus, danach kannst studieren was du willst")

Also hab ich mit Kellnern, als Pizzakoch, Journalist, Übersetzer, Korrekturleser, Barmann, Putzmann und so gehackelt. Hat mir IMO nicht geschadet ...

eze eze
 
02
16.10.2010, 01:52

Ja, wenn man herzlos ist, ist das sehr einfach, die eigenen Eltern zu verklagen.

Mann40
01
12.10.2010, 13:16

Franzobels Jobs kann ich gut nachvollziehen, bei mir waren es:

Billeteur, Etikettieren beim Metromarkt, Briefträger, Kellner bei Heurigen, Sportunterricht im Fitnesstudio, Zeitungsjob in der Nacht, Teilzeit bei ToysRus, usw....

Die Gezeichneten
00
12.10.2010, 14:24

Statisterie im Landestheater

trollvottel
00
29.10.2010, 16:53

Touristenführer im Landeszeughaus Graz

Nevim
01
12.10.2010, 15:04

Korrekturlesen für einen Briefmarkenkatalog ...

brigid100
28
12.10.2010, 12:39
Ach ja

Super ausgebautes Stipendiensystem..
Ich hab noch nie Geld gesehen, meine Eltern arbeiten beide deshalb hab ich nie etwas aus dem ach so großen Stipendientopf bekommen..
Jetzt hab ich selber einen Vollzeitjob und kann nur mehr nebenbei studieren, zahl brav meine Steuern und kann dann noch extra für Lehrmaterial blechen..
Danke Frau Karl für die super Tips

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