Ein bisschen billiger geht's immer

4. Oktober 2010, 15:50
  • Artikelbild
    foto: maria kapeller

    Studentenausweis, Kundenkarten, Vorteilscard der ÖBB & Co. helfen dabei, Geld zu sparen.

Studierende können von Ermäßigungen aller Art profitieren und bares Geld sparen - derStandard.at zeigt wie's geht

Egal ob man im Supermarkt Waschmittel kauft, sich im Theater ein Musical gönnt oder eine Reise nach Spanien plant: Gespart werden kann immer. Studierende bezahlen oft weniger, wenn sie einen Studentenausweis oder andere Ermäßigungskarten vorweisen. derStandard.at hat ein paar Beispiele zusammengefasst.

****

Studentenausweis: Mit dem heimischen Studentenausweis gibt es ein vielen Einrichtungen wie Freibädern, Museen oder Theatern Ermäßigungen. Die Bundestheater bieten an den Abendkassen gegen Vorlage des Ausweises günstige Eintrittskarten um rund zehn Euro an. Im Burgtheater gibt es außerdem ein Kontingent für Studierende. Dort rät man, jeweils am 20. eines Kalendermonats zu kommen, um nicht leer auszugehen. Im Raimund Theater und im Ronacher gibt es für Studierende bis zum 27. Lebensjahr ab einer halben Stunde vor Vorstellungsbeginn Restkarten um elf Euro. Egal, wo und was man unternimmt: Nach einer Ermäßigung zu fragen zahlt sich fast immer aus.

Internationaler Studentenausweis: Die "International Student Identity Card" oder ISIC-Karte ist der einzige von der UNESCO anerkannte internationale Studentenausweis. Er kostet zehn Euro pro Jahr und kann zum Beispiel über den Reiseveranstalter Statravel erworben werden. Besonders praktisch für alle, die gerne reisen: Mit der ISIC-Karte kann man 38.000 Vorteile in 120 Ländern nutzen, zum Beispiel Ermäßigungen für Flugtickets, Bussen, Bahnen, Mussen, Restaurants und Hotels. Auf der Homepage kann man nach Vergünstigungen in bestimmten Ländern und Städten suchen. Für Jugendliche bis 26 Jahre gibt es die "International Youth Identity Card (IYTC).

Vorteilscard der ÖBB: Kaum ein Studierender besitzt diese rote Chipkarte nicht. Immerhin spart man damit bis zu 50 Prozent pro Zugfahrt, zum Beispiel wenn man über's Wochenende vom Studienort in die Heimat fährt. Für alle unter 26 kostet die ein Jahr gültige Vorteilscard 19,90 Euro. Auch für grenzüberschreitenden Bahnverkehr gibt's bis zu minus 25 Prozent. Was vielleicht nicht jeder weiß: Inhaber der Vorteilscard<26 erhalten auf Übernachtungen in den CUBE Sporthotels in Kärnten, Tirol und der Schweiz eine Ermäßigung von derzeit zehn Prozent.

Jugendherbergs-Ausweis: Weltweit gibt es 5.000 Jugendherbergen in 85 Ländern, in denen man bei Vorlage eines internationalen Ausweises vergünstigt übernachten kann. Für 19- bis 26-Jährige kostet die Mitgliedschaft 15 Euro pro Jahr, wer 27 oder älter ist zahlt 20 Euro. Den Ausweis gibt's zum Beispiel beim Österreichischen Jugendherbergsverband, inkludiert ist eine weltweit gültige Unfallversicherung.

Eurpean Youth Card Austria: Was bis vor kurzem die EURO<26-Karte war, ist jetzt die European Youth Card Austria. Alle bis 28 können bei der regionalen Jugendinfo oder im Internet diese Ermäßigungskarte bestellen. Die Classic Card kostet 14 Euro pro Jahr, die European Youth Card Reload kostet für drei Jahre einmalig zehn Euro, vierteljährlich fallen weitere fünf Euro an. Was bringt der Besitz der Karte? Angeblich bis zu 80.000 Vorteile, unter anderem minus 25 Prozent auf Zugfahrten und 50 Prozent auf Museumseintritte in Spanien, minus zehn Prozent auf Fahrten mit der Fähre von/nach Italien oder gratis Eintritt in viele Museen in den Niederlanden.

Kreditkarte: Beim Anbieter Card Complete (Visa und Mastercard) gibt es eine eigene "Student Card": Im ersten Jahr entfällt die Jahresgebühr komplett, ab dem zweiten sind pro Jahr 27,50 fällig - rund die Hälfte des Normaltarifs. Darüber hinaus sind Inhaber der Karte weltweit versichert - wenn die Karte innerhalb von zwei Monaten vor Schadensantritt mindestens einmal verwendet wurde. Alle Inhaber einer Visa-Karte erhalten Rabatte bei der Hertz-Autovermietung.

Studentenkonto: Bei den meisten Banken zahlen Studierende keine Kontoführungsgebühren. Darüber hinaus gibt es - je nach Kreditinsitut - unterschiedliche Vorteile. Wer die Bank Card Student ID der Erste Bank/Sparkassen hat, kann sich weltweit über 38.000 Vorteile und Ermäßigungen bis zu 50 Prozent in 118 Ländern freuen. Darüber hinaus gilt die Karte auch als vollwertige „International Student Identity Card" und ist damit von der EU und UNESCO der einzige international anerkannte Studentenausweis inklusive Foto. Rabatte und Ermäßigungen für Sport, Freizeit und Bildung erhält man auch als Inhaber eines Studierendenkontos der Raiffaisenbank. Die BankAustria wirbt um Studenten mit Gutscheinen für Kino und Kaffeehaus, zusätzlich gibt's Tickets für 4.000 Veranstaltugnen im Jahr um bis zu 20 Prozent günstiger.

Kundenkarten: Heute gehört es schon zum guten Ton eines Unternehmens, eine eigene Kundenkarte herauszugeben. Was den einen nervt, ist des anderen Freude: Bei Billa gibt es zum Beispiel regelmäßig Rabatte auf Produkte für Mitglieder des Vorteilsclubs, außerdem ein kostenloses, monatliches Kochmagazin. Auch ausgewählte Reisen von ITS-Billa werden zu Sondertarifen angeboten. Auch mit der Ikea Family Card kauft man bestimmte Produkte günstiger ein, das Ausborgen von Leihtransportnern ist ebenfalls ermäßigt. (mak, derStandard.at, 4.10.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 88
1 2 3
lola12
00
4.12.2010, 17:51
In meinem ersten und zweiten Studienjahr

hatte ich monatlich

€ 350.00

zur Verfügung. (150.00 fürs Doppelzimmer mit Dusche am Gang, 100.00 gab ich ca. für Essen aus, Rest Heimfahrten von Linz nach Tirol und zurück, anfallende Geburtstagsgeschenke etc.)

ES GING AUCH!

Jetzt geh ich arbeiten, weil ich mir mehr leisten will und auch öfters muss, was aber zu Lasten des Studiums ist.

Ach ja, Stipendium krieg ich auch keins.

Man kann also schon fast am Existenzminimum leben, wenn man sich alles einteilt. Natürlich hab ich in dieser Zeit keine qualitativ hochwertigen Lebensmittel zu mir genommen, das hat sich jetzt geändert, weil man so einfach gesünder und fitter ist.

franziskus
00
7.12.2010, 04:42
Hut ab

Bewundernswert

shorsh
00
7.12.2010, 11:58
Spartipps sind heutzutage teuer!

kennt ihr den schon?

http://www.youtube.com/watch?v=dFH6kFaGjug

schaumamal4
00
29.11.2010, 18:58
Es geht noch günstiger !

Wenn sie als Student ihrer Oma hin und wieder einkaufen gehen,bitten Sie sie um einen Dienstleistungsscheck.
Mit dem Dienstleistungsscheck können sie sich Kranken und Pensionsversichern um ca 50,--/Monat. Damit ersparen sie sich den Nachkauf der Pensions-versicherungszeiten ihres Studiums. 50,- statt 400,-- und in Zukunft wird es noch mehr sein. Die Stundentenversicherung ist zwar ein bisserl billiger aber durch die fehlende Pensionmonate unwirtschaftlich.

Noch viel Spass beim Studium. ;-))

tassen im schrank
07
16.11.2010, 14:01
Vielen Dank für die Vergünstigung,

aber als Student am zweiten Bildungsweg, ohne Unterstützung durch Eltern, angewiesen auf ein Stipendium von 680 € bekomme ich original überhauptkeine Ermäßigung, da diese alle mit 26. vorbei sind.

phobetor
00
1.11.2010, 18:44

kreditkarte ha-ha, hat ja überhaupt kein mindesteinkommen oder so.

Die gute! Idee
01
9.11.2010, 14:26

Bekommt Kreditkarten nicht eh jeder, der quasi fähig genug ist das Formular (Name, Adresse, Geburtsdatum) fehlerfrei auszufüllen?

(ernst gemeinte Frage)

Donald Duck
01
16.11.2010, 15:23
Ich bin nicht sicher ...

... ob man es völlig fehlerfrei ausfüllen muss.

mrphi
 
00
15.11.2010, 18:28

glaub schon, die banken wollen ja geld mit den schulden machen. und man zahlt ja eine jährliche gebühr dafür.

dieDritteGeneration
00
14.11.2010, 22:51

Weiß nicht, aber zumindest Prepaid-Kreditkarten bekommt echt jeder, da braucht man kein Einkommen. Für ein paar Dinge braucht man halt meist leider eine Kreditkarte...Flug buchen..Auto mieten, etc.

pall_mall
06
29.10.2010, 20:06
bei allen diesen vergünstigungen...

... handelt es sich um "luxusgüter". dh. es hilft nichts bei den normalen lebenshaltungskosten.

weiters sind diese angebote fast alle mit dem alter, mit dem die studienbeihilfe endet verknüpft. es ist daher zu erwarten, dass dieses alter auch herabgesetzt wird.

mosaic9
09
19.10.2010, 11:12
ich kann hier einigen vorpostern nur zustimmen...

...dinge wie theater/oper/zugfahrten in die bundesländer/kinobesuche/billa-einkäufe sind für mich als student reiner luxus. ich wäre glücklicher, wenn es ermäßigungen beim hofer geben würde, oder wenn die öffis noch günstiger wären (v.a. in den ferien).

onkel s
09
19.10.2010, 10:04
ich freu mich jedsmal WAHNSINNIG...

...wenn ich meinen studentenausweis zeige und statt 20 € NUR 18,5€ bezahle!!!!

"...jaja diese studenten, alles bekommens billiger und regen sich noch immer auf..."

Hustler
01
5.10.2010, 17:02

ÖAMTC Mitgliedskarte bringt auch Vergünstigungen, zB in diversen Kinos und auch damals beim Tropeninstitut als ich für Asien impfen war. Und auch sonst "oft" (laut ÖAMTC).

Glasperlenjongleur
00
5.10.2010, 17:02
Theater

...ist für Studenten (in Wien zumindest) sowieso unschlagbar günstig (Stehvermögen vorausgesetzt). Welcher Vollzeitstudent käme denn bitte überhaupt auf die Idee, sich eine Vollpreiskarte zu kaufen?

Mathilde.D.G.
05
5.10.2010, 16:17
studentenspeziefische Ermäßigungen!!??

..also 80% der Angebote sind - wenn überhaupt - ja nur altersbezogen (wenn überhaupt, Bsp. "Kundenkarte" - die kann ja jeder haben), also eher ein Wernbeartikel für ÖBB, VISA, Billa u Co!!!

phobetor
01
1.11.2010, 18:48

ja außerdem sind diese kundenkarten nicht gratis, sondern man verkauft seine privatesten daten (daten über seine alltäglichen einkäufe) an billa und co. dass firmen die kreditwürdigkeit beurteilen daruaf keinen zugriff haben kann man glauben oder nicht.

Hafer Mann
00
5.10.2010, 13:56

Ein Zusatz zur European Youth Card:
Wer die Jugend-Vorteilscard der ÖBB besitzt, kommt gleichzeitig auch in den Genuss der Vorteile dieser europäischen Variante. Sich diese extra anzuschaffen ist also auf keinen Fall nötig!
(Das Symbol dazu ist auf der Rückseite zu finden).

Wasmichstört
015
5.10.2010, 13:51
Nur normal gefüllte Vorlesungssäle...

...die gibts nicht auf Studentenausweise...

Anuntiata
06
5.10.2010, 12:45
DAS ging ja gründlich in die Hose....

AntiFa201
48
5.10.2010, 11:26

und wie kann ich meine GRUNDKOSTEN reduzieren? gibt es eine ermäßigungskarte für miete, lebensmittel, lernmaterial, kleidung und sprit? ins theater geht doch heute kein junger mensch mehr... die rabattangebote, die hier gelistet sind, stammen wohl noch aus goethes zeiten.

Rudolf Mentär
02
19.10.2010, 13:36

Einmal ganz abgesehen von deiner, hmm..., schrägen Meinung vom Theater..:
Sprit! Was ist das? Wozu braucht man das? Wenn du als Student ein Auto hast, wohnst du entweder bei den Eltern (dafür vielleicht nicht ganz zentral und brauchst es), oder du gehst eh arbeiten, oder du brauchst es nicht wirklich. In allen drei Fällen verstehe ich dann nicht, warum du über die Grundlebenskosten aufregst...

kiwi fish
 
03
9.11.2010, 13:16

und ich dachte er redet von alkohol....

foxdevilswild
01
12.10.2010, 14:44

lol..
also ich weiß echt nicht, ob ich lachen soll, weil das so weltfremd klingt, wenn jemand mit absoluter überzeugung meint, studenten gingen nicht ins theater oä, oder ob ichs mehr traurig find, dass du selbst (ich duze jetz einfach, weil ich davon ausgehe, dass wir beide studenten sind :) ) offenbar genausowenig diese etablissements besuchst wie sämtliche studenten, die du kennst.
(nur so als nebeninfo-es gibt ganze studien, die sich mit dieser kunst befassen...) ;)

binchen binchen
00
27.10.2010, 11:19
von ungefähr 150 bekannten Mitstudenten..

.. gehen vlt 2-3 hin und wieder ins Theater, daher denke ich doch, dass die meisten Studenten darauf nicht ihr Hauptaugenmerk legen

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 88
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.