Höchste Bahnlinie der Welt

Umstrittener Ausbau von Bahnstrecke in Tibet begonnen

27. September 2010, 17:11

Verbindung zwischen Hauptstadt Lhasa und Xigaze, dem Sitz des Penchen Lama, soll in vier Jahren fertig sein

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Posting 1 bis 25 von 56
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dreyfusard
10
28.9.2010, 11:46

hoffentlich brichts ihnen die gleise.

Irgendjemandinwien
12
28.9.2010, 09:52
Die ewige Tibetdiskussion

Nein Tibet hat nicht so eine reine Weste wie es in diversen Filmen historisch dargestellt wird. Trotzdem halte ich das alte Tibet besser als das neue chinesische. Über diesen Zug wurden/werden primär hunderttausende Chinesen zwangsübersiedelt, damit die Tibeter in ihrem eigenem Land zur Minderheit werden. Damit wird eine Unabhänigigkeit unmöglich. Neben Lhasa wird gerade ein neues chinesisches Lhasa erbaut, um Wohnungen und Arbeitsplätze für die Neu-Tibeter zu schaffen. Für die Chinesen ist Tibet ein großes Disneyland, so wie die innere Mongolei oder andere Orte wo Minderheiten wohnen. Kein Respekt vor der Natur und den Menschen. Nur als Information: ich war 2 1/2 Monate in China und Tibet und hab mir so meine Meinung gebildet

beowulf2
 
01
28.9.2010, 12:58
"Über diesen Zug wurden/werden primär hunderttausende Chinesen zwangsübersiedelt, damit die Tibeter in ihrem eigenem Land zur Minderheit werden.

Damit wird eine Unabhänigigkeit unmöglich. "

Die meisten Han bleiben an sich nur fürs Geldverdienen ein paar Jahre in Tibet, da die Lebensbedingungen des Hochlands nicht gerade angenehm sind.

Die Unabhängigkeit hängt ausschliesslich davon ab, ob in China die Zentralmacht abhanden kommt und es in diverse Teile zersplittert wird oder nicht. Momentan schaut es nicht so aus.

Für die Han ist Tibet ein sprituelles Disneyland - richtig. Ist es aber für uns genauso. "Wir" bilden uns nur ein die besseren Touristen zu sein, nein wir "verneinen" es sogar oft Touristen zu sein und bilden uns ein "halbe" Tibeter zu sein nur weil wir eine Dalai Lama Biographie im Regal stehen haben.

ps. 2 1/2 Monate ist ein Kratzen an der Oberfläche, wenn überhaupt

Irgendjemandinwien
10
28.9.2010, 13:55

tibet ist unabhängig von büchern, filmen und dem dalailama ein wunderschönes land. die chinesen sind dort keine touristen sondern hauptsächlich besetzer. er herrscht dort eine starke repression durch das militär und tibet war um einiges größer als es jetzt auf der landkarte eingezeichnet ist. große teile wurden einfach in andere provinzen chinas eingerechnet, dadurch fällt es nicht mehr so auf. die unabhängigkeit ist nicht nur vom zerfall chinas abhängig, sondern auch von der weltgemeinschaft. ich wette sie waren weder noch in china noch in tibet jemals, sonst würden sie die respektlosigkeit der chinesen, egal ob in tibet, in der inneren mongolei oder sogar im "eigenem" land verteidigen. 2 1/2 monate sind eine menge zeit für einen tourist

beowulf2
 
01
28.9.2010, 14:11
Tibet ist ein wunderschönes Land - Stimme ihnen da zu, frag mich aber warum das betont werden muss. Repressionen gibt es genug in Tibet - keine Frage.

Die Frage ist halt wie man diese verringern kann. Deeskalation wäre vielleicht mal ein Ansatz.

Verschonen sie mich bitte mit dieser Provinzen Story. Das ist eine medienwirksame - und daher oft auch bei und wiederholte - Story, aber absolut blödsinnig. Lesen sie sich ein wenig über die Provinzenbildung und lokalen Machtverhältnisse im 19. und 20. Jahrhundert ein.

Die "chinesen" treten dermassen "respektlos" überall auf, auch bei uns in Österreicher. Chinesische Touristengruppen sind immer laut, machen von alles und jedem ein Foto und beschweren sich über den Service.

Bleiben sie mal 2 1/2 Jahre drüben und vermeiden sie in dieser Zeit jeglichen Kontakt zu den dortigen Expats so gut es geht. Dann reden wir mal weiter.

Eckhausbesitzer
00
18.10.2010, 09:30

1:0 für Beowulf2!

Ivan Fedorov
01
28.9.2010, 10:20
waren sie auch 2 1/2 monate im "alten tibet"?

Irgendjemandinwien
10
28.9.2010, 10:23
nein

natürlich kann ich nur aus büchern und aus erzählungen tibetern meine meinung zum alten tibet bilden.

Shylock
21
28.9.2010, 09:39
Giftmüll

...also ich kann der Vermutung, daß diese Bahnstrecke sich nur dadurch rechnet, daß der Giftmüll aus dem Reich der Mitte (und auch der Welt darum herum) hier in den unpopulärsten Teil Chinas gekarrt werden soll durchaus etwas abgewinnen.

Nur nichts positives!

beowulf2
 
02
28.9.2010, 13:01

Wenn die Han wirklich Giftmüll in großen Massen nach Tibet karren, würden sie sich selbst ja vergiften. Die Quellen der wichtigsten und größten Flüsse wie z.B. der gelbe Fluß oder der Yangzi, liegen doch da alle im Hochlandgebiet...

linker Schlechtmensch
00
28.9.2010, 09:02
Großprojekte

sind immer umstritten, es sind immer welche dagegen.

Adam Markus
312
28.9.2010, 00:26

Auch wenn die Tibet-affinen hier im Forum es nicht gerne hören: So wie die Menschen in Tibet gelebt haben mag für eine romantische, "Gemma die wilden Bergmenschen schaun" Reise nett sein, fließend Wasser, Strom und Kanalisation haben aber genauso wie die Bahn durchaus Vorteile.

Mit dem Fortschritt kommt halt die Veränderung und wenn einer eine klerikalfaschistische Diktatur unter einem Gottkaiser (so wie es sie in Tibet gegeben hat) befürwortet, soll bitte nicht meinen, dass es zum Wohle der Bevölkerung sei.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass heute alles Leiwand ist, aber immer die "Guten alten Zeiten" herbeisehnen bringt auch nix.

So jetzt freu ich mich schon auf die Kritik.

spacedakini
10
8.10.2010, 09:49

Fortschritt ist sehr gut, aber die Tibeter sollten entscheiden dürfen, was und wen sie in ihrem Land haben möchten.
Und die Tibeter sollen an den Touristen verdienen, nicht die Chinesen.

Nix da Smoothies! Obst trinkt man gebrannt
01
28.9.2010, 08:55

"Free Tibet!

Die Welt braucht dringend noch einen Gottesstaat!"

Wirtschaftshierbleiber
10
28.9.2010, 08:54

In China werden Minderheiten recht gut behandelt - was nicht immer so war.
Es gibt zweisprachige Ortstafeln, Zweikind-Familien, Schulen in denen in der Muttersprache unterrichtet wird.

Wenn man in einer Tibetischen Stadt hockt, dann fällt aber die riesige Masse an Polizisten auf. Frei fühlt man sich da nicht.

Rumo von Zamonien
13
28.9.2010, 08:53
Alles sehr schön...

Leider herrscht in Tibet schlimmer Rasissmus, ausgeübt von einer Besatzungsmacht und leider haben Tibeter in ihrem eigenen Land keine Chance mehr.

"Mit dem Fortschritt kommt halt die Veränderung" ist als Zusammenfassung der Situation dort genauso ungeignet wie die völlig verblödete Romantisierung des Lebens in dieser harten (und wunderschönen) Landschaft.

Es ist einfach so die Tibeter und ihre Kultur den Chinesen vollkommen, und zwar vollkommen wurscht sind.
Interesse besteht an den Ressourcen des Landes.

Aber fahren sie doch mal hin.

ugo tognazzi
30
28.9.2010, 08:26

wie ist das ? man schreibt einen besonders provokanten text und freut sich dann über entsprechende antworten. wie nennt man das ? zynisch, provokant, gelangweilt, verbittert, selnbstherrlich ? bitte um mithilfe

BraS
 
11
28.9.2010, 09:27
wie nennt man das ?

genau so.
in genau dieser Reihenfolge.

Kaktus51
11
28.9.2010, 06:06
Von einer Besatzungsmacht aufgezwungene Verbesserungen,

und seien sie in unseren Augen noch so sinnvoll, sind immer ein Problem. Zusätzlich bezweifle ich, ob wir in A wissen, wonach sich ein Tibeter sehnt.

Gummibam aus Surinam
01
30.9.2010, 15:22
Was haben uns die Römer gebracht

ausser...?

chilli p.
02
28.9.2010, 08:09

ich denke mal, auch ein tibeter freut sich über eine funktionierende kanalisation.

Mirko Czentovic
56
27.9.2010, 20:59
Unglaublich wie China das tibetische Volk unterdrückt

Jetzt bauen die sogar eine Eisenbahn!

Iniesta
03
28.9.2010, 08:25

All right, but apart from the sanitation, medicine, education, wine, public order, irrigation, roads, the fresh water system and public health, what have the Romans ever done for us?

wadif
65
27.9.2010, 22:14

Ihr Geschreibsel ähnelt frappant jenem der DDR Propaganda und zeigt, welch geistes Kind Sie sind.

chilli p.
02
28.9.2010, 08:05

ah ja, die ddr-keule. bin gespannt, wann hier nazi-steine geschmissen werden.

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