Reden hilft Beteiligten

Borderline: Blick hinter die Selbstverletzung

27. September 2010, 13:18
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    foto: reuters/herwig prammer

    Im Unterschied zu vielen anderen Therapie- und Selbsthilfeansätzen sind im Trialog auch Angehörige dabei.

Trialog-Selbsthilfe versammelt Patienten, Angehörige und Therapeuten

Mannheim/Warstein/Wien - Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) gehört zu den spektakulärsten und zugleich am wenigsten verstandenen psychischen Krankheiten. Kommen Patienten, Angehörige und Therapeuten zusammen und reden auf gleicher Ebene miteinander, bessert dies die Situation aller. An dieses Konzept hält sich die Trialog-Selbsthilfe, die sich in zwölf Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz regelmäßig in Regionalgruppen trifft. Am 29. Oktober widmet sich ein bundesweites Treffen in Ansbach dem Alltag und Arbeitsleben mit Borderline.

Druck durch Selbstverletzung verringern

Die Trialog-Idee kommt aus der Psychose-Selbsthilfe und wurde von Christiane Tilly und Anja Link, zwei ehemaligen BPS-Betroffenen, für Borderline adaptiert. "Man sitzt mit Angehörigen und Therapeuten zusammen, die jedoch nicht die eigenen sind. Dadurch spricht man freier und kann über Stellvertreter lernen", erklärt Tilly. Jedes Treffen steht unter einem Thema. "Zu den Dauerbrennern gehören die Diagnose, der Umgang am Arbeitsplatz oder das gesellschaftliche Stigma", berichtet die Journalistin und angehende Therapeutin Dagmar Weidinger, die den Wiener Trialog bei pro mente leitet.

Wie der Austausch konkret aussieht, schildert Tilly am Beispiel der Selbstverletzung. "Vier von fünf Borderliner sind davon irgendwann betroffen. Patienten berichten im Trialog etwa, dass sie enormen Druck verspüren und diesen durch Selbstverletzung verringern. Die Angehörigen formulieren ihr Entsetzen und sagen, sie können kein Blut sehen, während die Therapeuten auf die Möglichkeit verweisen, bessere Strategien zu erlernen." Bei genauerer Analyse stelle sich etwa heraus, dass dieses Verhalten auf psychiatrischen Stationen von anderen abgeschaut wurde, da es zur ersehnten Aufmerksamkeit des Umfeldes führt. Hier könne die Therapie ansetzen.

Reduzierte "Macht" des Therapeuten

Die trialogische Selbsthilfe beendet die Übermacht des Therapeuten, betont der Mannheimer Psychiater Martin Bohus. "Borderliner fügen sich oft bereitwillig der patriarchalischen Weißkittelmacht, die Therapeuten für sie darstellen. Besserung gelingt jedoch erst durch Mündigkeit und Selbstverantwortung." Speziell bei Borderline hänge Behandlungserfolg von der Erfahrung und Person des Therapeuten ab. "Der Austausch hilft Patienten, da sie meist viel zu lange falsche oder schlechte Therapien in Kauf nehmen. Vielmehr sollten sie aber das Gesundheitssystem sinnvoll nutzen", so Bohus.

Für Therapeuten sind Trialog-Treffen eine Schulung. "Anders als im geschützten Raum der Therapie wird hier ungeschönt sichtbar, wie sich die Patienten in ihrem Umfeld verhalten und wie kompliziert ihr Alltag abläuft", erklärt der Psychiater. Weidinger ergänzt, dass überraschende Erkenntnisse vorprogrammiert sind. "Betroffene sind etwa durch die Diagnose 'Borderline' oft sogar erleichtert, da mit ihr unerklärliche Schuldgefühle verschwinden und Besserungswege sichtbar werden", so die Expertin. Interessant sei auch, dass die Patienten selbst den teilnehmenden Therapeuten immer wieder raten, sich eine nötige Distanz zu bewahren.

Trialog kein Ersatz für professionelle Therapie

Im Unterschied zu vielen anderen Therapie- und Selbsthilfeansätzen sind im Trialog auch Angehörige dabei. "In der Regel sind das Eltern, Partner, oder Kinder von Betroffenen. Sie leiden oft sehr an der Situation, können aber durch ihr Verhalten auch dazu beitragen, dass es zu keiner Besserung kommt", betont Bohus. Auch hier bringe der Trialog-Austausch wertvolle Hinweise.

Ob der Trialog für sich bereits Therapie ist, sind sich die Experten uneins. Weidinger verneint zwar, erkennt jedoch gegenseitige Unterstützung im therapeutischen Sinn unter den Teilnehmern. "Wertschätzung und Respekt bestimmt die Gruppenatmosphäre, zudem bestätigt man sich gegenseitig und spricht Mut zu." Bohus betont, dass der Trialog keinen Ersatz für professionelle Therapie darstelle. "Trotzdem ist jede Form der Selbsthilfe auch Therapie und hilft allen Beteiligten, besser im Leben zurechtzukommen." (pte)

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24 Postings
cainandra
 
82
27.9.2010, 23:40
"borderline" ist keine "krankheit", keine "persoenlichkeitsstoerung"

"borderline" ist die kranke bezeichnung einer kranken gesellschaft fuer ein alternatives system sich selbst (und gott und die welt...) zu betrachten, zu verstehen und zu ver/bearbeiten und ihr seid nun mal leider nahezu unfaehig mit nicht kongruenten menschen umzugehen und empathie und toleranz bleiben leider fremdwoerter (pun intended) fuer die meisten unter euch, das system, dass ihr lebt und verteidigt, als ob ihr es bezahlt bekommt, ist an allen ecken und enden krank (kirche, korruption, kindersexarbeit, karl-heinz und kuhtransport), aber keiner moechte aufwachen, ob feuchter oder albtraum (hmm hierzulande wohl eher alptraum!), aber hauptsache andere als krank denunzieren und therapieren wollen. lol.

NickKnarrkarton
00
23.1.2011, 21:03

Sehe ich mittlerweile auch so.
Dank Diagnoseschema findet sich heute ja auch für jeden ein psychischer Dachschaden, mit dem dann die Unmengen an Psychologen beschäftigt werden können.
Diagnositiziert wird ja geradezu inflationär.
Ich habe einige Leute kennengelernt, die mit Borderline diagnostiziert wurden. Die hatten menschliche Eigenschaften, von denen andere nur träumen können.
Und therapierbar ist der Mensch sowieso nicht. Bzw. therapiert werden nur gesellschaftliche Symptome, aber nicht die Ursache.

green man
11
19.1.2011, 11:29

alle anderen sind so pöse zu mir, keiner versteht mich/uns, die Welt ist so schlecht, das Besondere hat hier keinen Platz...blablabla. Das ist genau das, was beinahe alle Borderliner in der ein oder anderen Art von sich geben. Bitte versteht mich nicht falsch, aber ihr ( die direkt Betroffenen) seid eine enorme Belastung für eure Umwelt, und die Tatsache, dass es noch Leute gibt, die mit euch interagieren sollte euch eines Besseren belehren.

Harry Y.
 
00
16.1.2011, 21:50

Sie haben natürlich vollkommen Recht. :)

gärtner
20
28.9.2010, 11:58

sind sie selbst betroffene?

hört sich fast so an.

Edmundius Sackbauer
00
17.1.2011, 08:21
Hab eher das Gefühl...

dass werte/r cainandra auf den Zug der Scientologists aufgesprungen ist.

zahnloser Tiger
53
28.9.2010, 13:57
das tut es in der Tat

"alle anderen sind schuld und wollen mich nicht verstehen"

"ich brauche keine hilfe, ich will so weitermachen wie bisher"

dazu eine Prise Verachtung für alle die "dummen" die das nicht verstehen wollen

pauschalierung "ich vs IHR"

und ein paar vollkommen irrelevante Ausflüchte

dazu evtl noch ein bisschen Gewalt wenn man versucht sie an den SSV zu hindern (Mutter attackierte Tochter mit dem Küchenmesser als diese verhindern wollte daß sich diese selbst verletzt) und Selbstschädigung (rauchen sie exzessiv und/oder trinken sie billigen Alkohol um sich zu betäuben?) gepaart mit ein paar geschickt gestreuten Lügen (die Ärzte haben mir die Therapie verweigert) und voila...

zahnloser Tiger
188
27.9.2010, 13:39
wunderbare welt...

FAKT ist, daß der Großteil der Erkrankten NICHT GEWILLT IST eine Therapie auch vollständig zu absolvieren

SSV (Selbstverletzendes Verhalten) ist kein "Ventil" für Druck sondern eine aufmerksamkeitserrenge Maßnahme die der/die BorderlinerIn setzt um von ihrer Umwelt nicht "verlassen" zu werden und die gewünschte Aufmerksamkeit zu erhalten (Angst vor dem "verlassenwerden" ist einer der Hauptmotivatoren für BPS, selbst wenn diese PROJIZIERT ist)

die Projektion eigener Emotionen ist eines der TYPISCHEN Symptome der BPS

als Angehöriger einer Borderline-Kranken kann ich von einer Krankheitseinsicht der Betroffenen nur TRÄUMEN, DABEI bin ich nicht nur in Selbsthilfe sondern LIVE...

der Trialog-Theraput hat "was gelernt"... wie im ZOO

mad as hell
06
27.9.2010, 22:20
Teil 2.

BPS ist eben nicht nur SVV, sondern vorrangig eine Persönlichkeitsstörung, die nicht einfach handzuhaben ist. Was diese Menschen benötigen ist nicht nur eine Therapie, sondern ein verständnisvolles und äußerst tolerantes Umfeld - zumindest meine Angehörige kann zb. bei Konflikten extrem schwierig sein, versucht Menschen gegeneinander auszuspielen, da ist das Rezept in meinem Fall: runterschlucken, ruhig und neutral bleiben, aber keinesfalls aktiv einmischen. Ist anstrengend, funktioniert aber, mit ein bisschen Hirneinsatz.

Aus Ihrer Nachricht lese ich einen Haufen Ärger und Intoleranz heraus.
Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Erkrankung Ihrer Angehörigen haben, ich glaube, es gibt auch so etwas, wie Therapien für indirekt Betroffene.

mad as hell
06
27.9.2010, 22:07
Andere Erfahrung

Ich bin auch Angehöriger einer BPS-Kranken. Diese brach zweimal eine Therapie ab, bis sie freiwillig für mehrere Monate in eine Klinik ging, als sie suizidal wurde. Danach ging sie über mehrere Jahre hinweg wöchentlich zur Psychotherapie, heute läuft alles sehr stabil und erfolgreich, seit Jahren kein SVV mehr, großes soziales Umfeld aufgebaut, was eine große Hilfe ist.

Arme, Beine, teilweise Oberkörper: von oben bis unten stark vernarbt, was aber versteckt wurde. Sie ließ mich (später) ihre Tagebücher lesen, in welchen sie sich über zu tiefe Schnitte und Entzündungen sorgte - aber gezeigt hätte sie diese trotz Blutvergiftung nicht.

zahnloser Tiger
50
28.9.2010, 12:10
erstens habe ich SSV NICHT mit BPS gleichgesetzt

etwas mehr an die Fakten halten wenn sie schon antworten wollen

zweitens bin ich seit knapp 15 Jahren involviert, also was wollen sie mir denn erzählen?

ebenso wie die Kranken Individuen sind, so sind auch die Verläufe individuell...

ich gratulierer ihnen wenn sie es so "leicht" hatten und wünsche ihnen viel erfolg

OHNE Einsicht und die Motivation FÜR SICH SELBST eine Therapie zu machen ist die ganze Sache allerdings für die Katz'

meine Distanzierung von der BPS-Erkankten hat NICHTS mit Intoleranz zu tun

da sie augenscheinlich das Prinzip der Abgrenzung nicht verstehen (das kommt lustigerweise aus der Angehörigentherapie) bitte ich sie darum weitere derartige Kommentare zu unterlassen

Intoleranz ist IHRE Sünde, nicht meine...

Pharoah
01
27.9.2010, 20:05
Auch "entweder-oder"

statt "sowohl-als-auch"???

BK W. Shoyssel
12
27.9.2010, 16:54

ja, ich bekomme aus persönlichen Kontakten auch langsam das Gefühl, dass die Krankheitsuneinsichtigkeit für BPS typisch ist.

"Normale" Depressive gehen eher zum Arzt, wenn auch nur, um zur Symptombekämpfung Medikamente zu bekommen. Borderline-Kranke sind oft der Meinung, dass die Umwelt (Partner, Bürokollegin, Chef, ...) zum Arzt gehört.

zhang sanfeng
17
27.9.2010, 14:37

der gewinn an aufmerksamkeit ist sicher auch ein faktor...
... der gewichtigste oder gar der alleinige kann es aber nicht sein.
wie würden sie sich sonst erklären, dass die meisten "borderliner" sehr viel mühe darauf verwenden, die verletzungen zu verheimlichen?

die therapiewilligkeit ist auch so eine sache...
... wenn sie dauernd zwischen der angst vor dem verlassenwerden und der angst vor nähe navigieren müssen, sind plötzliche beziehungs- und therapie-abbrüche erwartbar.

Reisebegleiterin
02
27.9.2010, 21:20

ja richtig.
dieses blöde "ich tu mir weh damit ich beachtet werde" ist reinster mist.
ein druckventil is es wohl eher auch nicht ganz,
weil druck is was andres.
es hat viel mit ablenkung und beruhigung zu tun.

zahnloser Tiger
20
28.9.2010, 12:41
sie scheinen ja wirklich der Meinung zu sein daß BPS-Kranke

sich ihrer HAndlungen und Denkweisen immer voll bewusst wären

das ist der erste Fehler

zweitens verstehen sie augenscheinlich den Unterschied zwischen einer Krankheit und einer Persönlichkeitsstörung nicht

wenn sie erleben wie sich eine BPS-erkrankte für die Rettung aufschminkt um sich dann vor den Augen der Sanitäter selbst zu verletzen denken sie anders

der übliche Ablauf bei meiner Angehörigen ist jener:
Info über geplanten Suizid um ca 02:00 nachts; beim Eintreffen in ihrer Wohnung wartet sie bis wir die Wohnung betreten haben um sich vor unseren Augen selbst zu verletzen

das hat NICHTS mit Druckabbau zu tun, das "Ventil" wäre bereits längst offen wenns darum ginge

hier werden andere BEWUSST und vorsätzlich als Zeugen benutzt

Reisebegleiterin
01
28.9.2010, 14:53

ich hoffe, sie kommen damit klar. tut mir wirklich leid, welche erfahrungen sie da schon sammeln haben müssen.
lassen sie sich nicht auf so jemanden ein, sie können da nicht helfen. diese person nützt ihre angehörigen aus. passen sie auf sich auf.

das geschilderte hat aber wenig mit borderline zu tun.

zahnloser Tiger
10
28.9.2010, 15:17
eine Hose kann man sich aussuchen...

Verwandte eher nicht

genau das ist für viele Angehörige BPS-Erkrankter das Dilemma; die Betroffenen sind keine "Dinge" die man wegwirft wenn sie nicht "funktionieren", aber der Umgang und die Unterstützung Erkrankter ist eine zermürbende Aufgabe

die Symptome sind meiner Erfahrung nach recht typisch für BPS, ich habe selbst in Angehörigenberatungen und -Selbsthilfegruppen diese Verhaltensmuster vielfach geschildert bekommen, weshalb ich etwas über ihre Antwort verwundert bin/war

sie haben durchaus Recht, wenn sie das zutreffen der BPS in Frage stellen, zumal es auch NOCH "typischere" Verläufe gibt

allerdings ist der Begriff BPS extrem weit gefasst, und wie mir schon seit Jahren glaubhaft versichert wird gehört diese Ausprägung dazu...

FMGD
04
28.9.2010, 11:50

Mir hat eine Betroffene gesagt es hilft ihr sich wieder zu spüren. Sozusagen wieder in die Realität zu(rück zu) kommen.

Hat mMn schon was mit Druckabbau zu tun. Kommt darauf an was man unter Druck versteht.

zahnloser Tiger
30
28.9.2010, 12:31
ganz ehrlich

was Betroffene als Rechtfertigung angeben ist NICHT für bare Münze zu nehmen

ich verfolge die Entwicklung seit wie gesagt ca 15 Jahren und ich habe bisher immer wieder 2 Erfahrungen gemacht

BPS-erkrankte sind sehr oft der Meinung daß "alle anderen" schuld tragen, intolerant sind oder die Gesundung des Erkrankten erreichen müssten

gerade diese egozentrierte Opferrolle ist geradezu typisch

gleichzeitig wird (und das ist eines der universellen Symptome) in andere projiziert was den betroffenen selbst zuzugeben unangenehm ist

die "ich liebe dich/ich hasse dich"-Wechsel in Kombination mit SSV (darunter fällt übrigens auch der unter BPS-kranken verbreitete Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch) sollten erleben bevor sie urteilen

FMGD
02
28.9.2010, 12:47

Ja . . . Sie beschreiben Symptome die zu dieser Störung gehören.

Allerdings alles abzulehnen was betroffene sagen ist für mich auch nicht richtig.

zahnloser Tiger
20
28.9.2010, 13:34
wo steht "alles ablehnen"?

ich bin nur seit geraumer Zeit immer wieder darin bestärkt worden (von Therapeuten ebenso wie durch eigene Erfahrung) daß NICHT JEDES WORT glaubhaft ist und sehr oft Lügen taktisch eingesetzt werden um sich der Situation nicht stellen zu müssen

interpretieren sie nicht "alles" hinein, das entspricht nicht meiner Aussage

zhang sanfeng
02
27.9.2010, 21:55

ja, das kommt hin.
- ich verstehe schon auch, dass oft die seltsamsten motive unterstellt werden.
dass schmerz tröstlich sein kann ist für gesunde kaum vorstellbar.

zahnloser Tiger
00
28.9.2010, 13:40
daß sie Schmerza als tröstlich empfinden kann sich auch ein gesunder Mensch vorstellen

was sie nicht verstehen wollen ist,

daß diese Assoziation AN SICH krankhaft ist

der Schmerz selbst ist ein emotionsfreies Nervensignal

ihre Interpretation als Trost ist das Problem.

der Großteil (Experten sprechen von 70-80%) der Borderline-Erkrankten wurde missbraucht und/oder misshandelt

diese Erfahrungen stellen oft den ersten Schritt in der Entwicklung der BPS dar; die Schmerzen die die Betroffenen dabei erfahren haben waren IN KEINEM FALL tröstlich

wenn sie später das Zufügen von Schmerzen gegen sich selbst und inidirekt gegen andere als tröstlich empfinden geschieht das nicht weil sie klar bei Verstand wären

sondern deshalb weil sie genau das eben nichtmehr sind

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