Palästinenser-Präsident Abbas betont Friedenswillen

25. September 2010, 22:59

"Israel muss sich zwischen Frieden und dem Siedlungsbau entscheiden" - Treffen mit US-Außenministerin Clinton

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 65
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manfred maier
00
27.9.2010, 16:40
...für frieden bedarf es aller parteien......

...was der wahlverlierer abbas will, dürfte seine unterstützer so etwas von nicht interessieren.
nicht zu bestreiten ist, dass sich auch während der landraub munter weiterläuft, mit abbas hervorragend scheinverhandeln lässt.
zu frieden wird dies, letztendlich zum nachteil aller, gewiss nicht reichen.

Davidstadt
313
26.9.2010, 08:40
Märchen???

"Es war einmal ein Mann mit einem angemessen großen Grund und schönen Haus. Da es so schön war, lud er alle seine Verwandten und Bekannten zu sich nach Hause. Diese kamen dann auch promt .... und blieben. Langsam aber sicher wurde es eng im schönen Haus. Deshalb beschloss der Mann, in der Nacht klammheimlich seinen Gartenzaun um einige Meter zu verschieben und sich so mehr Grund von seinem Nachbar zu "verschaffen" .....
... und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!? .... "
Die israelische Siedlungspolitik ist ein "sicherer" Bumerang!

Pefo
91
26.9.2010, 10:23

Naja, D.-Stadt,

Sie scheinen aber zu vergessen, daß dieser "Mann mit einem angemessen großen Grund" von fünf muslimischen Armeen überfallen worden ist, mit dem Vorhaben, ihn "ins Meer zu jagen" (s. Verlautbarung der Arabischen Liga)

Davidstadt
28
26.9.2010, 13:21
Unrecht

Sich peu à peu Land durch Siedlungsbau "einzuverleiben" ist illegal - da brauchen wir gar nicht weiter herumzudiskutieren. Auch (das auserwählte) Israel darf sich nicht ständig ÜBER das internationale Recht stellen. Ich mag die Israelis, aber in diesem Punkt haben sie eindeutig UNRECHT!

August Hoffmann
10
27.9.2010, 13:40

Da gab es einmal ein Land, dass andere Länder angriff. Dieses Land verlor den Krieg aber - und mit dem Krieg einen Großteil seines Territoriums an die Kriegsgewinner. Der Agressor und Kriegsverlierer hieß Hitlerdeutschland.
Wer daran rüttelt, wird Revisionist oder Neonazi genannt.

Da gab es einmal Länder, die ein anderes Land angriffen. Diese Länder verloren den Krieg aber - und mit dem Krieg einen kleinen Teil ihres Territoriums. Die Agressoren und Kriegsverlierer waren mehrere arabische Staaten.
Wer daran rüttelt, nennt sich selbst "Friedensaktivist".

light sleeper
182
26.9.2010, 08:24
zur enspannung

vielleicht sollten alle mal sich dieses video reinziehen. macht einfach laune!

http://www.youtube.com/watch?v=FZgzOWUXm5o

starship
 
06
26.9.2010, 02:34
ein klein wenig vernunft würde gut tun.

dass sowohl ein fortscheitender siedlungsausbau als auch weitere raketenangriffe/anschläge für das ziel eines friedens zwischen palästinensern und israelis nicht "hilfreich" sein können, ist für jeden (außer den fundis auf beiden seiten) offensichtlich.

angebracht wäre ein wenig vernunft. aber vernunft ist oft ein rares gut bei politisch-emotionalen auseinandersetzungen (man denke nur an die grotesken streitereien um die aufstellung von zweisprachigen ortstafeln im süden österreichs. die dauern auch schon über 30 jahre).

Paolo Callito
 
122
26.9.2010, 01:54
Arabische Staaten verursachen 6-Tage-Krieg 1967, erst dann erfogt Besetzung vom Westjordanland!

Schauen wir an, was 1967 passiert ist:
die arabischen Länder sammeln ihre Truppen vor Israels Grenzen (damals gehörte Westjordanland noch zu Jordanien), um sich für einen Erstschlag gegen Israel vorzubereiten.
Die arabischen Massen nehmen gleichzeitig an Demonstrationen teil, an denen sie in Chören schreien, alle Juden in das Meer zu werfen und "Hitlers Arbeit zu vollenden". Die Israelis wollen nicht warten, bis die arabischen Truppen angreifen, holen selber zum Erstschlag aus, gewinnen den Krieg innerhalb von 6 Tagen und besetzen erst jetzt das Westjordanland, die Golanhöhen, die Sinai Halbinsel und den Gaza-Streifen
Frage: Wer ist also Schuld an der Okkupation dieser Gebiete?
PS: Der Sinai und Gaza gehören nicht mehr zu Israel!

René Herndl
01
27.9.2010, 17:36
Falsch!

Es ist bewiesen, dass Israel den Feldzug jahrelang geplant hatte. Das wurde sogar in verschiedenen europäischen Zeitungen vom kommandierenden General Hod in Interviews bestätigt. Die Erweiterung des israelischen Territoriums entspricht jedoch den zionistischen Zielen, die ganz Palästina zum Staatsgebiet machen wollen. Ich empfehle die Lektüre der Äußerungen Ben Gurions, Abba Ebans etc.

tom krishan1
 
31
26.9.2010, 13:55

soll man jetzt das rad der geschichte noch mehr zurückdrehen?

übrigens, die ewig gestrigen scheint es überall zu geben.

venere nera
62
26.9.2010, 12:34

so is es, aber in das undifferenzierte denken der israel basher passt das nicht rein. da gibt es nur eine schublade und da steht oben: "israel ist böse"

Si Psu
 
42
26.9.2010, 12:00

die roten stricherl versteh ich jetzt nicht, dennoch ist dein posting einseitig...

kritisiert wird nicht die verteidung von israel. das die israelis nicht gerade freundlichen nachbarn haben/hatten (hat such auch viel geändert) ist unbestritten ABER

die besiedelung, und damit das fakten schaffen, von besetzten gebieten, die nie israelischen länderein waren (jaja, vielleicht vor 6000 jahren), durch zivlisten ist das problem der meisten menschen, die israels politik kritisieren. dabei gehts nur um landnahme für poltische zwecke (liebermann et al.)!

wäre diese politik nicht, dann würden israel viel mehr unterstützung haben!

Paolo Callito
 
60
26.9.2010, 15:44
Israel hätte sich schon längst vom Westjordanland zurückgezogen!

Im 2005 zog sich Israel aus dem Gaza-Streifen zurück.
Was war der Dank dafür? Fast täglich prasseln Raketen auf den Süden Israels nieder, was die "Palästinenserfreunde" interessanterweise nicht besonders stört. Zusätzlich hat die Hamas die Herrschaft im Gaza-Streifen übernommen, die keinen Hehl daraus macht, dass sie Israel zerstören will.
In der "Pufferzone" Westjordanland leben mittlerweile auch viele Familien. Ich finde es ein wenig seltsam, dass man die ganze Schuld auf sie schiebt und die "heiligen" Palästinenser (Raketenbeschuss aus Gaza, Mitbeteiligung am 6-Tage-Krieg, Wahl von Hamas in Gaza etc.) ausser acht lässt.

Stifter
04
26.9.2010, 11:20

@ Paolo Callito: Hören's doch auf mit dieser Primitiv-Propaganda! So wird man nie zum Frieden kommen.

Paolo Callito
 
60
26.9.2010, 15:16
"Primitiv-Propaganda": Wo sind Ihre Gegenargumente?

Mit dem zweiten Teil bin ich einverstanden, denn mein grösster Wunsch ist ebenfalls, dass endlich Frieden herrscht in dieser Gegend.
Aber Ihr erster Satz ... Ich finde es interessant, wie Leute einen zum Schweigen bringen wollen, ohne gute Gegenargumente zu bringen.
Ich meinerseits versuche meinen Standpunkt mit Argumenten so gut wie möglich schlüssig zu beweisen.
Sie Ihrerseits schreiben "Primitiv-Propaganda" ohne irgendwelche Gegenbeispiele zu bringen.
Mögen die Leser entscheiden, wer Recht hat ...

Jonathan Goutkin
07
26.9.2010, 11:19
@ Paolo Callito: Ihr Posting ist ein FAKE

1967
12. Mai 1967: Israel droht seinem Nachbarn Syrien mit kriegerischem Angriff
13. Mai 1967: Israel zieht Truppen an der Grenze zu Syrien zusammen
15. Mai 1967: Provokatorische Militärparade in Jerusalem, das laut UN-Beschluss von Truppen frei zu bleiben hat
15. Mai 1967: Israel legt Angriff für den 17. Mai fest
16. Mai 1967: Syrische und verbündete Staaten versetzen ihre Truppen in Verteidigungsbereitschaft.

Quelle: Encyclopedia of Contemporary History, Oxford University Press

Paolo Callito
 
50
26.9.2010, 15:26
Wer ist hier ein Fake?

Israel legte den Angriff für den 17. Mai 1967 fest?
Zu Ihrer Information: der 6-Tage-Krieg dauerte vom
5. Juni 1967 - 10. Juni 1967.
Ich schlage vor, Sie gehen nochmals hinter die Bücher...:)

Jonathan Goutkin
14
26.9.2010, 21:46
@callito - nur drei kurze Fragen:

1. Drohte Israel am 12.5.1967 Syrien mit Angriff,- ja od. nein ?

2. Hielt Israel am 15.5.1967 eine Militärparade in Jerusalem ab trotz UN-Verbots,- ja od. nein ?

3. Überfielen israelische Truppen am 5.6.1967 Ägypten,- ja od. nein ?

Paolo Callito
 
10
27.9.2010, 22:50
Herr Goutkin, Sie haben ein Problem mit Jahreszahlen!

Ihr Punkt 2:
Es gibt tatsächlich eine UN-Resolution, in der Israel "gewarnt" wurde, eine Militär-Parade in Jerusalem abzuhalten. Sie ist jedoch vom 27. April 1968 und nicht 1967 wie Sie behaupten (Resolution 250 und 251)
http://english.aljazeera.net/focus/201... 20174.html

Es gab tatsächlich eine Militärparade 1967 (am Unabhängigkeitstag), jedoch ausschliesslich im von Israel seit 1948 kontrollierten westlichen Teil von Jerusalem.

Ulrich Sahm zählt 2 wichtige Kriegsgründe (casus belli) auf, wieso Israel gezwungen war, in den Krieg zu ziehen:
1. Schliessung der Meerenge von Tiran
2. Truppenaufmarsch im entmilitarisierten Sinai.
http://www.hagalil.com/israel/ge... 1967-2.htm

Ulrike Reiter
110
25.9.2010, 19:25
Pali go home

Siedlungsbau seitens Israels bedeutet die Annektion von privatem Landbesitz, der sich legal in der Hand von arabischen Bürgern Israels befindet (an der Rechtmäßigkeit des Besitzes des Geländes gibt es nichts zu deuteln ). Heutiger Siedlungsbau ist Diebstahl, denn im Unterschied zur frühen zionistische Bewegung wird Gelände nicht gekauft (was natürlich nur im Einverständnis mit dem Besitzer erfolgen kann), sondern wird ordnungspolitisch erwungen.

Carlito336
111
25.9.2010, 20:46
Ob gekauft oder geraubt, es gibt keinen politischen Anspruch

Ein Kauf ermöglicht zwar einen privaten Eigentumstitel, aber er legitimiert nie und nimmer eine staatliche Souveränität.
Auch wenn Sie in den USA Grund erwerben, darf noch lange nicht österreichisches Militär und öst. Polizei dort österr. Recht ausrufen und anwenden.

.

Prof. Wolf
10
25.9.2010, 18:54
Die Überschrieft "Die USA wollen die Siedler (und radikale Palästinser) zur Vernunft bringen" ginge auch

Viel Glück

farfur2
144
25.9.2010, 18:32
kann mir jemand erklären, wieso es sonnenklar ist,

dass sich die araber nur in einem "j.freien" wjl wohl fühlen können.

die 2 millionen araber in israel stören ja auch nicht.

Wabadoo
113
25.9.2010, 20:35

weil die jüdischen Siedlungen ausschliesslich durch Juden besiedelt sind und durch Strassen, die ausschliesslich für Juden (zumindest nicht für Palästinenser) reserviert sind. Die würden also nicht "gemeinsam in einem Staat" leben, sondern die einen als "Herrenmenschen" mit mehr Rechten als diejenigen, denen das Land völkerrechtlich gehört...

Gerry Kreisky
016
25.9.2010, 19:32
Die Antwort ist einfach:

weil die dort "siedelnden" Israelis den Palästinensern ihren Grund und Boden, ihre Ackerflächen und ihr Wasser stehlen und so den Palästinensern das Leben zur Hölle machen.

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