Wählerströme Steiermark

Endergebnis ohne Wahlkarten - Mit Mandatsverteilung

24. September 2010, 16:01

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Mike Freeman
40
28.9.2010, 11:47
Korrigiertes Wahlergebnis für die Steiermark

SPÖ ……………… 28,27 %
ÖVP ……………… 27,31 %
Nichtwähler … 26,32 %
FPÖ ……………… 7,95 %
Grüne …………… 3,91 %
KP ………………… 3,24 %
BZÖ ……………… 2,21 %
Sonst …………… 0,60 %

Heißes Rennen auf dem Stockerl die ersten Drei liegen innerhalb von 1,95 %-Punkten. Drittstärkste Kraft im Land und somit Landeshauptmann-Macher sind die NICHTWÄHLER, dass sollte der SPÖ und ÖVP zu denken geben. In wie weit ist eine Regierung legitim die die drittgrößte Wählerschicht des Landes ignoriert.
Grüne, KP und BZÖ haben den Einzug in den Landtag nicht geschafft. Weit abgeschlagen das nationale Minderheitenprogramm der FPÖ.

Ich bin klug
06
28.9.2010, 15:54
Es gibt keinen Nichtwähler-Willen

Wer schweigt, stimmt zu, zB mit der Tatsache, dass die SPÖ erste geworden ist. Also sollen die Nichtwähler proportional aufgeteilt werden, wie es derzeit so gemacht wird.

Mike Freeman
01
29.9.2010, 12:16
Solange es eine hohe Wahlbeteiligung gibt, ist gegen das proportionale Aufteilen nichts einzuwenden …

… aber bei eine so niedrigen Wahlbeteiligung, dass die Nichtwähler (wenn man sie als Partie betrachtet) eine ernsthafte Konkurrenz zu den Stimmen stärksten Parteien darstellen würden muss man sich ernsthafte Gedanken über die Motive der Nichtwähler machen. Da ist es einfach nicht mehr legitim die Nichtwähler proportional aufzuteilen weil es offensichtlich ist, dass die Politik die Erwartungen der Wähler nicht mehr erfüllt.
Wenn man die Motive der Nichtwähler ignoriert verliert die Demokratie an Legitimität weil sich große Gruppen in der Gesellschaft nicht mehr an ihre sie gebunden fühlen - da heißt es dann sehr schnell: Wer schweigt schlägt zu.

ElronMcBong
95
27.9.2010, 20:16
Hab garned gwusst dass es so viele reiche in der Mark gibt, kurze politiknachhilfe für alle falschwähler

Parteienübersicht

alles unter 3000 netto/monat

wählbar: rot, grün, dunkelrot

nicht wählbar: övp, bzö;

kein wirtschaftsprogramm: fpö

alles über 3000 netto/monat

genau umgekehrt

entweder sind die steirer unverschämt reich oder sie kennen sich nicht mit wirtschaftspolitik aus;

PS: @ all lieben landwirte:

die schwarzen sind nicht eure freunde, sie werden von unbarmherzigen Kapitalisten (aus der zentrale) dirigiert, denen euer hof, eure arbeit und euer leben *****ßegal sind, wenn sie könnten würden sie euch alles wegnehmen;

Also wenn Ihr nicht zur finanziellen elite gehört (damit ihr euch selber schützen könnt) dann wählt weise, vergesst niemals die "politik" nimmt euch das geld nicht weg sondern die Övp

coolio
00
28.9.2010, 14:47
jösas

... erzählens doch den herrn androsch, dass er falsch wählt und sich mit wirtschaftspolitik nicht auskennt.

LT81
13
27.9.2010, 16:20
etwas komisch...

9.000 von der KPÖ zur FPÖ, muss man das verstehen?

14.000 und 13.000 von den Großparteien zur FPÖ. 5.000 und 6.000 nur retour.

Anscheinend haben in der Steiermark nicht nur die Sozialisten Probleme mit der eigenen Klientel.

Naja vielleicht ziehen ja zur Abwechslung beide an einem Strang sollte es wieder zu einer Neuauflage kommen. In der Regierung auf Opposition spielen ist also nicht mehr angesagt.

Spigola
03
28.9.2010, 09:10
So schwer ist das nicht zu verstehen

Die Wahlerfolge der steirischen KP waren das Ergebnis der Politik von Kaltenegger der sich in Graz auf das Thema Wohnpolitik konzentrierte und effektif und sehr medienwirksam finanzielle Unterstützung für Mieter organisierte; dabei spendierte er auch persönlich aus seinem Stadtratsgehalt. Das kam natürlich sehr gut an, hatte aber den Pferdefuss dass damit Leute angelockt wurden, denen jeder politische Inhalt egal war. Programm und Ziele der KPÖ spielten da keine Rolle. Wähler die nur persönlichen, direkten und kurzfristigen Vorteilen nachrennen sind aber labil und rennen morgen meist wem anderen nach, weil ihnen Inhalte und langfristige Vorhaben egal sind. Mit denen kann man kurze Sensationen einfahren, aber keine brauchbare Politik machen.

-Nathan-
 
03
27.9.2010, 17:56
beides proletarische Populisten...

whei
46
27.9.2010, 16:31

Ich stell mir das politische Spektrum immer als Kreis vor, dann ist es von Links außen nach Rechts außen viel kürzer...

Luky Pozzo
00
29.9.2010, 16:56

Da wäre aber der Kreis nicht die geeignete geometrische Figur für Ihre Vorstellung.
Versuchen Sie es lieber mit einer Raute.

whei
00
29.9.2010, 17:21
So in etwa stell ich mir das vor

http://dl.dropbox.com/u/1565922/Kreis.jpg

Threonin
01
27.9.2010, 15:58

Was mir in der Wählerstromanalyse fehlt:

Weggestorbene Wähler:
Also wie viele Stimmen haben die Parteien an die Toten verloren.

Erstwähler:
Wer konnte hier punkten.

Nichtwähler:
Da diese nicht wählen, kann man von denen auch nichts dazu gewinnen. Ansonsten wären es Gelegenheitswähler oder sowas in der Art.

godheadsilo
00
27.9.2010, 17:41

erinnert mich spontan an junta

Der sich den Wolf tanzt
00
27.9.2010, 16:58
und wenn man mit tirol vergleicht: wieviele kroatische staatsbürger haben gewählt ;-)

http://www.profil.at/articles/... klaerungen

Take your protein pills and put your helmet on
05
27.9.2010, 16:24

guter hinweis, das problem könnte nur sein, dass man die rund 60.000 menschen, die in den letzten 5 jahren in der steiermark verstorben sind schwer befragen kann. obwohl sich da vielleicht ein neues geschäftsfeld für seancen und deren abhalter auftun könnte ;-)

Threonin
00
28.9.2010, 09:33

An sich beruhen die Wählerstromanalysen auf rechnerischen Verfahren. Es müsste also möglich sein, das miteinzubeziehen.

i smaegal
19
27.9.2010, 13:40
wie bitte?

9000 von kpö zu fpö abgewandert?

herr schmeiß hirn vom himmel!

Take your protein pills and put your helmet on
01
27.9.2010, 16:44

so überraschend ist das nicht, weil es sich teilweise um die gleiche klientel handelt. Bewohner von gemeindebauten, die aufgrund der politik kalteneggers bei der letzten wahl kpö gewählt haben.

Von Vielen
 
12
27.9.2010, 16:22

Der Unterschied ist gar nicht so groß. Statt "den Reichen" geben sie nun eben "den Ausländern" die schuld.

Ratten Heinzi
23
27.9.2010, 15:56
Was ist daran so überraschend?

Die Extremen des politischen Spektrums sind nicht wirklich Extreme, sondern treffen sich kreisförmig wieder. Wen überraschts, die Themen und Klientel sind sich sehr ähnlich.

Selbst Goebbels war glühender Sozialist bevor er National - Sozialist wurde...

divis
 
01
27.9.2010, 13:59
Das sind...

...grosso modo dieselben 9.000 die 2005 von der FPÖ zur KPÖ gewandert sind.

IchundIch1
31
27.9.2010, 13:07
Ich bin zwar traurig dass das die Effen wieder gewonnen haben

aber die Grünen haben auch +1% hinzugelegt, immerhin.

Ich Wien sollten die Grünen auch +1% schaffen, dann sind Sie in der Stadtregierung, sofern der Häupl nicht mit der auch machtgeilen ÖVP koaliert.

antishanti
01
27.9.2010, 14:01

sollte die absolute fallen wird häupl mit der övp koalieren, er hat keine lust auf inhaltliche debatten mit den grünen und die macht mit den schwarzen zu teilen geht auch reibungsloser.

pall_mall
10
27.9.2010, 13:16
mich wird zwar auch speiübel...

... wenn ich sehe dass die blauen dermassen zugelegt haben, aber ich kann kein prozent bei den grünen sehen. da stehen mickrige 0,6%.

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