"Sezession wäre posthumer Triumph für Milošević"

Adelheid Wölfl und Norbert Mappes-Niediek, 24. September 2010, 20:18

Der Hohe Repräsentant Valentin Inzko will die Vergabe von EU-Geldern stärker an Reformen im Land koppeln - STANDARD-Interview

STANDARD: Die bosnischen Politiker sprechen von einer Agonie, die das Land erfasst hat. Wie kann man aus der herauskommen?

Inzko: Wenn man die letzten 15 Jahre nimmt, hat sich viel verändert. Wenn man die letzten zwei bis vier Jahre betrachtet, hatten wir Stillstand. Das Output im Parlament ist dementsprechend gering, fast keine Gesetze wurden beschlossen. Mit Ausnahme der Gesetze für die Visa-Liberalisierung. Jetzt könnte die Visumsfreiheit vor Jahresende kommen. Aber die grundsätzliche Stagnation darf sich nicht wiederholen.

STANDARD: Was kann sich ändern durch die Wahlen?

Inzko: Die Karten werden neu gemischt. Die Sozialdemokraten dürften stärker aus den Wahlen hervorgehen. Was die Republika Srpska anbelangt, ist für Analysten die wesentliche Frage, ob die regierende SNSD Zuwächse oder Abschläge verzeichnet. Aber generell gibt es bei den Politikern und den Wählern einen Reifeprozess. Die Leute sagen, es geht so nicht weiter. Auch Verfassungsänderungen müssen kommen. Der Menschenrechtsgerichtshof sagt, dass Bosnien die Menschenrechte von Minderheiten verletzt. Roma, Juden, 16 andere Völker und Staatsbürger aus „gemischten Ehen“ – das sind hunderttausende – dürfen hier nicht in bestimmte Positionen gewählt werden. Nur Serben, Bosniaken und Kroaten. Das muss sich ändern.

STANDARD: Auch die Entitäten (es gibt zwei Landesteile) können durch ein Veto alles blockieren und tun das auch.

Inzko: Die Entitätsabstimmung wird missbraucht. Auch da braucht es eine Verfassungsänderung. Man könnte zum Beispiel sagen, dass das Entitätsveto bestehen bleibt, aber wenn es um EU-Angelegenheiten geht, darf es nicht angewendet werden.

STANDARD: Denken Sie, dass man das auch in der Republika Srpska durchsetzen kann?

Inzko: Die politischen Beobachter sind da nicht allzu optimistisch. Aber wenn man den Serben erklärt, dass sie nichts verlieren, werden sie vielleicht zustimmen. Es will ja niemand die RS auflösen oder abschaffen.

STANDARD: Wie sehr kann man Reformen das an den Erweiterungsprozess koppeln?

Inzko: Das wäre der Idealfall, das zu koppeln. Man könnte sagen: Es fließen nur Gelder – etwa für eine Kläranlage -, wenn die drei Ethnien mitmachen, wenn es Kooperation gibt. Das ist möglich, wurde aber bisher selten angewendet. Also könnte man das in Zukunft stärker zur Geltung bringen.

STANDARD: In Großbritannien und den USA fordert man ein stärkeres Auftreten des Hohen Repräsentanten. Man glaubt, dass nur ein Regimewechsel in der RS etwas bringen würde. Was denken Sie?

Inzko: Der britische Außenminister William Hague hat davon gesprochen, mehr Muskeln zu zeigen. In Großbritannien gibt es den Ansatz, dass man sich mehr einmischen sollte. Aber es gibt andere, die sagen, man sollte sich weniger einmischen. Warum? Bosnien wurde 1992 in der UNO akzeptiert und ist damit jetzt 18 Jahre alt, das heißt erwachsen. Viele in der Internationalen Gemeinschaft meinen, dass Bosnien Verantwortung übernehmen und selbst laufen sollte. Ungeachtet unterschiedlicher Sichtweisen gibt es die in der EU und im Friedensimplementierungsrat vereinbarte Strategie, dass Bosnien als stabiles Land unumkehrbar auf den Weg der EU- und NATO-Integration gebracht werden muss. Und es gibt absolutes Einverständnis darüber, dass das OHR geschlossen werden soll, wenn die allen bekannten Bedingungen dafür erfüllt sind. Auch das Abhängigkeitssyndrom ist eine Gefahr für Bosnien. Ich habe vergangenes Jahr z.B. interveniert, nachdem in Mostar 14 Monate lang kein Bürgermeister gewählt worden war. Aber die Internationale Gemeinschaft will eigentlich nicht, dass wir anstelle der bosnischen Politiker Verantwortung übernehmen.

STANDARD: Seit vier Jahren, seit der Hohe Repräsentant die Bonn powers nicht mehr einsetzt, ist es zu dem Stillstand gekommen.

Inzko: 2006 hat es mehrere Versuche gegeben, Verfassungsreformen durchzusetzen. Und wir haben die lokalen Akteure immer dafür gelobt. Das wünscht sich die internationale Gemeinschaft: Dass die bosnische politische Elite selbst Lösungen findet. Aber dann haben einige Föderationspolitiker nicht zugestimmt und die Stimmung ist schlechter geworden. Dodik hätte damals noch Konzessionen gemacht, zu denen er heute nicht mehr bereit ist.

STANDARD: Abgesehen von der Aufhebung der Diskriminierung und der Einschränkung des Entitätsvetos, was muss noch unbedingt geändert werden?

Inzko: Wir haben zu viele Kantone, zu viele Parlamente, zu viele Minister, zu viele Funktionäre. Das Budget ist mehr auf die Verwaltung ausgerichtet als auf die Zukunft. Der Staat muss effizienter arbeiten. Es ist sehr mühsam, eine Genehmigung für einen Betrieb zu bekommen. Das heißt nicht, dass wir zentralisieren wollen, was die Serben glauben. Wenn wir etwas für den EU-Annäherungsprozess machen wollen, glauben die Serben auch, dahinter verstecke sich Zentralisierung. Davor haben sie panische Angst. Die EU braucht aber einen gesamtstaatlichen Ansprechpartner, beispielsweise für die Agrarbeihilfen. Bosnien hat aber kein Landwirtschaftsministerium. Die Serben dagegen sagen: wir haben ein eigenes Landwirtschaftsministerium in der Republika Srpska und brauchen keines auf Staatsebene.

STANDARD: Soll die Verfassungsänderung in der Föderation beginnen?

Inzko: Sicherlich, viele Kantone funktionieren nicht optimal. Wie und wo Verfassungsänderungen beginnen sollen, muss jedoch von den hiesigen politischen Akteuren entschieden werden.

STANDARD: Die Republika Srpska sagt, ihre Struktur sei besser, es gebe weniger Korruption...

Inzko: Das möchte ich bezweifeln. Zum Teil wird die RS als One-Stopp-Shop bezeichnet, in diesem Sinne ist es in der RS wirklich leichter, eine Genehmigung zu bekommen. Aber auch dort schießen die Betriebe nicht wie Pilze aus dem Boden. Und die Föderation hat mehr Wirtschaftszentren. Die Herzegowina ist auch nicht schwach. In Medjugorje hat es schon 20 Millionen Pilger gegeben. Davon muss etwas geblieben sein. Die Föderation oder ein Kanton könnten als Vorbild dienen. Warum entwickelt sich nicht irgendwo ein kleines Singapur?

STANDARD: Was passiert eigentlich, wenn sich nichts ändert?

Inzko: Das können wir uns nicht erlauben. Es muss sich was ändern, und es wird sich was ändern.

STANDARD: Tut Belgrad genug?

Inzko: Wir haben im Vergleich zum vergangenen Jahr eine völlig neue regionale Situation. Wir haben Josipovic und Tadic als Nachbarn. Belgrad ist vielschichtig, aber Tadic macht immer korrekte und konstruktive Aussagen zu Bosnien. Er betont immer die Integrität und Souveränität Bosniens.

STANDARD: Dodik hat das naturgemäß anders interpretiert und redet immer wieder von der Sezession der RS von Bosnien.

Inzko: Viele sprechen jetzt von einer friedlichen Scheidung, von einem Referendum. Aber eine friedliche Scheidung war schon 1992 nicht möglich. Warum soll sie jetzt möglich sein? Und eine Sezession wäre ein posthumer Triumph für Milosevic und ein Triumph für Karadzic, der in Den Haag sitzt. Die Internationale Gemeinschaft kann keine Scheidung zulassen, nachdem es ethnische Säuberung gegeben hat. Auch die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat gesagt, dass die Internationale Gemeinschaft, auch wenn es mehrere Referenden geben würde, eine unabhängige RS nie anerkennen würde

STANDARD: Hat Belgrad Dodik in der Hand?

Inzko: Darüber möchte ich nicht spekulieren. Fakt ist, Präsident Tadic trägt aktiv zu guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Serbien und Bosnien und Herzegovina bei.

STANDARD: Ihr Mandat als EUSR wurde kürzlich verlängert. Was sind die Pläne für den Hohen Repräsentanten?

Inzko: Bosnien hat enorme wirtschaftliche Potenziale, 64 Prozent der Wasserkraft werden nicht genützt. Und es hat menschliche Potenziale. Edin Dzeko, Ivica Osim und Boris Nemsic kennt jeder. In Österreich gibt es 80.000 bis 100.000 unglaublich tüchtige Bosnier. Die sind sehr fleißig, haben sich fantastisch integriert. Wenn ich daran denke, bin ich optimistisch.

STANDARD: Wie schaut die Internationale Vertretung hier in Zukunft aus?

Inzko: Das Amt des EU Sondergesandten wird mit dem Posten des EU-Botschafters zusammengelegt, damit Europa in Bosnien mit einer Person vertreten ist. Der Delegationsleiter wäre dann der höchste EU-Vertreter im Land und ich bliebe hier als Hoher Repräsentant der Internationalen Gemeinschaft. Über die endgültige Zukunft des OHR entscheidet aber der Lenkungsausschuss des Friedensimplementierungsrates.

STANDARD: Wird das Amt des OHR nicht aufgelöst?

Inzko: Je besser die politischen Eliten mit uns zusammenarbeiten, desto schneller können wir das Büro schließen. Das Absurde daran ist, dass gerade jene Parteien, die sich wünschen, dass der OHR geht, die größten Schwierigkeiten bereiten. Sie verlängern dadurch mein Leben hier. Zum Beispiel: Bosnien hat Staatseigentum geerbt, das verteilt werden muss. Ich habe gesagt: Schafft eine Kommission, die ein Inventar erstellen soll. Die Kommission wurde gegründet, aber hat sich in prozeduralen Streitigkeiten erschöpft und kein Inventar gemacht. Dann habe ich innerhalb von sechs Wochen ein Inventar erstellt.

STANDARD: Warum ist es so schwierig, etwas zu ändern?

Inzko: Es gibt Länder, die hatten eine viel schlimmere Lage. Vor hundert Jahren gab es in der Schweiz eine Hungersnot. Singapur war vor 45 Jahren noch kein Staat. Aber alle haben aus den Umständen das Beste gemacht. Die Bosnier haben zumindest außerhalb ihres Landes eine Stadt zum Blühen gebracht. St. Louis in Missouri hatte mit starken wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und ist nun eine vibrierende Stadt, nachdem 50.000 Bosnier dorthin gezogen sind. Die Grundstückspreise steigen. Der Sheriff ist aus Tuzla. Warum können die das zu Hause nicht machen?

STANDARD: Warum?

Inzko: Die Rahmenbedingungen stimmen nicht. Hier wird oft mit dem Kuvert nachgeholfen oder man muss einen Paten haben. Manchmal vergehen zwei bis drei Jahre bis zu einer Firmengründung. Ich kenne einen Firmengründer, der expandieren wollte und seit drei Jahren für eine Genehmigung kämpft. Jetzt musste er den Kanton wechseln. In Amstetten dauert das sechs Wochen.

STANDARD: Wenn man hier die Strukturen ändern würde, dann würden nicht mehr so viele Leute so viele Kuverts bekommen, oder?

Inzko: Der EU-Beitritt würde sehr helfen, weil fast alle Ausschreibungen transparent wären. Ich weiß nur wie man bei uns früher vergeben hat: Der U-Bahnkilometer in Wien war angeblich teurer als in München. Aber jetzt muss man in Österreich jeden Auftrag, der eine gewisse Summe übersteigt, ins Internet stellen. Jeder kann sich bewerben und dadurch rasseln die Preise in die Tiefe. Beim Korruptionsindex liegt Bosnien an zweiter Stelle. Da ist es ein Spitzenland, leider. Trotzallem bin ich optimistisch. Heuer werden 80.000 Erstwähler zu den Wahlen schreiten, die sich an den Krieg nicht mehr erinnern können. Diese und andere junge Wähler haben das Potenzial, den Ausgang der Wahlen und die Zukunft des Landes richtungsweisend zu beeinflussen.Wenn ich an die Naturschätze des Landes denke, insbesondere aber an das enorme menschliche Kapital, dann bin ich trotz aller derzeitigen Schwierigkeiten zuversichtlich. Außerdem hat das Land eine ganz klare Perspektive: die Europäische Union. (Langfassung des in DER STANDARD, Printausgabe, 25./26.9.2010 erschienenen Textes)

VALENTIN INZKO (61) war vor seiner Ernennung zum OHR im Jahr 2009 Österreichs Botschafter in Slowenien, von 1995 bis 2005 leitete er im Außenamt die Abteilung für Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Inzko ist auch EU-Gesandter in Bosnien (EUSR). Dieses Amt wird kommendes Jahr mit dem neuen Amt des EU-Botschafters zusammengelegt. Inzko bleibt aber weiter OHR. Das Büro des OHR könnte eventuell nach Brüssel oder Wien verlegt werden.

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Austrian1stClass
05
27.9.2010, 18:34
Republika Srpska

Sobald die zahlungen aus dem Ausland ausbleiben ist Bosnien nichtmehr zusammen zu halten denn das Geld ist momentan das einziege was diesen unaufhaltsamen prozess hinauszögert.
Man sollte einfach die Realität akzeptiern und sich gedanken über eine friedliche scheidung machen.

tom krishan1
 
00
27.9.2010, 12:23

wie die atlantiker versuchen wahrheiten zu verdrehen :)

es müsste eigentlich heissen:

"Sezession wäre posthumer Triumph für die EUSA"

Waach Birn
10
27.9.2010, 11:31
Sofortiger Stopp aller Zahlungen

an diesen Krüppel und Korruptionsstaat. Bosnien hat eine Verwaltung die ihres gleiche sucht! Bevor man einen Euro bezahlt sollte man auf jeden Fall schauen ob alle an einem Strang ziehen. Was mich angeht is Bosnien ein Failed State und es is schon zu spät. Es gibt noch eine Lösung, die komplette Entmachtung der politischen Führung in beiden Teilen und einen internationalen Verwalter. Dann sollte man eine neue Lösung suchen so wie es jetzt is kann nicht weitergehen. Allein die Kennzeichen und die Fahne sind ein Hohn! Wie wärs mit Halbmond, seribischem Kreuz und Sahovnica in einer Fahne? Stellt alle Ethnien dar, soll ja ein Gesamtstaat sein oder?In Bosnien is es genau so wie im Krieg nur das nicht geschossen wird....

Austrian1stClass
13
27.9.2010, 20:20

Das mit der Fahne gabs ja schon die für alle stand nämlich die Jugoslawische aber soviel wir wissen haben sich die Bosniaken in ihrer Nationalistischen gesinnung gegen diese entschieden und diese angefangen zu bekämpfen und das ergebniss sieht man ja.

Waach Birn
20
28.9.2010, 21:01
Werter First Class

es haben alle am Watschenbaum gerüttelt.Die moslemischen Bosnier waren nur eine Partei.Jugoslawien war eine gute Idee aber die sozialistische Umsetzung war nicht gerade sinnvoll oder?

Drago+
00
28.9.2010, 22:47

Die demokratische wurde leider vertan..

kroate061
05
26.9.2010, 20:47
auf dem foto oben schaut der protektoratsvorsteher nicht gerade optimistisch aus

ob die sorgefalten von bosnien kommen oder ist es vielleicht der verlust seines jobs verbunden mit 100000 € pro monat.

für 100000€ würde ich auch jeden mist was die leute so hören wollen verzapfen :)

Waach Birn
00
27.9.2010, 11:20

sein Vertrag wurde verlängert, lern lesen!

Petar K
06
26.9.2010, 18:32
Der Inzko denkt in Schablonen.

Schwarz-Weiss, Triumph-Niederlage, etc.
Aus dem Interview lese ich heraus, dass wenn es keine ethnischen Säuberungen gegeben hätte, dann wäre es ein Triumph für Milosevic gewesen, wenn es zu einer Sezession gekommen wäre, was wiederum eine Niederlage für Österreich (Inzko ist ein Diplomat der Republik Österreich) bzw. die internationale Staatengemeinschaft gewesen wäre.
Dem kann man nicht zustimmen und ich verstehe vollkommen, wieso manche Eliten in Bosnien mit Leuten wie Inzko nicht sprechen wollen.

Jugosloven
00
26.9.2010, 17:41
Teilung

Der Klingone schrieb: "Also prinzipiell war ich (als Serbe) niemals so ein Bosnien-Gegner und habe mir den Gesamtstaat durchaus vorstellen können. Aber wenn ich so Aussagen (von Inzko) lese, dann kommen mir ernsthaft Zweifel"

vielleicht ist das der punkt.

man lebt eigentlich nicht mit incko zusammen. incko ist nicht der nachbar mit dem man das leben teilt. teilung von nacbar, streit, ...konflikt,..., das restliche kennt man eh. incko geht heim nach österreich und ich bleib mit meinem nachbar.
dann kommt wieder die frage "wozu hab ma das eigentlich gebraucht" ili "koji nam je k... ovo trebalo"
wieso???

Drago+
02
26.9.2010, 19:52

Inzko macht nur seinen Job, und da muss er auch entsprechende, offizielle Aussagen tätigen. Beispiel der fühere US-Botschafter in Zagreb und danach Belgrad, William Montgomery. In Staatsdiensten hat er die gleichen Aussagen getätigt wie heute Inzko. Heute in der Privatwirtschaft meint er als "Balkanexperte", die Srpska solle sich Serbien anschließen, die Kroaten in (Rest-)Bosnien dagegen eine eigene Entität bekommen. Und da ist Montgomery nicht der einzige; zu nennen sind auch Lord Peter Carrington, Vance Owen, oder gar der Vorgänger von Inzko, Miroslav Lajcák etc. Warten wir also ab, wenn Inzko nicht mehr EU-Statthalter für Bosnien ist...

Z. Ristic
01
26.9.2010, 22:13

Kissinger gehört auch dazu.

Toma Valjevac
15
26.9.2010, 16:23
Mit diesem man würde es nie zu einem Krieg in Bosnien kommen , aber Alija Izetbegovic musste die Macht an sich reisen !

http://www.pressonline.rs/sr/vesti/... 4%87u.html

kragujeva@c
18
26.9.2010, 15:21
Unabhängige Republic of Srpska/Serbia

Es wird langsam Zeit das aus den Russischen Reihen ein Hoher Repräsetant von Bosnien wird ...

Vir
00
26.9.2010, 17:22
Hoffe ich nicht.

Die Balkanvölker saufen jetzt schon genug.
Einen kompletten Sittenverfall sollte sich keiner wünschen.

?????479
 
14
26.9.2010, 15:03
hallo zusammen

ich kann es nicht mehr hören RS,Republika Srpska muss und wird ein freier Staat sein .selbst wenn es noch so lange dauert wie bis jetzt.hörzu inko willst du ein europeisches Afgahnistan oder Gottestaat ich meine Satanstaat.RS unabhänigkeit jetzt sofort.

kroate061
21
26.9.2010, 19:50
naja,wieder ein neuserbe ;) kannst ja nichts dafür das du ein serbe bist :)))

.

chilly76
 
00
27.9.2010, 21:35
bei vielen liegen die nerven blank

noch ist es nicht zu spät eine friedliche trennung einzuleiten.....wenn das bizarre zwangsehenkonstrukt bih weiter erhalten wird ist es nur eine frage der zeit wann die menschen wieder aufeinander losgehen.

kroate061
11
26.9.2010, 13:02
Menschenrechte von Minderheiten verletzt

wäre Obama z.B als ein soldatenkind in deutschland oder anderstwo geboren könnte er kein präsident der USA sein.
warum prangert Inzko diesen misstand nicht an?

(.Y.)
00
26.9.2010, 19:52
John McCain

wurde in Panama geboren, wo sein Vater stationiert war.

Der_Klingone
06
26.9.2010, 10:29

Also prinzipiell war ich (als Serbe) niemals so ein Bosnien-Gegner und habe mir den Gesamtstaat durchaus vorstellen können. Aber wenn ich so Aussagen (von Inzko) lese, dann kommen mir ernsthaft Zweifel:

"Niemand will die RS auflösen?" Na in NÖ eh nicht. Aber in Bosnien gibts genug, die nur darauf wartenund Inzko & Co tun alles, um den dafür notwendigen gesetzlichen Rahmen zu schaffen.

Und eine Sezession wäre ein Triumpf für Karadzic? Und für wen war die deutsche Wiedervereinigung ein Triumph?? Was für ein armseliges Argument!

Und das beste: Die internationale Gemeinschaft würde eine unabhängige RS niemals anerkennen. So so! Und wie hat das beim Kosovo ausgesehen? Soviel zur I(W)G und ihrer ungebrochenen Scheinheiligkeit.

Vollmeise
 
83
26.9.2010, 15:00

Schon allein dieses "ich (als Serbe)" und das zwanghafte Bedürfnis immer wieder zu betonen, zu welchem Volke man gehört (als ob es eh nicht klar wäre), ist jämmerlich.

Glauben Sie wirlklich, dass in diesem Forum nicht schon alle gecheckt haben, dass Sie ein Serbe sind? Aus welchem Grund auch immer, es Ihnen wichtig sein soll.

Waach Birn
00
27.9.2010, 11:26
Vollmausi

Du betonst ja immer das Trennende und nicht das Verbindende also wunder dich nicht..

chilly76
 
00
27.9.2010, 12:13
mich verbindet mit den bosniaken nur schlechtes

ich will nicht das die weiter in mein leben reinpfuschen.

free srpska

Der_Klingone
15
26.9.2010, 17:50

Das einzig "jämmerliche" hier ist die infantile Art, mit der Sie versuchen sich als moralisch überlegen darzustellen.

Ich betonte mein "Serbe-sein" deshalb, weil ich damit dem Irrglauben entgegenwirken wollte, alle Serben seien prinzipielle Gegner des bosnischen Staates.

Das ich Ihnen dadurch panische Angst mache, hätte mir klar sein müssen. Ich entschuldige mich dafür.

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