Semesterbeginn

Neuerliches Studentenplus zeichnet sich ab

24. September 2010 12:10

Anstieg aber offenbar nicht so stark wie im Vorjahr - Erste Inskriptionsdaten kurz vor Ende der ersten Fristen

Wien - An den Universitäten zeichnet sich ein erneuter Studentenzuwachs ab. Das zeigt ein APA-Rundruf bei den großen Unis des Landes knapp vor Ende der ersten Zulassungsfristen. Allerdings dürfte das Studentenplus nicht mehr so stark wie im Vorjahr (plus 14 Prozent auf rund 273.500 Studenten) ausfallen.

An der Universität Wien erwartet man sich aufgrund der bisherigen Daten in etwa die gleiche Studentenanzahl wie im Vorjahr, an der Wirtschaftsuniversität (WU) "kein besonders starkes Wachstum" und an der Uni Graz ein leichtes Plus sowohl bei der Gesamtstudentenzahl wie auch bei den Studienanfängern. Stärker dürfte das Plus dagegen an der Uni Innsbruck und der Technischen Universität (TU) Wien ausfallen: An der Uni Innsbruck sind derzeit um rund 14 Prozent mehr Studenten inskribiert als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs, an der TU Wien um 18 Prozent mehr. Bei den Studienanfängern ist das Plus dagegen wesentlich geringer (Innsbruck: plus sechs Prozent, TU plus ein Prozent). An der Uni Linz, die im Vorjahr einen der höchsten Zuwächse zu verzeichnen hatte, liegen die Inskriptionszahlen derzeit "knapp unter dem Niveau des Vorjahrs".

Die allgemeine Inskriptionsfrist endet an der Medizin-Uni Wien bereits am 30. September, an der Medizin-Uni Innsbruck am 1. Oktober. Die WU und die Universität für Bodenkultur beenden die reguläre Zulassung am 8. Oktober, die Uni Wien am 15. Oktober. Die Unis Graz und Klagenfurt schließen die Inskriptionsschalter am 22. Oktober, die Unis Innsbruck, Salzburg und Linz sowie die TUs Graz und Wien jeweils am 29. Oktober. Als letzte Hochschulen beenden die Veterinärmedizinischen Universität Wien und die Medizin-Uni Graz am 31. Oktober die allgemeine Zulassungsfrist.

An das Ende der regulären Inskriptionsfrist schließt sich dann die einheitliche gesetzliche Nachfrist bis 30. November. Wer Studiengebühren zahlt, muss in der Nachfrist um zehn Prozent mehr berappen. (APA)

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franz der freie
26.09.2010 15:42
eine wunderbare schönung der arbeitslosenstatistik.

an der wu absolvierren jährlich 500-600 . so viel , wie vor 20 jahren. aber damals war die zahl der hörer deutlich unter 30000. was macht der rest ?.

Mr. Karnickel
03.10.2010 20:12
70% der WU Studenten, die ein Studium beginnen

machen nie einen Abschluss, blockieren aber gleichzeitig das System. Das ist das Problem. Deshalb wie ja Badelt sich die Studenten auch aussuchen können. Besonders an der WU gibt es viele Studenten des Typs "Ich weiß nicht, was ich studieren soll - schau'mer mal and die WU".
Dies führt aufgrund des freien Uni Zugangs, allerdings dazu, dass man besonders in den ersten Semestern nur Massenvorlesungen und Multiple Choice Prüfungen anbieten kann, anstatt von Seminaren in kleiner Gruppengröße und prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungscharakter.

Firemonkey
26.09.2010 14:26
Wenn sich der Artikel bewahrheitet dann ist das

doch eine der erfreulichsten Entwicklungen am Hochschulsektor seit Jahren.

Aus dem Artikel geht hervor, dass die Steigerungen fast ausschließlich auf technische Studiengänge zurückgeht, also genau in jenen Bereichen in denen wir bisher viel zu wenige Studenten hatten.
Um zu verhindern dass unser Land weiter so wie die letzten Jahre am Abstieg ist, muss jetzt Geld in die Hand genommen werden um diese technisch begeisterten Jungen Menschen auch qualitativ gut auszubilden.
Genau jetzt gehört Geld in die Unis gepummt. Für die Zukunft Österreichs.

Guybrush Threepwood
25.09.2010 17:09
"Neuerliches Studentenplus zeichnet sich ab"

Oje, da muss die ÖVP unbedingt die Frau Karl drauf ansetzen, um dieser bedenklichen Entwicklung entgegenzusteuern!

Wo kämen wir denn da hin, wenn wir lauter gebildete Leute in Österreich hätten? Besser ist es, wenn nur eine bestimmte Schicht Zugang zu Bildung hat und der Großteil der Bevölkerung ungebildet bleibt. Dadurch lassen sie sich leichter als Stimmvieh mißbrauchen.

Also auf geht's Frau Karl, die Akademikerquote in Österreich muss dringend gesenkt werden!

shangl
25.09.2010 17:42
wer immer noch nicht kapiert hat...

...dass karl nichts gegen viele studenten hat, sondern nur gegen das faktum, dass ein grossteil der studenten in wenigen studien ist, dem ist wohl nicht mehr zu helfen ;)

Got Your Noes!
27.09.2010 10:14

falsch. sie möchte weniger studenten um das budget nicht weiter zu belasten. sie fordert ja nicht weniger budget, sondern entweder weniger studenten oder studiengebühren. also in etwa das gleiche.

shangl
27.09.2010 12:52
wie oft denn noch?...

....NEIN das tut sie nicht

smea_gol
26.09.2010 15:27

sie meinte wörtlich "es sollte weniger studenten geben"...
und die mint kampagne ist auch etwas dumm.
weil ja informatik so wenige studenten hat.
und physiker und biologen (naturwissenschaften) ja am markt laufend abgenommen werden.

pure idiotie

shangl
26.09.2010 16:32
quelle?...

...hab ich so nämlich noch nie von ihr gehört

smea_gol
26.09.2010 19:27

interview hier am standard, etwa 2-4 monate alt.

shangl
26.09.2010 19:50
hast du bitte den link?...

...habe nämlich von ihr hier im standard eigentlich alles gelesen und an so eine aussage kann ich mich absolut nicht erinnern...aber ich lasse mich gern eines besseren belehren ;)

smea_gol
26.09.2010 23:01

bitte selbst suchen.
bin nicht der lakai für vp-parteigänger

shangl
27.09.2010 12:51
wenn man was behauptet...

...das ziemlich sicher nicht stimmt, dann sollte man es auch belegen können ;)

smea_gol
27.09.2010 21:19

googlen sie, recherchieren sie selbst.
sie werden es finden - totsicher.
abgesehen davon: wer zugangsschranken und gebühren will, will auch weniger studenten. da hilft auch övp-logik-gebrabbel nicht.
lutsch an deinem schnuller, weil entweder verfolgst du die debatte noch nicht lange, oder aber der schnuller wurde in der lichtenfelsgasse handgeschnitzt.

shangl
27.09.2010 21:56
teil 2...

...karl hat bis jetzt allerdings nur die step eingeführt...das ist KEINE zugangsbeschränkung per se, auch wenn ich die step wirklich für idiotisch halte...wird die doch auch in studien eingeführt, die zuwenige studierende haben (z.b. die von ihr propagierten mint fächer, in denen wenige immer gleich alle ihre prüfungen schaffen)...in diesen fällen ist die einführung dort eine blödheit die ihresgleichen sucht...
dir kann ich nur raten endlich dein hirn mal einzuschalten, den övp beissreflex los zu werden und die beleidungen bleiben zu lassen...ich stehe durchaus kritisch zu karl und meine meinung ist nicht von der övp nachgeplappert (sonst müsste ich ja für step sein?!?)...schaum weg vorm mund und denken ;)

smea_gol
28.09.2010 12:07

übrigens: die mint kamapagne ist ebenfalls wieder reiner unfug, siehe diverse posts unter dem mint-artikel.

smea_gol
28.09.2010 12:06

schau mal, wenn du mehr zeit aufwenden würdest die alten interviews mit fr. karl durchzuforsten, statt mich hier zu beschimpfen, könntest du dir viel frustration ersparen.
und uns anderen das leben verschönern, in dem du aufhörst solch gewäsch von dir zu geben.

shangl
28.09.2010 16:52
ok ich fasse das ganze...

...jetzt nochmal so zusammen, dass es selbst du verstehst...
- ich suche nicht nach etwas, das es nicht gibt, da ich sonst ewig suchen würde ;)
- wie man in den wald reinschreit, kommts auch zurück (nach dem motto "der hat angefangen")
- du bist dermassen beratungsresistent und dabei noch ständig ohne argumente...da gibts so einen spruch: wenn man keine ahnung hat, einfach mal die fr**** halten ;)
- ich bin KEIN övpler

shangl
27.09.2010 21:53
(teil 1) ich werde nicht nach etwas...

...suchen das nicht existiert...und die tatsache dass du nicht in der lage bist auch nur eine einzige quellen zu nennen spricht wohl auch eher gegen den existenz der quelle ;)...und nein, studiengebühren verringern nicht die studentenanzahl wenn bedürftige stipendien oder zinsfreie kredite erhalten...und schon gar nicht in der lächerlichen höhe von 350 € pro semester...bei zugangsbeschränkungen sieht das allerdings anders aus...dort fordert das allerdings nicht nur karl sondern auch sämtliche rektoren...selbst mit genug geld kann man in kurzer zeit nicht für akzeptable studienbedingungen bei bwler und was weiss ich noch alles sorgen, weil es ausser geld auch noch andere begrenzte ressourcen gibt...

smea_gol
28.09.2010 12:05

es gibt kein funktionierendes stipendiensystem, es fallen immer welche durch den rost.
alles andere ist parteipolitische propaganda.

shangl
28.09.2010 14:19
dass ein system nie immer...

...funktionieren kann ist klar...was übrigens auch für jedes andere (nicht nur politische) system ebenfalls gilt...ein ausgeklügeltes stipendiensystem ist wohl treffsicherer als der gratis zugang, da man dort auch das drop out durch frustrierte studenten wegen der miesen bedingungen ebenfalls einrechnen sollte ;)

smea_gol
28.09.2010 15:10

es handelt sich nicht um den schiessplatz ihrer övp-parteikameraden, sondern um die zukunft junger menschen. ergo ist von treffsicher zu sprechen und studiengebühren außerordentlich daneben.
ich werde jetzt auf ihr gefasel nicht mehr reagieren.
gehen sie in die sandkiste spielen.

Guybrush Threepwood
26.09.2010 10:00

Und da würde es helfen, Unis zu schließen und Professoren rauszuwerfen?!

shangl
26.09.2010 11:18
warum postest...

...du 2mal unter meinem beitrag denselben blödsinn? niemand will wirklich unis schliessen...das hat dir bereits weiter unten jemand schon erklärt

Guybrush Threepwood
26.09.2010 13:35
Frau Karl hat damit gedroht, Unis zu schließen, wenn nicht der ÖVP-Forderung nach Studiengebühren zur Budgetkonsolidierung des Bundes nachgekommen wird.

Noch einmal: Als damals die Studiengebühren eingeführt wurden, wurden gleichzeitig die Zahlungen des Bundes an die Unis im gleichen Ausmaß gekürzt. Als 2008 für einen Großteil der Studenten die Studiengebühren abgeschafft wurden, wurde gleichzeitig beschlossen, den Unis diesen Entfall zu ersetzen. Wenn jetzt wieder Studiengebühren eingeführt werden, kriegen die Unis dafür wieder umso weniger Geld vom Bund.

Wie man's auch dreht und wendet: Die Unis sind unterfinanziert und das hat NICHTS mit den Studiengebühren zu tun!

Die Studiengebühren sind nur ein Vorwand, um gewisse Bevölkerungsschichten von den Unis fernzuhalten.

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