Anstieg aber offenbar nicht so stark wie im Vorjahr - Erste Inskriptionsdaten kurz vor Ende der ersten Fristen
Wien - An den Universitäten zeichnet sich ein erneuter
Studentenzuwachs ab. Das zeigt ein APA-Rundruf bei den großen Unis
des Landes knapp vor Ende der ersten Zulassungsfristen. Allerdings
dürfte das Studentenplus nicht mehr so stark wie im Vorjahr (plus 14
Prozent auf rund 273.500 Studenten) ausfallen.
An der Universität Wien erwartet man sich aufgrund der
bisherigen
Daten in etwa die gleiche Studentenanzahl wie im Vorjahr, an der
Wirtschaftsuniversität (WU) "kein besonders starkes Wachstum" und an
der Uni Graz ein leichtes Plus sowohl bei der Gesamtstudentenzahl wie
auch bei den Studienanfängern. Stärker dürfte das Plus dagegen an der
Uni Innsbruck und der Technischen Universität (TU) Wien ausfallen: An
der Uni Innsbruck sind derzeit um rund 14 Prozent mehr Studenten
inskribiert als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs, an der TU Wien um
18 Prozent mehr. Bei den Studienanfängern ist das Plus dagegen
wesentlich geringer (Innsbruck: plus sechs Prozent, TU plus ein
Prozent). An der Uni Linz, die im Vorjahr einen der höchsten Zuwächse
zu verzeichnen hatte, liegen die Inskriptionszahlen derzeit "knapp
unter dem Niveau des Vorjahrs".
Die allgemeine Inskriptionsfrist endet an der Medizin-Uni Wien
bereits am 30. September, an der Medizin-Uni Innsbruck am 1. Oktober.
Die WU und die Universität für Bodenkultur beenden die reguläre
Zulassung am 8. Oktober, die Uni Wien am 15. Oktober. Die Unis Graz
und Klagenfurt schließen die Inskriptionsschalter am 22. Oktober, die
Unis Innsbruck, Salzburg und Linz sowie die TUs Graz und Wien jeweils
am 29. Oktober. Als letzte Hochschulen beenden die
Veterinärmedizinischen Universität Wien und die Medizin-Uni Graz am
31. Oktober die allgemeine Zulassungsfrist.
An das Ende der regulären Inskriptionsfrist schließt sich dann
die
einheitliche gesetzliche Nachfrist bis 30. November. Wer
Studiengebühren zahlt, muss in der Nachfrist um zehn Prozent mehr
berappen. (APA)