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Auch gelegentlich wiederkehrende Ohrgeräusche sollten ernst genommen werden.
Berlin - Eine Psychotherapie kann bei Tinnitus hilfreich sein. "Psychotherapeutische Verfahren bieten zahlreiche Möglichkeiten, Techniken zur Bewältigung des belastenden Ohrgeräusches zu erlernen", erklärt Frank Bergmann, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN).
Stressbewältigung
Zum Beispiel die kognitive Verhaltenstherapie: Dabei würden unter anderem Strategien zur Aufmerksamkeitsumleitung und Stressbewältigung aufgezeigt, mit denen die Belastung durch den Tinnitus minimiert werden könne. Psychodynamische Ansätze widmeten sich seelischen Belastungen, die hinter dem Tinnitus stecken könnten, Entspannungsverfahren trügen zum Stressabbau bei.
Häufige Auslöser eines Tinnitus sind Stress, meist im Berufsleben, oder auch permanenter oder kurzfristig auftretender starker Lärm. "Ein plötzlich auftretender Tinnitus infolge eines Hörsturzes oder starker Lärmeinwirkung sollte unverzüglich mit durchblutungsfördernden Medikamenten behandelt werden", rät Bergmann. Er könne sonst chronisch werden. "Aber auch gelegentlich wiederkehrende Ohrgeräusche sollten ernst genommen werden und von einem Nervenarzt abgeklärt werden."
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Es ist sagenhaft, wie die Leute hier in die Irre geführt werden. Was soll bitte Aufmerksamkeitsumleitung genau sein ? "Verdrängen sie einfach das Geräusch" oder "Vergessen Sie es".
Unten in den Kommentaren 75% nur Werbung für irgendwelche Psychologen, die offenbar in einer Finanzkrise sind.
Streßabbau heißt heute psychodynamische PT - auch sehr interessant: Einfach weniger arbeiten, gesünder essen und schlafen - das kann man heute ohne PT natürlich nicht mehr erreichen ...
weitere gute Informationen gibt es online auch noch unter http://tinnitus.thieme.de/
Da sind alle Therapiemöglichkeiten und Soforthilfemaßnahmen ausführlich beschrieben.
Man kann nun sogar online einen kostenlosen Tinnituscheck machen (http://www.tinnituscheck.de).
Dort gibt es auch viele weitere Infors zum Thema Tinnitus und den Therapiemöglichkeiten.
Ebenfalls hilfreich:
http://books.google.com/books?id=... us&f=false
Liste von PsychologInnen gibts auf www.psychologen.at
genau so geht es.
nur manche schaffen es nicht und gehen die wände hoch, wenn sie in der nacht nicht einschlafen können, weil gerade jemand im schlafzimmer eine wand mit dem presslufthammer niederreißt oder sind eh schon erschöpft, überlastet oder depressiv und jetzt kommt noch ein tinnitus hinzu.
wenn man die statistik anschaut, machen es 90% wie sie und leben gut damit. ich auch. von denen wird hier aber nicht gesprochen.
und lebe problemlos damit. Hohes Pfeifen ging nach zu lautem Jazz-Festival einfach nicht mehr weg. Alles abgeklärt, (HNO, HWS, Schädel-MR usw.), keine Ursache erkennbar, keine Therapie wirkungsvoll. Ohren sind wohl einfach beschädigt.
Was hilft: einfach nicht daran denken, ignorieren, verdrängen. Funktioniert problemlos (wenn nicht gerade ein Artikel im Webstandard darüber erscheint). Nur nicht zu viel recherchieren, nachgrübeln, dramatisieren, das macht es nur schlimmer.
Meine Frau ist übrigens HNO-Ärztin und Psychotherapeutin, ich wüsste es also mit Sicherheit, wenn es eine wirkungsvolle kausale Therapie gäbe.
die alten Leute haben das alle oder schon gehabt (z.B. ein Pfeifton beim Aufwachen), es können aber auch Junge haben. Der Ohrenarzt sagt, es gibt keine sichere Behandlungsmethode, aber ich vermute, es könnte vielleicht besser werden, wenn man lange Zeit in Stille lebt und dabei die Gedanken ruhig stellt, also eine Art Überlastung des Gehirns durch zuviel Schall (z.B. vom Fernsehen) oder durch ständige Sinnesreize. Akustische Halluzinationen sind ja auch eine Form des Tinitus. Im Alter hört man mehr nach innen, weil man innen schon mehr Erinnerungen hat als draussen noch interessant ist. Das Gehirn erzeugt sich selbst, was man hört, weil einen das besser gefällt, als die Realität außen.
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