Hamas lehnt Entwaffnung ab

30. April 2003, 11:28
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Widerstand gegen Regierung Abbas angekündigt

Gaza - Die radikale islamische Hamas-Bewegung hat am Dienstag die Forderung des palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmud Abbas (Abu Mazen) nach Gewaltverzicht und Entwaffnung als "undurchführbar" zurückgewiesen. Dem Appell des neuen Premiers könne nicht Folge geleistet werden, "weil unser Leben durch den zionistischen Feind bedroht ist", erklärte Hamas-Sprecher Abdelaziz Rantisi in Gaza. Wenn die palästinensische Führung von der Hamas verlange, die Waffen niederzulegen, dann werde man sich dieser Forderung widersetzen.

Abbas hatte zuvor in seiner Rede vor dem Parlament in Ramallah Aktionen der palästinensischen Sicherheitskräfte gegen illegalen Waffenbesitz in Aussicht gestellt. "Wir wollen wissen, ob er damit die Waffen des Widerstandes meint", sagte in einer ersten Reaktion Mohammed al Hindi vom "Islamischen Heiligen Krieg". Das palästinensische Volk sei Opfer fortdauernder Aggression und Okkupation und müsse sich zur Wehr setzen. (APA)

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    Hamas-Terrorist im "Sucide-Bomber-Kostüm" - Ziel: Möglichst viele Juden zu töten

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