Reaktionen

SPÖ sieht sich bestätigt, ÖVP übt Kritik

22. September 2010, 11:50

Jugendkandidat Peschek: FP-Strache mit 23 Prozent bei Lehrlingen "einmal mehr der Loser" - Junge ÖVP kritisiert geringes Sample

"Die Wiener Jugend honoriert unsere konstruktive Arbeit in ihrem Interesse", freut sich Christoph Peschek, Jugendkandidat der Wiener SPÖ über die Umfrage des Instituts für Jugendkulturforschung. Gleichzeitig kritisiert er FPÖ-Spitzenkandidat Christian Strache, der mit 23 Prozent bei den Wiener Lehrlingen "einmal mehr der Loser ist".

Der "Marketingschmäh" der FPÖ sei vorbei: "Sie sind keine Partei der Jugend, sondern der Vergangenheit. Ob ihre Niederlage bei den Wiener Gemeindelehrlingen im Rahmen der Gewerkschaftswahl oder die aktuelle Jugendumfrage - die FPÖ ist ein sinkendes Schiff", so Peschek.

Die Junge ÖVP kritisierte das geringe Sample der Umfrage. 321 Jugendliche wurden befragt. Das ist laut JVP zu wenig, um von einer "seriösen Umfrage" zu sprechen, heißt es in einer Aussendung. Beim Kontakt mit den Jugendlichen würde sich zeigen, dass die JVP ein "Zigfaches mehr an Zuspruch hat", als die Umfrage, die "jeglicher Realität entbehrt", aufweist. (red, derStandard.at, 22.9.2010)

Kommentar posten
11 Postings
Cuchullain
00
Wenn das sample aus "Wiener Gemeindelehrlingen" besteht ...

... zweifle ich auch an dem Ergebnis!

Nr.3645
00
26.9.2010, 05:24
die junge övp sollte m.e. weniger saufen

und dafür einmal das kleingedruckte bei umfragen entziffern. seltenst werden mehr als 500 personen befragt.

andreashofer234
00
24.9.2010, 08:57
hahahaha 321 befragte

und wahrscheinlich die mehrheit in staatsnahen spö betrieben. ich lach mich tot. diese rote meinungsmache ist super!

genau wie der unfug gewisser spö-meldungen, es gäbe doch eh keine probleme mit migranten und asylanten.

ich hab gar nicht gewusst, dass der faschingsbeginn bei den roten schon im september ist!

skip it
12
24.9.2010, 12:18
koennten sie auf diese "gewissen spoe-meldungen" etwas praeziser verweisen?...

...man muesste sonst tatsaechlich annehmen, sie waeren einer der ueblichen voll bekleschten, hinterfotzigen braunwaehler.

Annemarie Veit
00
23.9.2010, 17:54
naja, die umfrage scheint im bei betrieben, die im nahbereich

der spö angesiedelt sind, durchgeführt worden zu sein: wr. linien, wien energie, jugend am werk, ...

Nashwin_Fuller
 
00
23.9.2010, 11:11

Wenn man manipulieren wollte, was ich den Studienautoren nicht unterstellen möchte, geht man nicht über die Stichprobengröße - sondern über die Stichprobenauswahl.
Dazu wären bei dieser Studie nähere Informationen durchaus interessant.

Ashdod
00
22.9.2010, 15:42
die schwankunsbreite liegt bei 320 befragten

bei rund +-4% (KI 95). also von einem zigfachen mehr an zuspruch kann da keine rede sein. üblicherweise haben meinungsumfragen ein sample von 400 bis 500. das problem liegt eher nicht an der stichprobengröße sondern vielmehr an der stichprobenauswahl. aber erklär das mal einem schäumenden schwarzen geilomaten

FalconX
 
10
22.9.2010, 12:12
Ich hoffe...

...die SPÖ sieht das nur als billige Werbung und glaubt nicht wirklich darann. Eine Stichprobe von 321 ist statistisch gesehen lächerlich.

Kein Begriff drückt Mich aus
00
22.9.2010, 14:29

Aha wie kommst du darauf? Was für ein Sample hat denn eine normale Umfrage betreffend Parteien oder Wahlen? Schon mal geschaut? 500 ist da eine gute Größenordnung.

Siehe z.b hier: 400 Befragte für kommende Wien-Wahl: http://www.ots.at/presseaus... ene-nur-10

Buffy die Vampirjägerin
11
22.9.2010, 13:31

321 ist für die Grundgesamtheit (wo das Alter als kovariable wegfällt) ausreichend signifikant.

barack_attack
00
22.9.2010, 15:29
Für die Sonntagsfrage (gesamt bevölkerung) wird extrem selten über 700 Leute gegangen

Innerhalb einer Zielgruppe daher mit über 300 gehen ist relativ treffsicher.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.