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Online-Shopping: Schlecht fürs Klima
Online-Shopping, aber auch das Arbeiten von zuhause aus ist weniger umweltfreundlich als gedacht. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Untersuchung der Universität Newcastle. Denn der Einzelversand von Paketen sorgt in der Regel für einen höheren CO2-Ausstoß als der Erwerb im nahe gelegenen Kaufhaus. Beim Arbeiten zuhause wiederum erweisen sich hohe Energiekosten als Klimakiller.
25 Produkte gleichzeitig
Wie die Wissenschaftler unterstreichen, ist Online-Shopping nur dann klimafreundlich, wenn der User über 25 Produkte gleichzeitig einkauft oder man sich für den Einkauf eine Wegstrecke von über 50 Kilometer erspart. "Waren online einzukaufen kann zur CO2-Einsparung beitragen, aber nur wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden", erklärt Studienleiter Phil Blythe. "Als Faustregel gilt, dass ein Online-Einkauf erst sinnvoll ist, wenn dadurch 3,5 herkömmliche Einkaufswege eingespart werden können", sagt Blythe.
Hoher Energieverbrauch - Lange Wege
Aber auch das Arbeiten von zuhause aus, das immer wieder als positiver Beitrag zur Klimapolitik erachtet wird, kommt bei der universitären Studie eher schlecht weg. Denn durch das Arbeiten daheim müsse man mit einem Anstieg des Energieverbrauchs um 30 Prozent rechnen, wohingegen ein gemeinsam genutzter Arbeitsplatz helfe, den Energieverbrauch niedriger zu halten.
Als weiteres Problem des Home Office gilt, dass dieses Zersiedelung begünstigt und daher für Einkaufs- oder Arbeitswege erst recht wieder lange Distanzen anfallen, die den günstigen Klimabeitrag zunichte machen.(pte)
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* also online zu sehen wo das preis-/leistungs-verhältnis passt ist sicher klimafreundlicher als mit dem pkw geizistgeil,blödmann und die pyramiden zu besuchen um dann doch onlinezu kaufen weil preis-leistung nirgendwo paßt, mir das, wie 10 meiner nachbarn auch, geliefert wird und wir 11 nicht einzeln mit dem pkw shoppen fahren...
* verstehe auch nicht daß der firmenpc, die 3 extra kühlschränke, die 3 extra staubsauger, die 8 extra drucker und das herumführen eines 1,5tonnen schweren kunststoff-metall-gemischs weniger energie benötigen als das was ich sowieso schon daheim habe
* infrastruktur (straßen,...) sind ebenfalls miteinberechnet?
* volkswirtschaftlich ist es ebenfalls in frage zu stellen - pendelzeit
Pakete von Onlineshops werden nicht "einzeln" versendet. In einen Paketwagen geht mehr rein. Zudem fällt der Energieverbrauch der pleitegehenden Shoppingcenterläden oder auch Halbnahsupermärkte auf längere Sicht aus - Paketzentralen sind sparsamer.
Klar, der ehemalige Verkäufer des Kleiderladens in der Mall muß nun in die Pampa pendeln, wo das Paketverteilcenter aufgebaut wurde, und kriegt zudem nur einen Hungerlohn.
Arbeiten zuhause braucht immerhin weniger Energie als 3D-Ballerspiele, sofern der Computer die 3D-Grafik etwas runterfährt (und der Sohnemann muß mal weg vom Familiencomputer, vielleicht doch wieder Bewegung machen).
Wenn der Sohnemann aber den Autoschlüssel kriegt, ist es vorbei mit der Treibstoffersparnis.
Kurzum, schwierig.
ähm...zumindest das mit teleworking ist doch schwachsinn...ganzim gegenteil, wenn alle von daheim arbeiten würden, dann könnte man ordentlich einsparen. wenn ich im büro bin ist meine wohnung jedenfalls nicht ohne heizung und einen PC (=PERSONAL computer) hab ich sowohl zu hause als auch in der firma - und ob der bei mir strom verbraucht oder im büro ist völlig egal.
ich bestell bei amazon 1 produkt. dies wird von 1 roboter aus dem regal gehoben und auf 1 leeren lkw geladen, dieser fährt dann mit meinem 1 produkt von D zu mir nach Wien und übergibt es dem 1 postler, der mir das 1 ding persönlich von der post nach hause bringt.
"Online-Shopping nur dann klimafreundlich, wenn der User über 25 Produkte gleichzeitig einkauft..."
...und das auch nur an jedem 14 des Monats, wenn die Sonne scheind und die Außentemperatur zwischen 23,5 und 24,8 Grad Celsius liegt. ;-)
Ohne fprschen kriegt man halt keinen PhD ;-P
Gut dann fahr ich zum Einkaufen lieber mit meiner Dieselschleuder zum nächsten Großhändler und wieder zurück.
Und statt bequem von zuhause aus zu arbeiten fahre ich ebenfalls wieder mit meiner Dieseschleuder zur Arbeit... hm???
PS: Die Öffis haben bei mir leider keine gute Verbindung, bevor das Argument wieder kommt...
ja eben, er wäre hier der statistische ausreisser.
im normalfall nämlich lässt man den PC daheim nicht laufen. umgekehrt würde aber auch im büro kein rechner laufen, würde man mit seinem heim-pc arbeiten..wo ist also der nachteil bei teleworking?
erinnert ein bisschen an die studien welche Nahrungsmittel und Zubereitungsarten das Krebsrisiko erhöhen... nämlich alle.
Es ist wichtig sowas zu erforschen, aber wirklich beurteilen kann sowas nur der/die einzelne, da gibt es einfach zu viele Faktoren die bedacht werden müssen.
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