Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Vivienne Westwood zeigte Piratenbräute samt Hauben,

Peter Pilotto modische Büroklammern
Die London Fashion Week, vor ein paar Jahren noch als Spielplatz für junge Wilde belächelt, ist längst wieder ernstzunehmender Fixpunkt im Modekalender. Laufstege in baufälligen Fabriken gehören der Vergangenheit an. Locations sind zentral und leicht erreichbar, sogar in den 15-Zentimeter-Absätzen der internationalen Moderedakteurinnen. Billigriese Topshop sponsert weiterhin Jungtalente und baut ihnen einen Laufsteg im leerstehenden Glaspalast des ehemaligen Eurostar-Bahnhofs in Waterloo.
Aber auch die britischen Traditionshäuser zeigen wieder in London. Publikumsmagnet Burberry nutzt zum dritten Mal den Londoner Heimvorteil, Pringle of Scotland ist auch zurück, diesmal mit einer monochromen Neuinterpretation des Rautenmusters sowie Schottenröcken aus Chiffon. Paul Smith war Visionär genug, London mit seiner Damenkollektion gar nicht erst zu verlassen, und brillierte mit androgynen Outfits, die an Beatniks und Teddyboys erinnerten. Bei Vivienne Westwoods geschmackvoller Red-Label-Kollektion im Prunkballsaal des Connaught Hotel fehlten zwar weder Piratenstiefel noch verspielte Drapierungen oder Wespentaillen, aber besonders Westwoods Punkurgesteinfreunde, die sich ausgerechnet mit Pamela Anderson die Front Row teilten, hätten sich vielleicht ein bisschen mehr Westwood-typische Rebellion erwartet. Die beschränkte sich auf Dame Viviennes Anti-Klimawandel-Thermosflaschen, die im Publikum verteilt wurden.
Modehub London
London ist zwar organisierter und erwachsener geworden, Zwangskommerzialisierung oder Kreativitätsschwund kann man der britischen Modemetropole aber nicht vorwerfen. Das hat sie einer Gruppe junger Designer, allen voran Gräko-Österreicher Marios Schwab, Richard Nicoll und Christopher Kane, zu verdanken, ohne die der Aufstieg Londons zur modischen Supermacht nie stattgefunden hätte. Im Gegensatz zu John Galliano oder Alexander McQueen (für den sich am Montag Modefreunde zu einem Gedenkgottesdienst trafen) bleiben diese etablierten Talente mit ihrer eigenen Linie in London, obwohl sie längst international mitmischen. Schwab ist Chefdesigner von Halston, Nicoll von Cerruti und Kane designt das Versace-Label Versus.
Peter Pilotto ist noch nicht ganz so lange in London mit dabei, stieg aber umso kometenhafter auf. U-Bahn-Stationen sind zuplakatiert mit der Kampagne für Peter Pilottos Kipling-Taschen. Für 2011 haben der Tiroler Pilotto und Partner Christopher De Vos den allgegenwärtigen 70er-Glamour-Trend zuerst einmal dekonstruiert und dann virtuos zu einer Kollage aus Blautönen, Sportswear und Vintage-Yves-Saint-Laurent-Referenzen zusammengesetzt. Ähnlich bravourös hat sich Richard Nicoll die 70er zu eigen gemacht, er ließ sich von David Bowie in seiner Thin-White-Duke-Phase zu fließend-architektonischen Looks in Schwarz-Weiß inspirieren. Christopher Kane setzt im Gegensatz dazu nicht nur farblich auf neongrellen Maximalismus. Seine Muse war Aristo-Rebellin Prinzessin Margaret, und zwar auf Acid, wie seine Schwester und Kreativpartnerin Tammy Backstage anmerkte. Und Marios Schwab? Er orientierte sich diesmal an der Grunge-Optik der Neunziger. Spitzen- und Ledereinsätze frischten seine Slipkleider auf. Nach wie vor akzentuiert seine Mode die weiblichen Körperformen, wobei er diesmal eher auf Ent- als Verhüllungen setzte. Durchaus ein Fortschritt. (Britta Burger aus London, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22.09.2010)
Sarah Burtons erste Kollektion für Alexander McQueen, Gaultiers letzte für Hèrmes & Marc Jacobs mit einer farbenfrohen Show für Louis Vuitton
Die Kassen müssen wieder klingeln - das war der Anspruch der Pariser Defilees für Frühjahr 2011. Sie zeigten einen mutigen Dries Van Noten, einen verspielten Marc Jacobs und einen auf Abschied gestimmten Karl Lagerfeld
Die Pariser Modewoche läuft noch bis Mittwoch - Eindrücke der Shows von Dior, Celine, Givenchy, Lanvin & Co
Eindrücke vom Laufsteg in Paris: Chloé, Yves Saint Laurent, Chanel, Emnuel Ungaro & Co. präsentierten Mode für Frühjahr/Sommer 2011
Noch bis 6. Oktober zeigen DesignerInnen ihre Modelle für Frühjahr/Sommer 2011
Nach Prada zeigen auch Etro, Jil Sander, Max Mara Buntes und/oder Gestreiftes, Dolce & Gabbana setzen auf Weiß und Spitze
Halbzeit bei den Modeschauen für Frühjahr 2011: Dolce & Gabbana oder Antonio Marras geben sich romantisch, Balenciaga und Balmain setzen in Paris dagegen auf Nieten und Chrom.
Nicht nur Miuccia Prada setzt im kommenden Frühjahr auf leuchtende Farben
Von Westwood über Peter Pilotto & einer Gedenkveranstaltung für Alexander McQueen - Teil I der London Fashion Week
Auf der London Fashion Week geht es bunt zu: DesignerInnen bekennen bei der Mode für Frühling/Sommer Mut zur Farbe
Der nächste Sommer kommt bestimmt - Geblümt, vergoldet, mit Schnürchen und Riemchen, gewickelt und gebunden präsentieren sich die Schuhe auf der New York Fashion Week
Erste Damenkollektion von Tom Ford, 70er-Jahre-Festspiele bei Marc Jacobs: Aufbruchstimmung bei der New Yorker Modewoche
Modelle von Marc Jacobs, Vera Wang, Herve Leger und Betsey Johnson am Laufsteg
Ausschnitte aus den ersten Tagen der New York Fashion Week mit den Kollektionen für nächstes Frühjahr
Labels und DesigerInnen zeigten in Miami Beach die Bademode für die kommende Saison - Trend geht in Richtung bunt und viel Haut
Highheels dominierten auf den Berliner Laufstegen - wir haben nochmal genauer hingeschaut...
Bärte und Glatzen bei Patrick Mohr - Strubegger für Boss Black - Modenachwuchspreis an Parsival Cserer
Die österreichische Designerin zeigte Röcke und Kleider im 50-er Jahre Look, mit witzigen Details
Männer, schnallt die Sandalen um: Die Pariser Herren-Modeschauen für Frühjahr und Sommer 2011 zeigten sich vom Maghreb und vom Fernen Osten fasziniert. Selten waren auf den Laufstegen so wenige Anzüge zu sehen.
Die Männermodeschauen Frühling/Sommer 2011 brachten luftiges Schuhwerk und nah- sowie fernöstliche Einflüsse
Mit lockigen Bärten, Helmen und Kapuzen schicken Yamamoto, Van Noten, Juun J. Homme, Gaultier, Miyake, Owens & Co. Männer in den Modefrühling 2011
Petar Petrov als einziges österreichisches Label auf dem Pariser Laufsteg
Intensive Blau- und Orangetöne, Ringelstrick & schlichte Schnitte - Eindrücke der Show von Miuccia Prada
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.