Atomic spürt Konsumflaute

29. April 2003, 15:01
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Salzburger Wintersportanbieter mit empfindlichen Umsatzrückgang - Operativer Verlust mehr als verdoppelt

Salzburg - Der späte Start in den Skiwinter 2002/03 und die anhaltende Konsumflaute - vor allem im wichtigen deutschen Absatzmarkt - haben zu einem Rückgang des Umsatzes des zum finnischen Amer-Konzern gehörenden Wintersportanbieters Atomic Austria GmbH mit Sitz in Altenmarkt im Salzburger Pongau von 31,1 Mio Euro auf 26 Mio Euro im ersten Quartal des Jahres 2003 geführt. Dies entspricht einem Rückgang von 16 Prozent. Das operative Ergebnis lag bei minus 3,6 Mio Euro (2002: minus 1,5 Mio Euro).

Später Winteranfang

"Deutschland und Österreich sind zusammen der größte Skimarkt der Welt und Atomic ist in beiden Märkten Marktführer. Deshalb waren wir vom späten Winteranfang - es hat dieses Jahr erst am 6. Jänner zu schneien begonnen - besonders betroffen. Der Sportartikelhandel hatte nach einem schlechten Vorweihnachtsgeschäft noch ausreichend Produkte auf Lager und so fiel insbesondere die wichtige Nachorder im Jänner deutlich geringer aus als in den Vorjahren", kommentierte Geschäftsführer Michael Schineis das Geschäftsergebnis des ersten Quartals.

Position ausgebaut

"Dennoch sind wir mit dem Geschäftsverlauf der Saison nicht unzufrieden. Neben den großen sportlichen Erfolgen konnte die Marke Atomic ihre Nummer 1-Position bei den Marktanteilen in Österreich und Deutschland halten bzw. ausbauen", so Schineis weiter. (APA)

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    Auch die Rückkehr Hermann Maiers im vergangenen Winter konnte Umsatzrückgang des zum finnischen Amer-Konzern gehörenden Salzburger Skiherstellers nicht bremsen.

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