EU genehmigt Österreichs Luftfahrt-Beihilfen

29. April 2003, 13:36
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Insgesamt 3,4 Millionen Euro für Folgen der US-Anschläge am 11. September 2001 abgesegnet

Brüssel - Die EU-Kommission genehmigt praktisch alle Beihilfen für die österreichischen Airlines für Verluste nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York. Nur ein Betrag von 50.000 Euro, der für den 15. September geltend gemacht wurde, wird von den Brüsseler Wettbewerbshütern abgelehnt, erfuhr die APA am Dienstag aus der EU-Kommission.

3,4 Millionen Euro

Im Oktober 2002 hatte die EU-Kommission Beihilfen im Wert von 1,4 Mio. Euro genehmigt, weitere zwei Mio. Euro aber als "allem Anschein nach" unzulässig eingestuft. Diese Mittel erhalten nun doch noch die Freigabe, womit die heimischen Carrier insgesamt 3,4 Mio. Euro erhalten dürfen.

Nach den Anschlägen in New York war in den USA der Luftraum gesperrt worden. Praktisch alle europäischen Luftlinien hatten deshalb Einnahmenverluste hinnehmen müssen. Die EU hat den Mitgliedsländern erlaubt, nachweisbar damit zusammenhängende Verluste der Luftfahrtgesellschaften bis zum 14. September abzudecken. (APA)

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