Mode im Metropolitan Museum

29. April 2003, 12:51
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"Göttin: Die klassische Mode" beleuchtet Einfluss des antiken Griechenlands auf die Gegenwart

New York - Die fließenden Gewänder des antiken Griechenland haben über Jahrhunderte hinweg immer wieder Mode und Kunst beeinflusst. Das Metropolitan Museum of Art in New York widmet diesem Phänomen die Ausstellung "Göttin: Die klassische Mode", die am Donnerstag (1. Mai) eröffnet wird. Darin wird deutlich, wie zum Beispiel Präsidenten-Gattinnen von Jacqueline Kennedy bis Laura Bush, Schauspielerinnen wie Nicole Kidman, Designer wie Versace, Yves Saint Laurent und Christian Dior sich von der Klassik inspirieren ließen. Neben modernen Designermodellen werden in fünf verschiedenen Abteilungen auch Drucke, Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Kunstgegenstände vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart gezeigt.

Rund 200 Ausstellungsstücke aus den Beständen des Museums sowie Leihgaben aus privaten und internationalen Sammlungen sind zu sehen. Die Ausstellung veranschaulicht antike Kleidungsstile anhand zeitgenössischer Darstellungen der griechischen Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite.

Erfolgsstory antiker Vorlagen

Die anhaltende Erfolgsstory antiker Vorlagen entwickelte sich aus den verschiedenen Interpretationen dieser Vorbilder und begann im napoleonischen Zeitalter mit dem Empire-Stil, dem kurz unter der Brust geschnürten Gewand. Später galten die Kostüme der Tänzerin Isadora Duncan als skandalös. Berühmt wurde Jacqueline Kennedys grünes Valentino-Kleid, das sie bei ihrem Besuch in Kambodscha trug. Auch Nicole Kidmans goldenes Dior-Abendkleid, mit dem sie 2000 auf dem roten Teppich bei der Oscar-Verleihung glänzte, ist bis zum 3. August in der New Yorker Schau zu sehen.

(APA)

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