Heilwasser kann laut Gesundheitsexperten Widerstandskraft steigern und gesund halten
Bad Füssing/Wien – Die Heilwirkung von Schwefelthermalwasser zur Behandlung von Gelenkerkrankungen, Rheuma oder Rückenproblemen ist seit Jahrhunderten bekannt. Wissenschafter in Wien haben jetzt nach fünfjährigen Untersuchungen herausgefunden: Schwefelwasser reduziert auch die freien Radikalen im Körper und es senkt das gesundheitsschädliche LDL-Cholesterin Homocystein im Blut, heißt es in einer Aussendung.
Das gebe Schwefelwasser-Anwendungen sowohl bei der Vermeidung von Zivilisationskrankheiten wie auch bei der Behandlung einen ganz neuen Stellenwert, so Wolfgang Marktl vom Institut für Physiologie an der Universität Wien und der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin. Laut dem an der Untersuchung ebenfalls beteiligten Forschungsinstitut für Schwefelwasser, Kur und Wellness in Baden bei Wien konnte unter kontrollierten Ernährungsbedingungen bei Menschen, die regelmäßig Schwefelwasser tranken, eine spürbare Senkung des gefäßschädigenden und gefäßverengenden LDL-Cholesterins nachgewiesen werden. Auch sei eindeutig festgestellt worden, dass Schwefelwasser über eine ausgezeichnete antioxidative Wirkung verfügt.
Gesundheitsvorsorge
"Wir konnten zeigen, dass das Schwefelwasser die Widerstandskraft gegen oxidativen Stress stärkt und somit einen wertvollen Beitrag in der Gesundheitsvorsorge leisten kann", sagt Franz Holzer vom Institut für Schwefelwasser-Forschung in Baden bei Wien. Durch Schwefelwasser-Anwendungen könne der Schutzmechanismus des Körpers gegen die schädigende Wirkung von Freien Radikalen gestärkt werden. Fast alle Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Diabetes und auch Rheuma würden vom oxidativen Stress durch Freie Radikale negativ beeinflusst. Der Schwefel im Heilwasser reduziere auch signifikant den Homocysteinspiegel im Blutplasma. Homocystein kann ein mit auslösender Faktor für Herzinfarkt und Schlaganfall, Depressionen und Demenzerkrankungen im Alter sein. (red)