Frankreich fürchtet Terror gegen Verkehrssystem

Polizeichef: Berichte über einen bevorstehenden Anschlag auf die Pariser Metro waren "nicht so glaubwürdig"

Paris  - Die Furcht der französischen Behörden vor einem Terroranschlag hat laut dem nationalen Polizeichef einen Höhepunkt erreicht. Die größte Bedrohung gehe vom nordafrikanische Zweig des Terrorornetzwerks Al-Kaida aus, sagte Frédéric Péchenard am Mittwoch dem Radiosender Europe 1. Berichte über einen bevorstehenden Anschlag von Selbstmordattentäterinnen auf die Pariser Metro am vergangenen Donnerstag seien aber "nicht so glaubwürdig" gewesen.

Trotzdem habe die Alarmstufe ihr Maximum erreicht. Al-Kaida plane womöglich einen Bombenanschlag auf einen belebten Ort. Die Möglichkeiten zu einem atomaren oder biologischen Angriff fehlten der Gruppe aber wahrscheinlich. Al-Kaida im Maghreb hat bereits die Verantwortung für die Entführung von sieben Menschen vergangene Woche in Niger übernommen, fünf davon sind Franzosen. (APA/dapd)

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