1988 gegründet - Wurzeln in der rechtsextremen Szene - Islam "größte Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg"
Stockholm - Die Schwedendemokraten ("Sverigedemokraterna" - Kürzel SD) wurden im Jahr 1988 gegründet. Sie treten offen gegen Zuwanderung auf, behaupten jedoch, keine rassistischen oder sonst extremen Standpunkte zu vertreten. Seit fünf Jahren ist der ehemalige konservative Jungpolitiker Jimmie Akesson (31) Parteichef.
Einige der Parteigründer und Gönner der Partei haben eine einschlägige Vergangenheit aus der rechtsextremen Szene, darunter der ehemaligen, rassistischen Vereinigung "Bevara Sverige svenskt" (Bewahrt Schweden schwedisch). Ein früherer Parteichef der Schwedendemokraten, Anders Klarström, war davor Mitglied der neonazistischen "Nordischen Reichspartei" (Nordiska Rikspartiet).
In den vergangenen zehn Jahren stellten die Schwedendemokraten in mehreren Kommunen, vor allem im Süden des Landes, Gemeinderäte. In ihrem offiziellen Parteiprogramm bezeichnen sie sich unter anderem als nationalkonservativ und als Gegner einer multikulturellen Gesellschaft. Zu ihren Zielsetzungen gehören die Förderung einheimischer schwedischer Kultur und ein verstärkter Kampf gegen das organisierte Verbrechen. Sie wehren sich auch gegen einen stärkeren Einfluss der EU auf die Eigenstaatlichkeit Schwedens.
Im Wahlkampf 2010 präsentierten sich die Schwedendemokraten als Bewahrer alter heimatlicher Traditionen. Ihre Wahlkampf-Hütten waren im Stil der klassischen rot-weißen schwedischen Holzhäuser gestaltet und hatten stets eine Nationalflagge angesteckt.
Vor einem Jahr bezeichnete Parteichef Akesson in einem TV-Interview den Islam als "größte Bedrohung aus dem Ausland seit dem Zweiten Weltkrieg". Eine Anzeige wegen möglicher Hetze gegen eine Volksgruppe ließ die parlamentarische Kontrollinstanz jedoch als grundlos fallen. Heuer machten die Schwedendemokraten mit einem später zurückgezogenen Wahlkampfspot von sich reden. In dem Video wurde gezeigt, wie eine Gruppe dunkle Burka tragender Gestalten mit Kinderwägen eine verängstigte Pensionistin jagen. (APA)
sie haben mich überzeugt!
jetzt ich bin auch dagegen, dass sich jemand ein hakenkreuz einritzt und dann behauptet er sei überfallen worden - nur um stimmen zu fangen
- so viel zu ihrem "schwer verletzen und misshandeln" ...
[...]Sie treten offen gegen Zuwanderung auf[...]
Na, wer dagegen ist das die Politik der ständigen Neuzuwanderung bis in alle Ewigkeit fortgesetzt wird, der muss doch ein böser Rassist sein.
Von der Beleidigung des Propheten ganz zu schweigen.
Wer gegen "ständige Wanderungen" des Menschen agitiert, ist vor allem ahnungslos und realitätsfern. Die homogenen, "völkisch reinen" Staaten sind eine Wahnidee, reine Phantasie. Aber die moderne Genetik ist euch Rassenfanatikern halt zu kompliziert, ihr brauchts für eure vollgesoffenen Stammtisch-Hetzereien leicht erkennbare Dinge wie Kopftüchl oder dunkle Haut udgl.
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