Streitkräfte töten zwölf Al-Kaida-Mitglieder

18. September 2010, 21:48

Bei Gefechten an Grenze zu Mali auch zwei Soldaten ums Leben gekommen - Sollen für Entführung von Ausländern verantwortlich sein

Nouakchott - Mauretanische Streitkräfte haben mindestens zwölf Mitglieder des nordafrikanischen Arms der Extremistenorganisation Al-Kaida (AQIM) getötet. Bei den Gefechten an der Grenze zu Mali sind auch zwei Soldaten ums Leben gekommen, wie aus mauretanischen Sicherheitskreisen am Samstag verlautete. AQIM wird verdächtigt, für die Entführung von sieben Ausländern - darunter fünf Franzosen - am Donnerstag im Norden Nigers verantwortlich zu sein. Reuters erfuhr aus Militärkreisen, dass die Entführer ins Nachbarland Mali geflohen sind. Ein Entführungsopfer arbeitet für den französischen Atomkonzern Areva.

Der nordafrikanische Arm von Al Kaida ermordete im Juli einen im Niger verschleppten 78-jährigen französischen Ingenieur. Kurz zuvor waren bei einem gemeinsamen mauretanisch-französischen Militäreinsatz mindestens sechs Al-Kaida-Anhänger getötet worden. (Reuters)

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