Bing könnte sich "Gefällt mir"-Button zu Nutze machen - Wall Street Journal beruft sich auf vertrauliche Quellen
Wie aus einem Beitrag des Wall Street Journal Blogs hervorgeht, arbeiten Microsoft und Facebook an einem engeren Verhältnis zueinander. Bloggerin Kara Swisher beruft sich dabei auf mehrere Personen welche "die Situation" kennen.
Relevanz bei Bing
Laut Blog werden das Softwareunternehmen Microsoft und das soziale Netzwerk Facebook in Zukunft enger in Sachen Internetsuche zusammenarbeiten. Beispielsweise könnte der "Gefällt mir"-Button auf Facebook eine maßgebliche Rolle bei der Suche mit Bing spielen. Ergebnisse könnten in der Suchmaschine dementsprechend gelistet werden. Das würde sowohl Vorteile für Nutzer als auch Werber bedeuten, denn die Suchergebnisse würden nach ihrer Relevanz gereiht.
Zusammenarbeit
Kommt es zu einer Partnerschaft könnte Facebook solcherlei Nutzerdaten anonym an Microsoft weiterleiten und Bing im Kampf gegen Google helfen. Aufgrund von Facebooks Datenschutzpolitik werden allerdings ausschließlich, von Nutzern öffentlich gemachte, Daten des sozialen Netzwerkes an Microsoft weitergereicht.
Vor rund einem Jahr arbeiteten Facebook und Microsoft bereits eng zusammen, indem Echtzeit-Feeds des sozialen Netzwerks in Bing integriert wurden. Microsoft investierte bereits Ende-2007 240 Millionen US-Dollar in Facebook, beide Unternehmen arbeiten seit jeher enger zusammen.
Google
Einem Bericht von CNN zufolge erklärte Google-Chef Eric Schmidt, dass man unbedingt an die Facebook-Daten gelangen möchte um die Suche zu verbessern. Sollte Facebook das nicht freiwillig tun werde man andere Wege finden an die Daten zu gelangen. (pd)