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Manche Menschen liebäugeln mit dem Gedanken an eine HIV-Infektion.
Wien - Die Krankheit AIDS hat weitgehend ihren Schrecken verloren. HIV-Infizierte sind nicht mehr zum Tode verurteilt und abgesehen von den Nebenwirkungen diverser Medikamente führen die Betroffenen ein mehr oder weniger normales Leben. Grund genug für AIDS-Aktivisten sich darüber zu beklagen, dass die jüngere Generation keinen Wert mehr auf geschützten Verkehr legt.
Phänomen "Pozzen"
Es gibt HIV-negative Menschen, für die ist das Thema AIDS hochaktuell. Ihr Ziel: Bewusste Infektion mit dem Virus. "Pozzen" oder "Barebacking" nennt sich dieses Phänomen. Im Internet finden sich Foren, in denen Männer und Frauen gleichermaßen nach infizierten Partnern suchen. Das Virus wird nicht mehr als Krankheit, sondern "the gift", das Geschenk bezeichnet, und der "gift giver", derjenige also, der das Virus weitergibt, ist bei den "bug chasern", die nach dem Virus suchen, hoch angesehen.
Die Motivation dahinter ist unterschiedlich. Manche Menschen holen sich auf diese Weise einen "Kick", andere haben das Bedürfnis es dem eignen Partner gleich zu tun. Oft steckt auch Angst dahinter und das Bedürfnis, diese Angst nach erfolgter Ansteckung zu verlieren. Die Annahme, dass eine HIV-Infektion den Geschlechtsverkehr mit anderen HIV-Infizierten zum risikofreien Vergnügen macht, ist jedoch ein Irrtum. Die Kombination verschiedener HIV-Stämme kann frühzeitige Resistenzen gegen Medikamente erzeugen und das Immunsystem zusätzlich schwächen.
Lebensgefährliche Körperverletzung
Selbst wenn Mensch sein Einverständins für eine mögliche Infektion gibt, wird diese Vorgehensweise rechtlich als schwere oder lebensgefährliche Körperverletzung betrachtet. Ob diese auch strafrechtlich verfolgt wird, hängt allerdings vom jeweiligen Landesrecht ab. (red)
Entgegen den Behauptungen stagniert die Zahl der HIV-Infektionen in Österreich - 2012 gab es 525 neue Diagnosen
Noch nie waren so viele Menschen von HIV betroffen - der Anstieg ist aber primär auf die steigende Lebenserwartung durch die Fortschritte in der Therapie zurückzuführen
Zwar halten Medikamente das tödliche Virus mittlerweile in Schach, doch Heilung ist nicht in Aussicht - Penible Überwachung, neue Studien zu Resistenzen und Forschung sind wichtiger, denn je zuvor
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Die HIV-Ambulanz im Wiener AKH betreut 1100 Patienten. "Bei uns hier geht es sehr familiär zu", sagt einer von ihnen. Gemeinsam halten Ärzte, Pflegende und HIV-Infizierte das Virus in Schach
Bei einzelnen Patienten ist das HI-Virus sieben Jahre nach Beendigung der Therapie zwar nicht vollkommen verschwunden, doch die Anzahl der Viren so gering, dass sie der Körper in Schach halten kann
Clemens Kriz ist Aids-Seelsorger der Erzdiözese Wien. Er berichtet über seine Arbeit mit Betroffenen und von den Anfängen, als Aids noch ein Todesurteil war
Eine internationale Studie konnte klären, wie HIV mit Hilfe eines bestimmten Eiweißes unbeschadet in Dendritische Immunzellen gelangt und so den Krankheitsverlauf beschleunigt
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HIV-Positive sollten auf jeden Fall eine Behandlung bekommen, wenn der Partner nicht infiziert ist
Wissenschaftler der MedUni Innsbruck ist es gelungen, einen Wirkstoff so zu verbessern, dass kaum Resistenzen und Immunantworten entstehen
Bei HIV-positiven Personen hat sich das Spektrum der Komplikationen wie auch der möglichen Todesursachen in den letzten Jahren geändert
Dramatische Ausbreitung von Hepatitis C unter homosexuellen HIV-Patienten - Vorsicht weiterhin geboten trotz immer besserer Medikamente
Anzahl der Aids-Fälle und der Todesfälle ist in vergangenen Jahren dank antiretroviraler Therapie massiv abgesunken
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Wiener Aids-Expertin Brigitte Schmied: Positive Signale aus Regierungskreisen
Infizierte Erwachsene sollten nicht erst mit antiretroviralen Medikamenten behandelt werden, wenn ihr Immunsystem bereits geschwächt ist
Die Veranstalter sprachen von 25.000 Demonstranten, die Polizei von 9.000 - Höhepunkt war Abschlusskundgebung mit Annie Lennox - Eine Ansichtssache
Bei derartigen "Meldungen" bezweifle ich leider auch die geistige Gesundheit der Medien, derart unreflektiert solche psychiatrischen Auffälligkeiten weiterzugeben und somit in den Bereich des Nachvollziehbaren und logisch erklärbaren zu versetzen.
In diesem Fall wäre eine Absprache mit einem Psychologen oder Mediziner sicherlich von Vorteil gewesen, oder wird demnächst eine österreichweite Gesundheitserhebung folgen?
oder anderen AIDS-Leugnern kommen.
Die Metamediziner, NGMler behaupten ja:
Die Krankheit AIDS gibt es nicht, und das HI-Virus existiert nicht und daher nicht ursächlich für AIDS sei. Hamer wörtlich: HI-Viren selbst werden bei AIDS-Patienten nie gefunden .... AIDS = Allergie.
Ab in die Psychiatrie mit den Pozzern, Barebackern oder wie sie ihre esoterische Totalverblödung auch immer bezeichnen.
Liebes Standard-Team, Pozzen/Bugchasing mit Barebacking in einen Topf zu werfen ist falsch.
Barebacking meint den bewussten ungeschützten Geschlechtsverkehr mit dem Bewusstsein, dass es ein Ansteckungsrisiko dabei gibt (heißt aber nicht, dass bekannt sein muss, dass der Partner HIV-positiv ist, sondern gilt gerade auch für Unsicherheitssituationen, wie es ja fast immer der Fall ist).
Pozzen unterscheidet sich hiervon deutlich ... hier wird nicht nur bewusst ungeschützter Geschlechtsverkehr betrieben, sondern aktiv nach der einer Ansteckung mit HIV gesucht. Hintergründe, Motive und Risiko sind damit verschieden!
Die Behandlung ist relativ teuer. Kann da eine Versicherung aussteigen, so wie wenn man beim Auto oder Haus Versicherungsbetrug festgestellt hat. Also Erschleichung einer Zahlung durch ungerechtfertigtes Verhalten.
Freiwillige Ansteckung - So ein Blödsinn kann aber nur Menschen einfallen, die sonst keine Probleme haben.
Es gibt auch Leute die sich in ein Auto oder auf ein Motorrad setzen und freiwillig im Kreis fahren!
Auch lebensgefährlich und saudeppert...aber einfach mehr Kohle dahinter.
Andere rauchen...stirbt man auch daran aber es verdient auch jemand etwas dabei.
Wenn es eine HIV Steuer geben würde hätte keiner mehr ein Problem damit.
...einmal so und einmal anders.
als eine durch die medien bekannte "sängerin" absichtlich und mit vorsatz partner ansteckte, wurde deren verhalten von den organisationen gutgeheissen und sogar verteidigt.
hier wiederum wird es verteufelt.
na was den jetzt?
(ich finds jedenfalls scheisse)
weder gutgeheissen noch verteidigt.
Fakt ist lediglch: 1000e stecken jeden Tag andere an, auch wissentlich, nur die kommen erst gar nicht vor Gericht, weil sie kein "Promi" sind, so haben die Medien jemanden, den sie zerfleischen können.
Schon daran gedacht?
indem man sich dagegen verwehrt hat, dass menschen, die von ihrer hiv-infektion wissen, mit der verpflichtung "gequält" werden sollen, dies ihrem sex-partner auch mitzuteilen.
"Grund genug für AIDS-Aktivisten sich darüber zu beklagen, dass die jüngere Generation keinen Wert mehr auf geschützten Verkehr legt."
Mit eine Schuld tragen jene Aktivisten, die immer nur auf AIDS fokussieren anstatt die Gesamtheit sexuell übertragener Krankheiten und ihr europaweites Comeback ins Bewusstsein zu rücken. Wer sich da ein bissl informiert, verliert rasch die Lust an ungeschützten Sex mit häufig wechselnden Partnern.
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