Gefeuerter Hoffmann geht vor Gericht

30. April 2003, 10:30
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Sturm-Goalie wird gegen "die ungerechtfertigte Vertragsauflösung" klagen

Graz - Der am Montag vom österreichischen Fußball-Bundesligisten SK Sturm Graz gefeuerte Tormann Daniel Hoffmann will gegen seine Entlassung gerichtlich vorgehen. Der Deutsche kündigte über ein Schreiben seines Anwalts Harald Christandl an, er werde gegen "die ungerechtfertigte vorzeitige Vertragsauflösung" klagen, und forderte zudem die "seit Monaten ausständigen Gehalts- und Lohnzahlungen".

Zudem hieß es in der Mitteilung, dass der Vorgehensweise von Sturm ein Schreiben von Hoffmann vorangegangen war, in dem die Grazer aufgefordert wurden, "beträchtliche rückständige und fällige Lohn- und Gehaltszahlungen umgehend zu erledigen." Andernfalls hatte Hoffmann gerichtliche Schritte angedroht.

Knieverletzung als Grund genannt

Sturm hatte am Montag das Vertragsverhältnis mit Hoffmann vorzeitig und mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Als Grund wurde eine Verschlechterung einer alten Knieverletzung angegeben, weshalb der 31-Jährige nicht mehr in notwendigem Ausmaß seiner vertraglichen Verpflichtung nachgehen könne. Das Gutachten war von Vereinsarzt Dr. Peter Panzenböck erstellt worden. (APA)

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