AUA fliegt vorerst nicht mehr nach Peking

28. April 2003, 14:35
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Wegen SARS - Vorerst für zwei Monate bis Ende Juni

Wien - Die Austrian Airlines-Gruppe (AUA) stellt wegen rückläufiger Nachfrage ihre Flüge nach Peking vorübergehend für zwei Monate - bis Ende Juni - ein. Als Begründung nennt die heimische börsenotierte Fluggesellschaft "die rückläufige Nachfrage-Entwicklung". Zuletzt sei die Auslastung nach Peking unter 50 Prozent gesunken, sagte AUA-Sprecher Johannes Davoras am Montag zur APA. China ist eines der Zentren der Lungeninfektion SARS.

Die AUA fliegt seit dem Winterflugplan 2002/03 drei Mal wöchentlich in die chinesische Hauptstadt. Ab Juli 2003 soll diese Frequenz wieder aufgenommen werden. Die Entscheidung darüber soll in der ersten Junihälfte fallen.

Japan wird unverändert angeflogen

Die AUA bedient keine weiteren Destinationen in den von SARS am stärksten betroffenen Ländern Südostasiens. Die Flüge nach Tokio, Osaka und Bangkok werden unverändert durchgeführt. Auch bei den Verbindungen nach Toronto und Montreal sei vorerst keine Änderung geplant, erklärte der Sprecher auf APA-Anfrage. In Kanada sind bisher außerhalb Asiens die meisten Menschen von der Erkrankung betroffen. Die Auslastung nach Toronto sei "vergleichsweise geringer" zurückgegangen und liege derzeit bei 65 Prozent, sagte Davoras.

SARS hatte im März zusätzlich zur allgemeinen Konjunkturschwäche und dem Irak-Krieg zu sinkenden Passagierziffern in der internationalen Luftfahrt und damit auch bei der AUA-Gruppe geführt.(APA)

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