Empfehlung für "Bibliotheken Online"

28. April 2003, 13:15
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Österreichisches Projekt als positives Beispiel in EU-Studie genannt

Wien - Eine von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Studie, in der Online-Angebote des Öffentlichen Dienstes in 15 EU-Mitgliedsstaaten plus der Schweiz, Norwegen und Island untersucht und verglichen wurden, empfiehlt das österreichische Projekt "Bibliotheken Online" zur Nachahmung für die anderen EU-Mitgliedsstaaten, teilte der Büchereiverband Österreichs am Montag in einer Aussendung mit. Das vom Büchereiverband durchgeführte Projekt gibt über Internet Zugriff zu den Diensten und Katalogen der Öffentlichen Bibliotheken Österreichs.

Im Unterschied zu anderen, gängigen Lösungen könne man beim österreichischen Bibliotheksportal die Medienrecherche sowohl in einzelnen Bibliotheken als auch in geographischen Regionen vornehmen. Zur Zeit sind die Medien von etwa 300 Öffentlichen Bibliotheken recherchier- und entlehnbar, angestrebt ist, mehr als 1.000 Bibliotheken zu vernetzen und im Internet zugänglich zu machen.

Der Geschäftsführer des Büchereiverbandes, Gerald Leitner, sieht dies allerdings nur als erste Stufe auf dem Weg zu einem multimedialen Informationsportal für alle Literaturinteressierte: In der Folge sollen die Katalogdaten mit qualitätsvollen Buchbesprechungen, Leseproben, Informationen über Autoren, aber auch mit audiovisuellen Daten angereichert werden. (APA)

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