ÖGB-Protestfahrt ohne Zwischenfälle

28. April 2003, 12:48
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Der Konvoi, bestehend aus zwei Lkw, einem Bus und fünfzig bis siebzig Autos, hat kurz vor halb neun Uhr die Autobahnausfahrt Stockerau Nord erreicht

Wien - Die erste gewerkschaftliche Kampfmaßnahme gegen die von der Regierung geplante Pensionsreform war am Montag früh programmgemäß gestartet.

Auf der Südautobahn (A2) lief alles in geregelten Bahnen, allerdings registrierten ÖAMTC und ARBÖ ein etwas höheres Verkehrsaufkommen als normal um diese Zeit. Laut den Autofahrerclubs dürften einige Pendler den Rat, früher loszufahren, beherzigt haben. Für kurze Verzögerungen zwischen Baden und Guntramsdorf Richtung Wien wurde die Großbaustelle auf der "Süd" verantwortlich gemacht.

Ziel erreicht

Der Protestkonvoi hat gegen 8.25 Uhr sein Ziel bei der Autobahnausfahrt Stockerau Nord erreicht. Die "Wir haben stets versucht, uns an die Gesetze zu halten", so der Gewerkschaftsvertreter.

Fischill lobte die "ausgezeichnete Leistung der Exekutive". Vor allem im Wiener Stadtgebiet mit den vielen Zu- und Abfahrten auf der Südosttangente (A23) sei es der Polizei gelungen, die rund 38 Fahrzeuge umfassende Gruppe rasch und sicher durchzulotsen. Probleme hatte der Konvoi auf seiner Fahrt keine. (APA)

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