Franks: US-Militär will Präsenz am Golf neu strukturieren

28. April 2003, 08:35
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"Neuarrangement des Fußabdrucks" soll Rendite maximieren

Abu Dhabi - Das US-Militär will seine Präsenz im Nahen und Mittleren Osten neu strukturieren. Weil die irakische Regierung nun vertrieben sei, werde es in den kommenden Monaten ein der US-Armee in der Region um den Persischen Golf geben, sagte der Chef des US-Zentralkommandos, General Tommy Franks, am Sonntag in Abu Dhabi. Es sei allerdings unklar, ob dies auch eine Reduzierung der US-Truppen im Bereich seines Regionalkommandos bedeute. "Wir müssen jetzt sehen, welcher Art von Fußabdruck für uns die größte Rendite bringt", fügte Franks unter Hinweis auf die laufenden Engagements in Irak und Afghanistan hinzu.

Allein im Irak befinden sich derzeit rund 150.000 Soldaten aus den USA und Großbritannien. Der bisher bedeutende US-Stützpunkt Saudiarabien wird voraussichtlich in den kommenden Monaten auf einem teilweisen oder vollständigen Abzug der etwa 10.000 US-Soldaten drängen, da der Irak keine Bedrohung mehr für das Land darstellt. Das US-Zentralkommando (Centcom) ist als eines von insgesamt fünf Regionalkommandos für den Nahen und Mittleren Osten, Zentralasien und Ostafrika zuständig. (APA)

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