Schweinegrippe als Dauerzustand

  • Die Angst vor Krankheiten nimmt die Betroffenen gefangen.
Foto: Peter Reinäcker/www.pixelio.de
    foto: peter reinäcker/pixelio.de

    Die Angst vor Krankheiten nimmt die Betroffenen gefangen.

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Mögliche Bedrohungen bestimmen die Wahrnehmung - Antrainieren von Gegenstrategien verringert den Stress

Mainz - Angst vor Krankheiten hat fast jeder hin und wieder, wie etwa beim Schweinegrippe-Hype des Vorjahres zu sehen war. Während diese Sorge bei den meisten nach bestimmter Zeit wieder verschwindet, bleibt sie bei rund einem Prozent der Bevölkerung ständige Begleiterin. Menschen mit ständiger Krankheitsangst - auch "Hypochonder" genannt - haben eine besondere Form der Wahrnehmung. Ohne es zu wollen, durchsuchen sie ihre Umgebung stets nach potenziell bedrohlichen Reizen und wenden sich diesen dann ausführlich zu. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Mainz in einer Studie, die demnächst publiziert wird. "Themen wie Aids, Krebs, Alzheimer oder Tod nehmen diese Menschen weit stärker wahr als gesunde Menschen oder andere Patientengruppen", berichtet Studienleiter Michael Witthöft.

Gefangen in der Krankheitsangst

Ähnlich wie bei anderen Phobikern meiden Menschen mit Krankheitsangst Situationen, die sie mit ihrer Angst verbinden, wie etwa Friedhöfe, Krankenhäuser oder kranke Angehörige. Symptomatisch ist zudem das hohe Sicherheitsbedürfnis. "Hypochonder suchen stets nach Entlastung ihrer Sorgen, etwa indem sie sich übermäßig oft vom Arzt untersuchen lassen, damit dieser ihnen attestiert 'Du bist gesund' - oder sie suchen nach Fachliteratur. Diese Erleichterung dauert jedoch nur kurz, zudem werden sie zunehmend auf diese angewiesen", erklärt der Mainzer Forscher.

In einer Folgestudie untersuchen die Forscher, ob Körperwahrnehmung und Krankheitsangst zusammenhängen. "Sowohl eine stärkere als auch eine schwächere Wahrnehmung wäre bei den Betroffenen plausibel. Was auch immer zutrifft, es hätte Auswirkungen auf die Gegenmaßnahmen", betont Witthöft. Teilnehmer für die Studie werden derzeit noch gesucht.

Soziale Isolation

Die frei verfügbare Information im Internet hat ihren Teil zum Leiden beigetragen, berichtet Maria Gropalis, Psychotherapeutin und Leiterin des Behandlungsschwerpunktes Hypochondrie. "Viele googlen schon bei kleinen Symptomen wie etwa Kopfweh nach Erklärungen für das Leiden. Das beruhigt zwar oft auch, doch nehmen Menschen mit Krankheitsangst oft auch die unwahrscheinlichste Form wahr, etwa dass Kopfweh ein Zeichen für Gehirntumor sein könnte", so die Expertin.

Die Außenwelt kann das Leiden der Betroffenen oft schwer nachvollziehen. "Da die Angst in jeder Tagesphase anwesend ist und stresst, beeinträchtigt sie auch das Privat- und Berufsleben. Viele Betroffene lassen ihr Dauerthema in die Gespräche einfließen und stoßen dabei auf Bagatellisierung, Ablehnung und Unverständnis. Das führt oft in soziale Isolation", so Witthöft. Doch auch wenn Angehörige ständig beschwichtigen, sei dies ungünstig. "Damit verlieren Betroffene erst recht die Fähigkeit, mit der Angst fertig zu werden."

Training von Gegenstrategien

Den Betroffenen selbst raten die Experten, bestimmte Verhaltensaspekte zu kontrollieren zu versuchen. "Es ist zum Beispiel gut, wenn man dem Hausarzt über die Krankheitsangst informiert und bestimmte Zeitintervalle vereinbart. Ein Erscheinen etwa nur alle drei oder sechs Monate hilft dabei, Angst vom Arztbesuch zu entkoppeln", rät Gropalis. Auch was die Internetrecherche oder die Sensibilität für Körpersignale wie Hautflecken, Blutdruck oder Puls betrifft, kann man sich mit der Zeit Gegenstrategien antrainieren und den Stress somit deutlich verringern. Professionelle Hilfe bietet dabei die kognitive Verhaltenstherapie. (pte/red)

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Quintessenz aus allen diese Links und Dokumentationen

siehe unten, ist folgender:
Es werden auf dem Buckel der leidenden Patienten Milliardengeschäfte getätigt, noch dazu mit schwerst illegalen Mitteln.
Hier gibt es nichts mehr schön zureden oder weg zu diskutieren, das ist Fakt.
Wir sollten also geschlossen dafür kämpfen, das die Medikamentenherstellung in kontrollierte Staatliche Stellen kommt.
Wie lange müssen wir uns das noch gefallen lassen?
Sind "offizielle" 10.000 Tote durch Wechselwirkungen von Medikamenten nicht schon genug?
Ich sage: es reicht!
Mafiaparagraph anwenden und die Schuldigen vor Gericht!

ich hab auch ein paar links für dich:

http://www.youtube.com/watch?v=B... re=related

Slaves to Superstition: Teil 1 (von 5)

http://www.youtube.com/watch?v=grWfxsFWOFI

Wieso ausgerechnet die Herstellung und nicht die Erforschung, Zulassung oder Überprüfung von Medikamenten? Was versprechen Sie sich von dieser speziellen Forderung?

Sie sind verrückt.

Zum Thema Taktik und Godesberg&Co

Er beklagt sich, weil es keine normale Diskussion gibt, verschweigt aber, dass eine solche mit ihm und seinen Co`s niemals stattfinden kann, weil er immer Recht behalten will.
Ein Link ist bereits Spam für ihn, auch wenn er zum Thema passt.
Die Oberchuzpe aber ist, das er andere Poster als GEGNER betrachtet!
Das sagt eigentlich alles über sein agieren hier in den Foren aus.
Jetzt bestreitet er sogar den Wahrheitsgehalt der Frontal21 Beiträge.
Leute, das ist Schizophrenie in Reinkultur. Wenn dem so wäre und es wurde schlecht recherchiert, dann hätten die sofort 190 Klagen am Hals.
Er kann es nicht und nicht zugeben, das die Wahrheit ans Tageslicht kommt, denn da würde seine Scheinwelt vollends zerbrechen.

Ihre Taktik

ist hingegen, möglichst am Anfang mit möglichst vielen posts vertreten sein?

Krebsmittel 3,45 Euro, nach Namenswechsel 345Euro PRO STÜCK!

http://www.youtube.com/watch?v=7... re=related

Einfach unglaublich.

http://www.youtube.com/watch?v=E... re=related

Ich stelle diese Links hier herein, denn ich möchte mich nicht mehr persönlich von Go&Co runtermachen lassen.
Das sind Hardfacts und da kann man nicht mehr gescheit daherreden, oder Pubmedstudien zitieren.

Dieses Geschwurbel passt wunderbar zu dir. Fehlt nur noch Werbung für deiner Winnetou-Zigaretten. :-D

Schweinegrippe da capo.

http://www.portal-dessau.de/details/a... mkeit.html

Und der Wahnsinn geht weiter und weiter.

Die Problematik ist exakt die gleiche wie vor einem Jahr. Für H5N1 gilt das übrigens auch.

Fukuda warnte eindringlich vor einer Verharmlosung des H1N1-Erregers. "Man kann sagen, dass die Länder auf der nördlichen Halbkugel das Gefühl haben, dass es jetzt vorbei ist. Aber auf der südlichen Halbkugel gibt es viele Diskussionen."

Aha, also nur Diskussionen, womöglich Pandemische?

http://science.orf.at/stories/1656826/

Na welche Hemisphäre hat denn momentan Grippesaison?

Eieiei....

Schweinegrippe oder Schweinegrippenimpfung? Was ist gefährlicher?

http://www.brainlogs.de/blogs/blo... f-hrlicher

Vermutlich die Impfung mit der Quecksilberdosis

Schönen guten Abend und herzlich willkommen.

Haben sie es auch satt, von Godesberg und Co ständig beleidigt zu werden?
Ich für meine Person habe ihn ausgeblendet.

Ihre Links werden immer...sagen wir "auffälliger"

Zumindest scheint die Autorin sich noch nie im Leben geimpft zu haben, anders kann man wohl nicht erklären, dass Sie erwünschte Impfreaktionen als "unerwünschte Nebenwirkungen" deklariert. Und so "lebensnahe" Nebenwirkungen wie "Lähmungen" kommen auch nur bei Personen vor, die bestimmte neurologische Erkrankungen wie das Guillain-Barré-Syndrom haben. Dass diese Erkrankungen ungefähr so häufig sind wie Meteoriteneinschläge, tut da wohl nicht viel zur Sache.

Damit die Thematik nicht gänzlich untergeht:

Das H1N1 Serum nähert sich langsam aber sicher seinem Ablaufdatum.
um zu verhindern, das es entsorgt wird, rührt man halt die Werbetrommel kräftigst.
A Serum hätt ma dooo, a guats Serum Leitln, kaufts mas ooooh.
Obwohl die Entsorgung die bessere Option wäre.
Fachgerecht halt, bitte, da es sich um schwerst giftige Materialien handelt.

- Das Serum ist bereits letztes Jahr verkauft worden, den Herstellern kann es egal sein, ob die verkauften Dosen noch verbraucht werden oder nicht.

- Influenzaimpfstoffe werden jedes Jahr neu hergestellt weil die am weitesten verbreiteten Virenstämme jedes Jahr andere sind. Eine Schweinegrippeimpfung ist nach der Pandemie nicht mehr sinnvoll, weil das Virus kaum noch in Umlauf ist (Obwohl der Impfstoff für den kommenden Winter ebenfalls u.a. gegen H1N1 gerichtet sein wird).

- Und zuguterletzt: "schwerst giftig" ist eine Kreation Ihrerseits und entspricht nicht den Tatsachen.

Wollen sie damit ausdrücken, daß die Panikmache des letzten Jahres eh super funktioniert hat und wir Deppen, die wir mit unseren Steuern den Schwachsinn finanziert haben, halt schauen sollen, wo wir bleiben ?
Kommt dann eh wieder ein neues Mittel auf den Markt, das den Politikern wie immer angedreht wird.
Die Chemische Industrie zahlt jedenfalls nie drauf.

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