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Wer bei Flügen in den USA auf die beliebten Erdnuss-Snacks wartet, könnte eventuell enttäuscht werden. Sie wurden nämlich zum Großteil aus den Fliegern verbannt. Grund dafür ist die Angst amerikanischer Passagiere vor allergischen Reaktionen auf die begehrten Nüsse. Auf die Frage, was der wichtigste Schritt zum Schutz von Passagieren in amerikanischen Flugzeugen wäre, gibt es in den USA eine klare Antwort: Erdnüsse sollen aus den Maschinen verbannt werden.
Das zumindest geht aus fast 1.300 Reaktionen hervor, die an das U.S. Department of Transportation (DOT) gegangen sind. Gefragt wurde nach Vorschlägen für Verbesserungen für Passagiere, etwa bezüglich überraschender Gepäcksgebühren oder eben Erdnussallergien. Annähernd 200 Kommentare gab es allein zu diesem Thema.
Verantwortungsvoller Umgang mit Allergikern
Bereits 1998 forderte DOT die amerikanischen Fluggesellschaften zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Allergikern auf. Viele Airlines folgten freiwillig den Vorschlägen, allerdings gibt es keine offiziellen Gesetzte diesbezüglich.
Es gibt drei Vorschläge zum Schutz von Allergikern in Flugzeugen. Entweder können Erdnüsse aus Flugzeugen generell verbannt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre, Erdnüsse sowie sämtliche Produkte, die aus Erdnüssen oder Erdnussbestandteilen hergestellt werden, aus den Fliegern verschwinden zu lassen, wenn sich vorab Erdnussallergiker melden, die diesen Flug gebucht haben. Eine dritte Option wäre, eine "erdnussfreie Pufferzone" für Allergiker schaffen.
Allerdings gibt es keine rechtlichen Möglichkeiten, auf die Zusammenstellung der Bordverpflegung von Airlines Einfluss zu nehmen. Ein Gesetz besagt, dass ein Erdnussverbot an Bord von Flugzeugen solange nicht umgesetzt werden kann, solange es keine wissenschaftliche Studie zum Thema gibt, was bisher nicht geschehen ist. DOT sammelt also weiterhin Erfahrungsberichte von Passagieren und wertet diese aus. "Wir wollen einfach die öffentliche Meinung über Erdnüsse in Flugzeugen erforschen", erklärt man bei DOT.
Erdnussbutter als Auslöser
In den USA gibt es etwa drei Millionen Erdnussallergiker, das entspricht einem Prozent der amerikanischen Bevölkerung. "In Europa gibt es derzeit noch wenig Probleme mit Erdnussallergien", erklärt Friedrich Horak vom Allergiezentrum Wien West. Als Grund für die zunehmende Zahl an Erdnussallergien in den USA nennt Horak die Verwendung von Erdnussbutter, die sich in einer Vielzahl von Produkten wieder findet. Erdnüsse führen nicht nur bei der Aufnahme als Nahrungsmittel zu Problemen, sondern können auch als Staubpartikel in der Luft für Allergiker gefährlich werden.
"Bei einer schweren Verlaufsform können kleinste Mengen in der Luft bereits heftige Reaktionen auslösen, die bis zum Tod führen", so Horak und zieht als Beispiel die Haustierallergie heran, die "auch im Flugzeug zu Problemen führen kann".
Kleine Partikel in der Luft können für Allergiker in der Flugzeugkabine durchaus gefährlich werden: "Man kann die Verlaufsform einer Allergie relativ leicht abklären. In manchen Fällen wird es notwendig sein, immer und überall eine Notfallspritze mit dabei zu haben", erklärt Horak. Allerdings sieht er das Flugzeug nicht als Risikobereich für Allergiker, da die umgewälzte Luft permanent gefiltert wird und sich verhältnismäßig wenig Allergie auslösende Stoffe in ihr befinden. "Eine Ausnahme bilden die bereits erwähnten, mitgeführten Haustiere." (red)
Informationen: Allergiezentrum Wien West
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Diese Allergie von Erdnuessen gibt es kaum in Europa, in Asien hat man davon auch nie gehoert. Aber diese Allergie kann auskuriert werden, naemlich jeden tag ein bisschen Erdnuss essen, nach einigen Monaten wird die Allergie schon verbessert: laut Bericht.
Trotzdem muss ich damit leben und vordere jetzt auch nicht Parfumträger zu verbannen oder Parfums zu verbieten.
Also, get a grip, thats life
PS: ich rauche nicht
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