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Das Klagenfurter Stadttheater hat am Wochenende seinen 100. Geburtstag gefeiert.
Also hat das Klagenfurter Stadttheater am Wochenende seinen 100. Geburtstag mit offenen Türen gefeiert. Und durch die huschte, zwischen 6000 Besuchern, auch der Herr Landeshauptmann. Das war jetzt nicht unbedingt die Riesenüberraschung, denn schon im Sommer hatte Gerhard Dörfler mehrmals den Carinthischen Sommer beehrt (und dort freimütig bekannt, in Sachen Kultur ein Spätzünder zu sein). Baffer waren die Geburtstagsfeieranten dann schon eher über das achthändige Klavierspiel von Musikdirektor Peter Marschik, den Kapellmeistern Michael Brandstätter und Mitsugu Hoshino mit Nochintendant Josef E. Köpplinger. Und der Mann geht - nämlich spätestens 2012/13 nach München. Nachfolger ist noch keiner in Sicht.
Auch Kärntens Landes(volks)kulturreferent Harald Dobernig hatte sich von den Vorbereitungen zu den 90-Jahr-Feiern anlässlich der Kärntner Volksabstimmung am 10. Oktober losgerissen und sich im Theater blicken lassen. Überraschenderweise, bekanntlich hat er's ja weder mit der Konsensgruppe noch mit der Hochkultur.
Nun will D. Ende der Woche dem Theaterausschuss Experten präsentieren, die Köpplingers Nachfolger finden sollen. Martin Kušej, der den Kärntnern letztes Mal bei der Suche behilflich war, will sich jedenfalls nicht mehr einspannen lassen. (Andrea Schurian, DER STANDARD/Printausgabe 14.9.2010)
Gerald Matts Zahlenspiele
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