Sarah tanzt - Ein Besuch in Las Vegas

12. September 2010, 16:35
  • Artikelbild
    foto: morgan david de lossy / corbis

    Anreise:

    Unter vielen Möglichkeiten: Von Wien mit Austrian Airlines via Washington DC oder New York (JFK) nach Las Vegas McCarran Int. Airport (LAS) mit Delta oder United Airlines. (Unbedingt zu beachten sind ausreichende

    Transferzeiten: Das Gepäck wird zwischen internationalen und nationalen Flügen nicht immer durchgecheckt.)

  • Artikelbild
    foto: beathan/corbis

    Wer die schmuddelige Stadt in den späten 70er-Jahren besucht hat, kann sie 2010 ebenso wenig wiedererkennen wie ein Berlinbesucher aus der damaligen Zeit den Potsdamer Platz.

  • Artikelbild
    grafik: der standard

Mit der Finanzkrise kehrt auch der Schmutz in die Stadt zurück. Er ist nie fort gewesen

Ein bekanntes Kunststück, das jeder Magier beherrscht, ist die alchimistische Produktion von Dingen. Binnen kürzester Zeit füllt sich die eben noch leere Bühne mit allen möglichen Sachen. Der Trick gelingt mit Blumensträußen aus Seide, mit Kartenfächern und mit allen Tieren, die sich gut zusammenpressen lassen und die stumm sind. Mit Tauben etwa oder mit Kaninchen. Es geht auch mit Geld, zumindest eine Zeitlang.

Stahlgerippe und verlassene Gebäude können ihre Poesie haben, aber die Poesie verdampft bei 43 Grad im Schatten. Die Taxifahrerin trägt dicke Brillen und ist weit über das Lenkrad gebeugt. Der Februar war ganz gut, sagt sie, aber der Juli und der August sind fürchterlich - zu heiß und keine Kunden, kein Geschäft. Sie habe, fällt ihr kurz vor dem Stehenbleiben ein, eine Brustoperation gehabt, mit Chemotherapie und allem Drum und Dran. 6,90 macht die Fahrt, aber gern nimmt sie auch zehn, sagt sie lachend.

Das Stahlgerippe am Strip von Las Vegas zwischen dem goldenen Trump-Tower und dem Circus-Hotel ist derzeit die berühmteste Ruine der USA. Der offizielle Stadtplan von Las Vegas, Nevada und Vicinity vermerkt die Eröffnung des "Echelon" im Jahr 2010, doch der Megahotelbau mit Casino wird nicht fertig gebaut, die Investoren haben sich zurückgezogen. Jetzt ragt die fast 500 Meter lange, zehnstöckige Ruine sinnlos in die Höhe und flimmert in der Hitze. Das Fontainbleau gegenüber hat zwar noch eine Fassade bekommen, das Gebäude bleibt aber in der Nacht dunkel. Beim Innenausbau ist dem Bauherrn das Geld ausgegangen. Das City Center, mit 7000 Betten der größte Hotelbau der USA, wurde zwar im Dezember noch eröffnet, aber nur Teile sind fertig. Auch der von außen schicke Octaviatrakt im Caesar's Palace steht leer. Man hat ihn noch wetterfest gemacht, gegen die Stürme am Finanzsektor kommt der Turmbau jedoch nicht an.

Wer an einem Jetlag leidet, muss mitunter früh aus dem Bett. Im Palace-Casino im Caesar's sind die Spielautomaten bereits um sieben Uhr besetzt. Die Automaten haben Namen wie Jade, White Orchid, Cleopatra oder - dadaistisch überdreht - Sushisamba. Die Morgenspieler sind die Stachanows der Casinobranche. Münzen hört man nicht mehr fallen, das Geschäft wird elektronisch abgewickelt. Die Stimmung an den Automaten ist schläfrig und überreizt wie in der ganzen Stadt.

Zwei Jahrzehnte lang war die Hauptstadt Nevadas Symbol für Wachstum und Erfolg. Heute ist sie Symbol des Abstiegs. Keine Stadt der USA wurde von der Finanz- und Immobilienkrise heftiger getroffen. Nirgendwo macht der Ausdruck Casino-Kapitalismus einen konkreteren Sinn wie in Las Vegas, nirgendwo ist man abrupter aus dem Traum schier grenzenloser Geldvermehrung erwacht. Dabei wollten die meisten nicht träumen, sondern nur einen halbwegs korrekt bezahlten Job.

Aufstieg und Fall

Molter Henderson ist 1988 aus Michigan nach Vegas gezogen. Der Hüne mit Glatze und Bart sieht aus, wie man sich einen Mitarbeiter von Blackwater vorstellt, allerdings um zehn oder fünfzehn Jahre zu alt. Er ist einer von den amerikanischen Bauarbeitern, die man früher einmal "Boomer" nannte, Teil jenes mobilen Arbeiterheers, das von Stadt zu Stadt der Arbeit nachgefahren ist und überall dort landete, wo es etwas zu bauen gab. Henderson hat den Aufstieg der Wüstenstadt miterlebt, als Vegas die Nummer eins an Wachstum in den USA war, als die Bevölkerungszahl innerhalb weniger Jahre von knapp 500.000 auf über zwei Millionen stieg, als die Wall Street ungeheure Mengen an Geld in die Stadt pumpte. Vor zwei Jahren verlor er seinen Job, seitdem bringt er sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Statt der 3500 Dollar, die notwendig sind, um ohne Delogierung zu überleben, bringt er jetzt, wenn's gut geht, 1500 nach Hause. Die Lage ist beschissen, sagt er, und das sage er nicht leichtfertig.

Über 80.000 Arbeitsplätze sind durch die Finanzkrise im Baugewerbe von Las Vegas verlorengegangen. MGM, die mehrere Hotels betreiben, weist im ersten Quartal 2010 einen Verlust von fast 100 Millionen Dollar aus - eine Zahl, die für das Management heute tragisch ist, zu Bugsey Siegels Zeiten, als der Mob die Stadt beherrschte, allerdings lebensgefährlich gewesen wäre. Die Arbeitslosenquote ist die höchste der USA, sie beträgt laut Statistik 14,6 Prozent. Über die offiziellen Zahlen kann Henderson nur lachen. Die Wahrheit sei viel schlimmer, in Wahrheit sei jeder Vierte betroffen, an der West-Side jeder Zweite. Die West-Side beginnt hinter dem Stratosphere-Tower am nördlichen Ende des Strip. Die Gegend ist in keiner Touristenkarte eingezeichnet. "Naked City" nennt man den Bezirk, offiziell heißt er Baltimore Garden. Die Straßen, nach Zahlen geordnet, sind in schlechtem Zustand, nach Sonnenuntergang ist es hier sehr dunkel. Zwischen Fermont und Ogdenstreet herrschen seit längerem Bandenkriege, im Sommer begann der Prozess gegen 13 Angehörige der Hells Angels, die bei einer Hochzeitsfeier im Vorjahr sechs Mitglieder der Mongol-Gang zu Tode geprügelt hatten. Die Verteidiger plädieren auf Notwehr. Inmitten der Elendsappartements von Naked City haben sich neuerdings Künstler aus Los Angeles angesiedelt. Ein Gutenberg-Museum hat eröffnet, es gibt ein Beckett-Minitheater und einige Galerien. Subventionen gibt es keine, nur billige Mieten. Die Kunst ist diesmal nicht Vorhut der Gentrifizierung, sondern Nachhut und Profiteur der Krise.

Broken Families

Nach den Straßen mit den Zahlen kommen die Straßen mit den Buchstaben. Von A bis H ist derzeit alles zu vermieten, für 139 Dollar, für 99 Dollar die Woche; es ist die Gegend der "broken families", der gestrandeten Alten und der Trinker. Die Busse verkehren unregelmäßig. Erstaunlich viele Kirchen haben sich gehalten, die Heilsarmee spielt eine wichtige Rolle bei der täglichen Versorgung. An der Bonanza Road hat sich ein Arbeitsstrich etabliert. Junge Mexikaner warten hier, bis sie aufgepickt werden, um für fünf Dollar beim Bau oder als Gärtner zu arbeiten. Es ist unerträglich heiß.

Sarah tanzt. Sie steht weit draußen an der Washington Avenue. Sie ist ein zierliches Mädchen, sie trägt Shorts, den Oberteil eines Badeanzugs und ein rotes, zu einem Turban gebundenes Kopftuch. Sie trippelt mit leicht angewinkelten Beinen ein paar Schritte vor und dann wieder zurück. Sie winkt jedem vorbeikommenden Auto zu. In der rechten Hand hält sie ein Schild, das die Reparaturwerkstätte empfiehlt, vor deren Eingang sie ihren Tanz aufführt, und einen kleinen Sternenbanner. Sie bewegt sich vor und zurück und winkt und tanzt. Sie ist entweder verrückt oder braucht verzweifelt Geld oder beides. Niemand hält und biegt ab. Sie tanzt fünf Stunden am Stück, manchmal sechs, von Zeit zu Zeit nimmt sie einen Schluck aus einer Wasserflasche, dann tanzt sie wieder und winkt.

Ben Feshold ist von Miami nach Vegas gekommen. Es geht ihm, sagt er, noch relativ gut. Seiner Mutter weniger, sie ist seit 2009 arbeitslos und erhält Unterstützung, was besser klingt als es ist. Das Arbeitslosengeld wurde zwar unlängst verlängert, aber es errechnet sich vom offiziellen Lohn, was wenig ist in einer Stadt, in der der Großteil des Gehalts mit Trinkgeldern gemacht wird. Seine Kinder gehen in die öffentliche Schule, und die Schulen von Las Vegas sind unbestritten die schlechtesten des Landes.

Trotzdem ist Bürgermeister Oscar Goodman (61) beliebt. Der ehemalige Anwalt von Mafiabossen wie Anthony Spilotro oder Meyer Lansky absolviert seine dritte Amtsperiode, und er könnte vielleicht der nächste Gouverneur von Nevada sein, auch wenn ihm in Las Vegas selbst nicht viel gelungen ist. Das Wasser aus dem Lake Mead ist verdreckt, die 150.000 Hotelzimmer stehen zur Hälfte leer. Auch Cashman-Fields, das neue Stadion, war ein Flop ebenso wie sein Plan, ein Basketball-Team in der obersten Liga zu etablieren. In der Notaufnahme eines städtischen Krankenhauses ist eine Schwangere verstorben, nach sieben Stunden Wartezeit, und das prächtige City Center nennt man, nachdem 24 Bauarbeiter durch die riskante Bauweise bei Unfällen starben, City-Cemetery. Aber Goodman sei ein "mover and shaker", sagt Ben, er bringt ein wenig Glamour in die Stadt zurück, die pleite ist.

Am 9. Juli besuchte Barack Obama Las Vegas und sprach in einer bitteren Rede im Aria-Hotel die Probleme an. Es war ein Besuch in einer Krisenregion: Die Schulden, die Arbeitslosigkeit, das verkommene Schulsystem. Obama versprach, schwierige Entscheidungen zu treffen, unpopuläre Entscheidungen, schnelle Entscheidungen. Er kenne die Menschen in Nevada und die meisten seien dieser seiner Meinung. Der Applaus war freundlich.

Unter Goodmans Ägide hat sich Las Vegas verändert. Wer die schmuddelige und konfuse Stadt in den späten 70er-Jahren besucht hat, kann sie 2010 ebenso wenig wiedererkennen wie ein Berlinbesucher aus der damaligen Zeit den Potsdamer Platz. Das Ergebnis der Modernisierung durch das internationale Finanzkapital ist ähnlich, nur die Geschichte ist eine andere. Im Falle Berlins wurden die Pfründe der realsozialistischen Nomenklatura übernommen, im Fall von Las Vegas jene des organisierten Verbrechens. Die Mafia hat sich aus den Casinos zurückgezogen und andere Wege gefunden, um ihr Geld zu legalisieren. Für fast 20 Jahre ist Vegas elegant und familienfreundlich geworden, jetzt kehrt der Schmutz an die Oberfläche zurück - er war nie fort.

Die Markengeschäfte, die es sich irgendwie leisten können, ohne ihren Ruf zu zerstören, stellen gewaltige Sale-Schilder vor ihre Türen, bei Wolfgang Puck's "Spargo" bekommt man auch ohne Reservierung jederzeit einen Tisch. Der neue Luxus, der nun wieder schwindet, war freilich nie einer, er war Illusion wie das schnelle Geld der Investoren. Menschenschlangen sieht man noch vor den Billigbuffets. Die Hotels am Strip haben sich zusammengeschlossen: Sie bieten sieben Mahlzeiten in sieben Hotels zu 34.99 Dollar an.

Ben zeigt sein Haus, er wohnt mit seiner Familie in Green Valley im Süden der Stadt am Weg zum Lake Mead. Vor zehn Jahren, erzählt er, war hier noch Wüste, jetzt wohnen rund 150.000 Menschen hier. Sein Haus ist wie alle anderen: Drei Schlafzimmer, zwei Bäder, mexikanisches Ziegeldach, ein großes Garagentor für zwei Autos und ein kleiner Vorgarten. Die Home Owner's Association achtet darauf, dass die Regeln des Zusammenlebens und der Gartenpflege eingehalten werden.

Bens Haus ist ungefähr die Hälfte von dem wert, was er vor zwei Jahren dafür gezahlt hat. Im Vorjahr ist jedes 20. Haus in Green Valley an die Bank zurückgegangen. Die Verkaufsschilder standen dicht an dicht. Heuer ist der Schilderwald lichter geworden. Dass es besser geht, glaubt Ben nicht. Eher im Gegenteil: Es macht keinen Sinn, Häuser zum Verkauf anzubieten, und die Nachbarn sehen die Schilder gar nicht gern. Weiter draußen hat David Copperfield sein Haus, ein tolles Haus mit tollem Garten. Aber auch er könne kein Geld herzaubern.

In den großen Gartengeschäften von Las Vegas wird ein besonderes Produkt angeboten, der "Green Lawnger" der Firma Becker Underwood aus Iowa. Es ist ein grüner Farbstoff, der für die Hitze von Las Vegas sehr geeignet ist. Man verdünnt die Farbe mit Wasser und sprüht sie über den ausgetrockneten Rasen. Er wirkt danach erstaunlich frisch.
Die derzeit berühmteste Ruine der USA ist die unvollendete Baustelle des "Echelon". Die Investoren für den Megahotelbau mit Casino haben sich zurückgezogen. Fotos: Simple Images
Wer die schmuddelige Stadt in den späten 70er-Jahren besucht hat, kann sie 2010 ebenso wenig wiedererkennen wie ein Berlinbesucher aus der damaligen Zeit den Potsdamer Platz.
Foto: Beathan/Corbis

Der "Green Lawnger" ist ein grüner Farbstoff, der für die Hitze von Las Vegas sehr geeignet ist. Man verdünnt die Farbe mit Wasser und sprüht sie über den ausgetrockneten Rasen. Er wirkt danach erstaunlich frisch. (Ernst Strouhal/DER STANDARD/Rondo/10.09.2010)

Kommentar posten
11 Postings
Minister für Verwaltungsreformen
00
17.1.2011, 18:09
nichtsdestotrotz

eine der beeindruckensten städte die ich jemals besucht habe !

frequentflyer
00
14.11.2010, 08:22
der autor dieses artikel muss ein vollidiot sein.

soviel schwachsinn habe ich selten gelesen.

Dr Schnorrle
 
00
1.10.2010, 13:46
Echelon

Neben all den bereits aufgezählten Fehlern in diesem Artikel:

Das Echelon Projekt wurde von Boyd Gaming gestoppt. Zum Glück für Boyd war das zu diesem Zeitpunkt noch möglich angesichts der Finanzkrise. Der Grund gehört nach wie vor Boyd. Die Investoren haben sich nicht zurückgezogen, sondern haben eine wirtschaftlich vernünftige Entscheidung getroffen.

Das City Center besteht aus mehreren Hotels, ist also nicht "ein Hotelbau". Ob das Konzept für MGM aufgeht wird sich zeigen. Ich bin da auch skeptisch. Und die 100 Millionen Verlust von MGM stehen wohl in unmittelbarem Zusammenhang mit City Center.

Grantscherben
10
20.9.2010, 09:13

Dubai hat es schlauer gemacht. Die billigen Hackler kommen aus Pakistan, Vietnam und China. Braucht man sie nicht mehr wirft man sie aus dem Land einfach wieder hinaus.

steiger
01
14.9.2010, 22:59

"Transferzeiten: Das Gepäck wird zwischen internationalen und nationalen Flügen nicht immer durchgecheckt."

Das Gepäck wird NIE durchgecheckt, weil man bei der Einreise immer durch den Zoll muss.

Zusammen mit den anderen Fehlern, stellt sich die Frage: Schon einmal dort gewesen, Hr. Autor?

Gambler
00
13.9.2010, 22:18
wirklich schade um diese stadt

auch wenn diese stadt ökologisch gesehen eine katastrophe ist, hat sie mir doch sehr gut gefallen.
entertainment tag und nacht. wenn man mal richtig feiern möchte und dabei geld keine rolle spielt dann ab nach vegas.

GF PATISSERIE
00
13.9.2010, 14:33
Na Ja

-Sushi Samba ist ein Restaurant.
-Spago, nicht Spargo.
-Hells Angels vs. Mongols....bei Hochzeit? 2 Verletzte, nicht 6 Tote.

Und immer noch kommen 33 Millionen Besucher jedes Jahr.

Avalancha
03
14.9.2010, 10:03
Richtig

Und die Gegend hinter dem Stratosphere interessiert keinen Investor und auch keinen Touristen.

In Wien fährt auch kein Japaner nach Favoriten oder Meidling, um die hässlichen 70er Jahre Wohnblöcke anzustarren.

evilweevil
02
13.9.2010, 13:01

las vegas ist NICHT die hauptstadt nevadas - das ist carson city.

Sitting_Bull
00
12.11.2010, 11:45
dachte ich mir ja!

Experte für äh alles
00
1.10.2010, 13:16

Wie auch obige Poster bereits angemerkt haben dürfte der Autor maximal einmal mit dem Finger auf der Landkarte in Las Vegas gewesen sein.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.