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Menschengruppe: Studie sucht nach Krankheitsursachen
Foto: Stephanie Hofschlaeger/www.pixelio.de
Leipzig - 30.000 Leipziger nehmen an einem Forschungsprojekt über Zivilisationskrankheiten teil. Mit der Studie sollen mehr Erkenntnisse über die Entstehung von Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt, Diabetes, Adipositas, Depression, Demenz, Entzündungen der Bauchspeicheldüse, Kopf- und Halstumore sowie Allergien sowie Stoffwechselstörungen gefunden werden. Die knapp 40 Mio. Euro teure Bevölkerungs- und Patientenstudie hat jetzt begonnen. Mehr als 100 Mediziner und Wissenschaftler arbeiten an dem Projekt mit.
"Zum ersten Mal erforscht das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen LIFE an einem Standort das Zusammenspiel von genetischer Anlage, Stoffwechsel und individueller Lebensführung in großem Umfang", erklärt Matthias Nüchter, Geschäftsleiter des LIFE. "Für dieses Projekt wurde eine weltweit einzigartige teilmechanisierte Biobank errichtet, in der über eine Mio. Blut- und Zellproben gelagert werden."
Logistische Herausforderungen
"Für das Projekt wurde eine eigene IT-Abteilung ins Leben gerufen. Derzeit beträgt die Speicherkapazität 100 Terabyte", so Nüchter. Diese Kapazität sei jederzeit erweiterbar. "Alle Proben und Erhebungen werden anonymisiert aufgenommen und anschließend in der Datenbank analysiert." Daten von 17.000 Patienten des Universitätsklinikums werden nach deren Zustimmung gesammelt.
Auch 15.000 freiwillige Leipziger im Alter von 40plus sowie 5.000 Kinder und Jugendliche werden an der Studie teilnehmen. "Wir garantieren den Freiwilligen der sehr umfangreichen, aber dennoch anonymisierten Studie Datensicherheit", erklärt der Experte. Die Forscher erwarten sich als Resultat neue Diagnostik- und Therapieansätze für die wichtigsten Zivilisationskrankheiten.
Krankheitsfaktoren auf der Spur
"Es ist immer noch ein Geheimnis, warum einige Menschen trotz bekannter Risikofaktoren wie hohem Cholesterin und Übergewicht lange gesund bleiben und sehr alt werden. Andererseits leiden immer mehr junge Menschen bereits an Lebensstilerkrankungen, ohne dass wir die Ursachen immer hätten vorhersagen können", so Joachim Thiery, LIFE-Vorstand und Institutsdirektor der Labormedizin am Leipziger Universitätsklinikum. "Deshalb führen wir an einem Standort wissenschaftlich tausende von Untersuchungsergebnissen zusammen, die den Menschen in seiner Gesamtheit erkennen lassen - Gene und Organfunktion, Lebensweise und Umweltbedingungen."
Die Wissenschaftler erwarten sich bahnbrechende Einblicke in die molekularen Eigenschaften des Menschen im Wechselspiel mit der modernen Umwelt. Schon in den kommenden zwei bis drei Jahren sollen erste medizinisch und wirtschaftlich verwertbare Ergebnisse vorliegen. (pte)
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wann und wie oft warens dort?
es ist grade mal die konversation bei der tankstelle möglich, weil der betrag an der kassa am display steht.
supermarkt, fleisch- oder feinkost? vergessen sies
mag sein, dass die es könn(t)en
sie tuns einfach nicht.
war im august und sept. je 1 mal da , nur so zur info
Ich lebe seit über zwei Jahren dort, keine Ahnung an wen ihr geraten seit, aber die Mehrheit spricht absolut verständliches Deutsch mit leicht regionalen Einschlag. Klar gibt es Ausnahmen, "Lok-Fans" z.b., generell Leute aus einfachen Verhältnissen, Lokalpatrioten usw. - aber die hat`s ja wohl überall, gelle? Aba ge! :-)
Wenn die Ursachen und Verläufe von Krankheiten erforscht werden, und auch welche Faktoren eine Rolle spielen, dann können in Zukunft Krankheiten schneller geheilt oder gar vermieden werden. Die jetzt investierten Millionen rentieren sich, wenn weniger Menschen krank werden.
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