Gasexplosion in San Francisco

Zahl der Todesopfer steigt auf sieben

12. September 2010 08:44
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    Foto: dapd

    Katastrophe in den Straßen südlich von San Francisco.

Weitere sechs Menschen werden noch vermisst - Feuerwalze zerstörte Wohnviertel

San Francisco/San Bruno (APA/dpa) - Die Zahl der Todesopfer der verheerenden Gasexplosion im kalifornischen San Bruno bei San Francisco ist am Samstag (Ortszeit) auf sieben gestiegen. Wie die "Los Angeles Times" weiter unter Berufung auf die Polizei berichtete, wurden noch sechs Menschen vermisst. Drei Leichen seien am Samstag von Spürhunden entdeckt worden.

Etwa 50 Bewohner von San Bruno wurden verletzt, als eine Feuerwalze am Donnerstagabend (Ortszeit) ein Wohnviertel zerstörte. Dabei brannten 38 Häuser komplett ab. Die Ursache für das Unglück wird noch untersucht. Das Versorgungsrohr mit einem Durchmesser von rund 75 Zentimetern liegt etwa einen Meter tief unter der Oberfläche.

Augenzeugen zufolge schoss nach der Explosion ein Feuerball rund 300 Meter in die Höhe. Die Menschen flüchteten vor den Flammen. Auslöser der Explosion war offenbar eine gebrochene Gasleitung. An ihr entstand ein riesiger Krater.

Viele Bewohner konnten nicht mehr als ihr eigenes Leben retten. Freddy Tobar packte gerade noch seinen Chihuahua und rannte ins Freie, als die Flammen sein Haus erfassten. Er erlitt Verbrennungen zweiten Grades an den Armen und im Gesicht. Gemeinsam mit seiner Frau Nora verfolgte er dann in einer Notunterkunft in den Fernsehnachrichten, wie ihr Haus bis auf die Grundmauern niederbrannte. "Wir müssen wieder bei Null anfangen", sagt Nora Tobar. "Wenn man darüber nachdenkt, ist es zu traurig. Aber das Wichtigste ist, dass wir am Leben sind."

Anrainer berichteten schon Wochen zuvor von Gasgeruch

Einige Anrainer berichteten, in dem Gebiet habe es in den vergangenen Wochen nach Gas gerochen. Der Gasversorger, dem die Leitung gehört, erklärte, er gehe den Berichten nach. An der Leitung sei am Donnerstag nicht gearbeitet worden.

Das Unglück in Kalifornien hat auch eine Debatte über die Sicherheit des umfassenden Gasleitungsnetzes in den USA ausgelöst. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden nach offiziellen Angaben 2.840 größere Unfälle an Gasleitungen registriert, in 992 Fällen gab es Tote oder Verletzte. Mehr als 60 Prozent der Leitungen sind mehr als 40 Jahre alt, fast die Hälfte wurden inoffiziellen Zahlen zufolge in den 50er und 60er Jahren installiert. Vielen von ihnen fehlt ein Korrosionsschutz, wie er heute üblich ist. (APA/dapd)

Kommentar posten
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Mike Puchreiter
13.09.2010 01:05
American haters.

Sorry about the 3 postings due the limited space. My Austrian grandmother had a saying; " Jeder kehrt for seinr Tuer un drueckt die Augen zu, so lebt er gluecklich fuer und fuer und stirbt in bester Ruh."
Mike in San Bruno California.

Mike Puchreiter
13.09.2010 00:59
Anti American postings.

To Continue. Basseball is watched by millions of Americans every day. this is a place where you can bring people of any age and be save of rowdies and stampeding fans. You don't ever see riot police at any games, can you say that about Soccer?
I was born in Austria 80 years ago, I went to Volks schule there, I remember your fathers and mine, screaming in 1938, "Heim ins Reich" and saying 6 years later, we had nothing to do with it, the Germans did it. I left Austria 57 years ago, my home is only 1 km. from the explosion, thanks to all the firemen, I can still look out on the beautiful San Francisco Bay. To continue.

Mike Puchreiter
13.09.2010 00:39

While reading all the postings it amazes me how some people with a low intellectual level use this tragic event to ridicule, criticize and show their hate for the USA. Apparently things like that don't happen in Austria, short memory, what happened in Kaprun? Let me remind you before you criticize, it is easy to put transmission lines under ground when you measure it in hundreds of kilometers, it is not in thousands as we have here. It might take you 5 hours to drive from Vienna to Bregenz, it takes 5 days to drive from New York to San francisco.
Some postings even ridiculed baseball. I am not sure what this has to do with this tragedy. I will continue in the next posting due limited space.

trace route
12.09.2010 11:18
Solche Unfälle sind genauso wie die ständigen Stromausfälle in vielen Bereichen der USA eine direkte Konsequenz der Privatisierungen von Bereichen, die vernünftigerweise besser staatlich bleiben sollten.

Denn jeder privaten Gas- oder Stromversorger steht unter Druck der Aktionäre, einen möglichst hohen Profit zu erzielen. Daher werden Leitungen (Gas oder Strom) praktisch überhaupt nicht mehr saniert, denn jede Erneuerung würde den Profit mindern. Im Falle einer Katastrophe und riesigen Schadenersatzforderungen (in den USA üblich), würde einfach das private Unternehmen Chapter11 gehen (Konkurs), und die Geschädigten werden aus der Konkursquote bedient ;-) Danach kauft die nächste private Firma die Konkursmasse auf, und macht weiter wie der Vorgänger...

Ich hoffe, dass auch in Österreich aus solchen Ereignissen entsprechende Rückschlüsse gezogen werden, und der Privatisierungswahn unter Schüssel-Grasser endgültig ein Ende hat.

Chris Quast
12.09.2010 15:46

naja aber die aktionäre schauen halt in diesem fall dann durch die finger. in so fern auch wieder fair.

Hans Vogel
12.09.2010 13:31
Vollkommen richtig!

Gewisse Aufgaben kann nur der Staat erfüllen, denn dabei muß man weiter denken und planen.
Bei der Eisenbahn hätte man nur die Schienen verstaatlichen sollen und das rollende Materiel privat. So hätte jede Spedition Lokomotiven Waggons und würde kreuz und quer durch Europa fahren. Keinem würde es einfallen mit LKW weiter zu fahren. Wie in der Luftfahrt, wo man auch die Kontrolle den Staaten überläßt, aber die Fluggesellschaften privat sind. Sie unterliegen einem Wettbewerb und wenn sie die Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten und etwas passiert fliegt keiner mehr mit ihnen.
Man darf nur nicht einen Monopolisten privatisieren, den der versucht nur, ohne Rücksicht auf Sicherheit einen hohen Gewinn zu erzielen.

Und jedem seine eigene Busspur
12.09.2010 09:13
PREDATOR 2

die Dreharbeiten mit dem grossen Flammenwerfer sind aus dem Ruder gelaufen...

mitrovic dejan
11.09.2010 22:28
Gehört das auch zu "Friendly Fire"

ill sagt der hausverstand
 
12.09.2010 01:50
Interessanter Gedanke.

Indirekt wahrscheinlich ja.

Herr J.K.
11.09.2010 18:45

Hat der Arnie ein Alibi?

CraigK
11.09.2010 18:31

Well, I assume the reason DerStandard puts this story on their (virtual) front page is that it fits a narrative in Austria whereby America's infrastructure is falling apart. I guess that, in turn, gives Austrians pleasure (weird). Still no one here whom I know is talking in those terms at all. And if the situation were reversed, we'd be wondering how to send money to help the victims in Vienna (or wherever).

Greetings from San Francisco where the Giants are tied for first!

Schmendrick
13.09.2010 05:02
Well...

..as an Austrian living on the Peninsula, I am indeed surprised by
- how bad the roads are in San Francisco, an otherwise rich city, that also doesn't have to deal with ice cracking the asphalt open every winter
- how bad public transport in San Francisco is (yes, I know, it's relatively great for an American city)
- how bad Caltrain service is - lately almost every week there is one machine that breaks down, resulting in train delays lasting for almost half a day
- how twice within the last eight months, our block had power outages for about one hour, without a thunderstorm raging or any other apparent reason

hudri2
12.09.2010 11:30

great! you gave a perfect insight into "the" american system: not investing (taxes, e.g.) in public services/utilities unless someone can get individual (financial) profit out of it. in case something goes wrong, individuals who profited from this initial exploitation can show their moral superiority by giving charity to the poor.
good night, and good look!

safaricook
12.09.2010 09:15
unfortunately

the Giants lost in todays afternoon game. But I am sure they will be back tomorrow.
And I would like to tell you that the infrstructure really sucks here in SF compared to Austria. It's a sad fact. No one likes PG & E here.
Most importantly San Bruno is not the city. Das sei den Medien in Österreich ins Stammbuch geschrieben.

robert rittersmann
12.09.2010 07:55

just sending money, no troops?

NayoPapaBrocosHair, Omo Dudu
12.09.2010 05:25

It´s just news - people love to read about explosions and fire, regardless of where it takes place. I`m pretty sure no harm was intended.

James Cole
 
12.09.2010 04:41
well

out of that typical narrowminded, ethnocentric American view on the world you assume right!

but thats not reality my poor deluded American friend, at least not for the majority of us!

reality is: we are interested and care about whats happening in the world, thats why its on frontpage.

I assume when some months ago an appartment buidling in St. Pölten exploded due to a gas-leak nobody even recognized a damn over there, let alone contribute anything for the victims!
or did you?

what a hypocrit!

all the best for the aggrieved parties anyway!

mitrovic dejan
11.09.2010 23:08
Sorry !

Her it´s Australia (kangaroos)
not Austria (just nazis)
´re wrong here
Tray agen
God bless America !.

ill sagt der hausverstand
 
12.09.2010 01:52

Zurück in den Sandkasten, Fredl.

mitrovic dejan
11.09.2010 23:18
bob langer
11.09.2010 20:01
btw

only americans can be that snobbish, to think if they call their "regional" baseball and football crap "world series" anybody outside the safe haven for rednecks, kkk´s and other "people" is interested in such a dull, poor excuse to sit infront of the tv, with that water version of beer and chips to get fat and just complain about the "lazy ass" athlethes

to quote rhett butler

baseball, football, american sports and clubs?

"frankly my dear, i don´t give a damn"

and the same goes for 6 billion people outside the U.S.

bob langer
11.09.2010 19:54
well

and as we´ve seen with the power failure 2003 in NYC and the brownouts in SoCal the same year, it´s true.

infrastructure like power grid and regional companies based on neocon principles means "shareholder value" versus "investment into renewal and infrastructure modernisation"
we all know in a neocon situation, who´ll win.
and who is loosing.

it´s not weird, to demonstrate that the austrian system of government owned infrastructure gives benefits to the people... i know that americans don´t like to hear, that they and their economy are not automatically superior to the rest of the world.
on this date on 9/11 today, it´s even weirder that americans still think, they are gods own country....after texas that is, of course! LOL !

NayoPapaBrocosHair, Omo Dudu
12.09.2010 05:22

wenn du schon versuchst, dich als superversiert englisch sprechender us-kenner in szene zu setzen, der den tumben us-amerikaner in die schranken verweist - mach nicht denselben peinlichen anfängerfehler wie 90% deiner landsleute.

"losing" schreibt sich mit EINEM O!

ansonsten würde es deiner authentizität sicher nicht schaden, wenn du nicht einfach wortwörtlich vom deutschen ins englische übersetzen würdest, so à la "equal goes it loose" ^^

Dino Tilt
11.09.2010 19:23
paranoia anyone?

see title. friendly greetings.

Mirabeau
11.09.2010 12:07
PG&E?

Erin Brockovich wir sich freuen. 1996 hat sie denen schon einmal 333 Millionen US$ abgeknöpft.

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