Bergab-radeln mit 80 km/h: Von 17. bis 19. September findet der vierte Nordketten-Downhill statt
Innsbruck - 450 Höhenmeter die Nordkette runter. Auf einer Streckenlänge von 1,7 Kilometern, mit Kurven, Wurzeln und Gatsch. Und als Höhepunkt des Radausflugs mit 80 km/h: die "Road Gap", ein vier Meter hoher "Drop" über die Forststraße. Dieser "Jump" soll der Zuschauermagnet sein, beim bereits vierten Nordketten-Downhill vom 17. bis 19. September.
Den Singletrail hat wieder Christian "Pico" Piccolruaz gebaut - für alle, denen das Bergraufschnaufen mit dem Bike zu fad ist. Der Nordketten-Singletrail gilt als berüchtigt unter Downhill-Bikern. Für das Rennen mit anschließender Kür des österreichischen Meisters wird der Trail adaptiert, gefährliche Stellen "entschärft".
Besonders wichtig sind beim Downhill-Biken neben dem Bike auch Brustpanzer, Ellbogen- und Schienbeinschutz und der Vollvisierhelm. Doch nicht nur das Equipment muss passen, auch die Party. Die findet untertags und nächtens in der "Biker-Homebase", der Wolke 7 auf der Hungerburg, statt: Mit "coolen" Djs und extra Downhill-Burgern. Vor der Wolke gibt's auch eine Trial-Show mit Weltmeister Tom Öhler. Für die, die lieber zuschauen. (ver/DER STANDARD, Printausgabe, 10. September 2010)