Apple lockert Bestimmungen für Programmierung von Apps

09. September 2010 17:37

Nachdem alte Bestimmungen Entwicklungstools von anderen Anbietern wie Adobe untersagt hatten

Bei der Entwicklung von Apps für iPhone, iPad und den iPod touch räumt Apple den Programmierern mehr Freiheiten ein. Alle Einschränkungen zur Nutzung von externer Software für die Entwicklung von Apps würden gelockert, teilte das kalifornische Unternehmen am Donnerstag in Cupertino mit. "Wir haben unseren Entwicklern zugehört und uns einen großen Teil ihres Feedbacks zu Herzen genommen", hieß es in einer Pressemitteilung.

Kritik

Mit den alten Programmierrichtlinien hatte Apple den Entwicklern im April 2010 indirekt untersagt, Programmierumgebungen von Wettbewerbern wie Adobe oder Microsoft (.NET) zu verwenden. Die Geschäftsbedingungen waren von der Entwicklerszene scharf kritisiert worden. Apple macht nun außerdem die Richtlinien für die Prüfung von eingereichten Apps öffentlich. Bislang blieb es oft unklar, warum eine Anwendung für das mobile Apple-Betriebssystem iOS von iTunes, dem zentralen App Store des Unternehmens, abgelehnt wurde. Dort werden mehr als 250 000 Apps zum Download bereitgestellt. Von den Einnahmen für kostenpflichtige Programme gibt Apple 70 Prozent an die externen Entwickler weiter.

MonoTouch

Neben dem von Apple bereitgestellten SDK (Software Development Kit) für die Entwicklung von Apps gibt es einige weitere Programme, die das Programmieren von Anwendungen für iOS unterstützen. Dazu gehört auch die aktuelle Version von Adobe Flash mit einem Compiler, der den Flash-Code in Objective C übersetzt, also in die Programmiersprache für "native" iPhone Apps. Die Multimediatechnik Flash selbst wird von Apple auf seinen mobilen Geräten nicht unterstützt. Entwickler können über das Programmiertool MonoTouch auch Programme für iOS veröffentlichen, die in der Umgebung .NET von Microsoft geschrieben wurden.(APA)

Der WebStandard auf Facebook

Link

Apple

Kommentar posten
19 Postings
Use Linux
10.09.2010 09:53

Kann mich noch erinnern wie die Fanboys diese Bestimmungen noch felsenfest verteidigt haben....

das Hendl
10.09.2010 12:10

Kohelet 3

hellfast
12.09.2010 14:04

solang ist das her?

Kluger Hans
12.09.2010 17:11
Gemeint war wohl: Alles hat seine Zeit.

Kohelet ist aktuell wie Faust, mmn.

hellfast
13.09.2010 11:56

war mir schon klar...

qummunismus.at
10.09.2010 09:12
der skandal ist ja...

... dass sich leute ueberhaupt in so ein abhaengigkeitsveraehltnis begeben wie sie nur noch software von apples gnaden beziehen koennen.

wenn sich dieses f*schist*ide modell durchsetz waere das das ende der freien informationsverarbeitung...und damit das ende der freiheit im grossen und ganzen.

q.

Anonymous Coward
10.09.2010 09:29

Wäre es bitte möglich, die Worte "Faschismus" und "Stalinismus" aus dieser Diskussion rauszuhalten? Ein besseres Geschichtebuch gibt nähere Auskunft, falls dahingehendes Interesse besteht.

Dankesehr.

qummunismus.at
10.09.2010 20:09
das f und das s wort

haben sie hier beigesteuert. nur zur klarstellung. und wenn sie nicht verstehen dass IT politisch hoechst relevant ist dann empfehle ich ihnen ein geschichtsbuch. interessant z.b. wie der buchdruck die politik veraendert hat... laesst sich notfalls auch leicht googeln.

q.

hellfast
13.09.2010 18:18

ähm, das f-wort steht bei deinem beitrag mit zwei sternchen drin.

was verharmlosung ist, weißt du schon, oder?

qummunismus
14.09.2010 09:31
da steht

f...oid. (oid weil es teilweise zuege davon hat aber halt nicht 100% idetnisch ist). f... und f...oid sind schon unterschiedlich.

und von verharmlosung kann hier keine rede sein. eher von "wehret den anfaengen".

q.

hellfast
14.09.2010 21:19

dann nenn es eben unverhältnismäßig.

Peter W1
 
10.09.2010 00:17

Langsam bekommt der Vorstand bei Apple Eier. Eine solche Entscheidung geht nur gegen den Stevie und seine Paranoia und nicht mit beiden.

Es ändert nichts mehr am Verfall des iOS, aber es bereitet eine sanfte Landung in der 5%-Nische vor.

Nur middleware wird ein ökonomisch vertretbares Portieren der Android apps auf das iOS erlauben. Und es wird zunehmend nur noch für Android entwickelt, weil das iOS gegen Android keine Marktchancen mehr hat.

rolin
10.09.2010 15:02

"We don't need any more fart comments"

Der Weise 18
10.09.2010 12:14

Sie leben in Ihrer Androiden-Welt, vergleichen sie mal die Qualität der iOS Apps mit denen von Android. Kein Wunder warum im Android-Store (70%)? Free Apps sind.

Ich zahle gerne für die gute Arbeit der Entwickler/Designer. Nennen sie mir bitte sehr gute! Entwickler/Designer die nur mehr für Android Apps machen. Gut /= erfolgreich

Taran Seven
09.09.2010 20:15
Hat Apple Angst vor der Konkurrenz?

Kenne einige Entwickler die zu Google gewechselt haben...

angehender Medientechniker
 
09.09.2010 18:19
Wow

Das ist ja fast so unwahrscheinlich wie ein Erscheinen von Duke Nukem Forever.

the JJ
10.09.2010 00:17

Bevor das kommt, gibts das iPhone beim Hofer um 29,90...ohne Vertragsbindung wohlgemerkt...

Pingu407
09.09.2010 18:43

Und morgen kommt dann die Ankündigung von GNU/Hurd.

qu3ntin
09.09.2010 21:42

gut ding braucht weile.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.