Gerfried Stocker, ARS Electronica-Chef

9. September 2010, 17:02
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    foto: apa

Der künstlerische Leiter der Linzer ARS Electronica hat das bis 11. September stattfindende "Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft" fest im Griff

"Ich leite das Festival seit 1995, im Laufe der Jahre kriegt man schon eine Gelassenheit, das ist auch nicht schlecht." Gerfried Stocker hat einen "technischen Background" und beschäftigt sich mit Technologie und Maschinen; da kann man auch Motoren viel abgewinnen.

"Es interessiert mich - vor einem durchaus kulturellen Hintergrund: Was Autos bedeuten, das Design, die Form des menschlichen Ausdrucks, die emotionale Beziehung von Mensch zu Maschine. Das Auto hat uns vorgelebt, wie intensiv so eine Beziehung sein kann und wie sehr sich Menschen mit ihren Autos identifizieren."

Das Auto, das Stocker am meisten beeindruckt, ist 110 Jahre alt: "Der Lohner-Porsche. Ludwig Lohner und Ferdinand Porsche haben im Jahr 1900 das erste Hybrid-Auto mit Allrad-Radnabenelektromotor gebaut. Damals hat man schon gewusst, wo es hin gehen soll." Der Linzer fährt "ein altes, schwarzes Saab-Cabrio 900SE, Baujahr 1998", gebraucht gekauft. "Man muss aussterbende Spezies schützen. Der Saab ist schön und hat ein perfektes Soundsystem. Die Musik im Fahrzeug muss optimal klingen, das ist mir wichtiger als alles andere."

Die Autos werden "bis zum allerletzten Moment" gefahren, an das erste erinnert sich Stocker "selbstverständlich". "Das war ein wunderbares, altes Schlachtschiff, ein weißer Volvo 240. Er war schon beim Kauf ziemlich abgelebt, ich werde nie vergessen, wie ich ihn am Ende zum Schrottplatz schleppen musste, weil gar nichts mehr ging." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/27.08.2010)

war immer Ok

- sitzt jetzt aber schon lange genug dort, zeit um etwas neues zu suchen.

Seit vielen Jahren das Festival fest im Griff ....

... bedeutet wohl als Begünstigter der Roten Stadtpartei und Ellbogentechnik sich an der Spitze gehalten zu haben.
Personalentscheidungen im AEC werden da ausschließlich nach dem Freund-/Feindprinzip getroffen.

15 liter auf 100km

ist er noch zu retten ???

Was gibt es dazu für ein rotes Strichproblem?
Bitte um Aufklärung!

das "Stocker-Problem"

Die roten Stricherl sind zum einen auf die üblichen Neider zurückzuführen.
Zum anderen wohl auf die die jahrelange, teilweise auch rechtswidrige Behandlung seiner MitarbeiterInnen. So würde eine rechtsmäßige Bezahlung des Ausstellungspersonal erst durch gerichtliches Vorgehen gegen das AEC durchgesetzt; viele dieser MitarbeiterInnen empfinden das Arbeitsklima nach wie vor als unangenehm.

Entweder

Kreationisten/ID-Anhänger
oder
Saab/Volvo-Hasser...

ein sympathischer, charismatischer typ

sah ihn letzte woche in der tabakfabrik. guter mann, weiter so !

ihrer meinung ...

... kann ich mich leider nicht anschliessen.
er ist eben teil des arsxx electronica ratpacks
manche der damen und herren machen sich nun dort schon seit 30 jahren breit (schoe..., leopolds...).
daneben laesst dieses ratpack, wenig am leben.
da gibt es halt fuer somanchen kunstschaffenden nur die moeglichkeiten: mitmachen oder ultrafreie (nich subventionierte) szene.

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