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Android: Smartphone-Spione austricksen

Andreas Proschofsky, 12. September 2010, 12:13
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screenshot: andreas proschofsky

Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones eröffnen sich nicht nur immer neue Möglichkeiten, die intensive Nutzung mobiler Apps kennt auch ihre Schattenseiten: Wo der Verlust eines "normal" Mobiltelefons schon ein reichlich unerfreulicher Akt ist, kann sich das Ganze mit zunehmend genutzter Funktionalität der mobilen Begleiter zu einem regelrechten Privacy-GAU auswachsen. Vom Betrachten privater Fotos über das Stöbern in vertraulichen Mails bis zum vollständigen Identitätsdiebstahl - all dies stellt für Dritte kein großes Problem dar, bekommen sie ein nicht weiter geschütztes Smartphone in ihre Hände.

Android

Entsprechend kommt auch dem eingesetzten Betriebssystem eine große Verantwortung zu, wie gut sich ein Gerät schon mit Bordmitteln schützen lässt, ist also von nicht zu unterschätzender Relevanz. Googles Android ist ein noch relativ junges System, und auch wenn man sich bemüht in diesem Bereich nach und nach aufzuholen, so gibt es doch noch jede Menge Raum für Verbesserungen. Freilich muss man sich dabei nicht notgedrungen auf den Hersteller verlassen: Dass das App-Universum eine Fülle von interessanten Programmen zur Absicherung des eigenen Smartphones, aber auch um die Privatsphäre weit jenseits des auf einem normalen Mobiltelefon Möglichen zu verbessern, bietet, soll im Folgenden anhand einiger ausgewählter Anwendungen gezeigt werden.

Begrenzungen

Aber zunächst ein kleine Portion "Ehrlichkeit" vorneweg: Solange Google keine vollständige Verschlüsselung des Android-Systems anbietet, wird es immer Wege geben, auf - zumindest - einen Teil der lokal abgespeicherten Daten zuzugreifen, allen Sperrvorrichtungen zum Trotz. Flash-Speicher, wie sie hier typischerweise zum Einsatz kommen, sind in dieser Hinsicht kaum anders als Festplatten, auch gelöschte Informationen lassen sich auf forensischem Wege wieder herstellen und mit externen Geräte auslesen - so sie denn nicht verschlüsselt abgelagert wurden. Eine Erkenntnis, die natürlich nicht dazu anregen sollte, das eigene Smartphone gleich gar nicht zu schützen, zwischen "jeder kann in ein paar Sekunden einen Trojaner auf meinem Smartphone installieren und sieht in Folge alles was ich so mache"und "eine Person mit massivem Interesse an meinen Informationen investiert einiges an Zeit um dann einen Teil meiner Daten zu bekommen" ist nun mal ein entscheidender Unterschied.

Sperre

Die erste Hürde, die es aufzustellen gilt, liefert Android gleich selbst mit: In den Systemeinstellungen lässt sich ein Unlock-Muster definieren, ohne dessen Eingabe man keinen Zugriff auf die Oberfläche bekommt. Hier gilt es allerdings Vorsicht walten zu lassen: Simple Muster sind anhand der Schmutzspuren auf dem Display recht einfach nachzuvollziehen, also lieber etwas komplexere Kombinationen auswählen. Oder noch besser: Einige Android-Versionen erlauben es statt dem Muster ein Passwort als Schutz zu definieren, eine Option, die bei der weisen Wahl einer ausreichend langen Buchstaben/Zahlenkombination unautorisierte Personen eine zeitlang beschäftigen sollte.

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Posting 1 bis 25 von 79
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L.A.15
00
15.12.2010, 18:22
USB Debugging

muss beim Desire HD leider eingeschlatet bleiben, da sonst erstens extreme laggs auftreten und 2. der akkuverbrauch enorm hoch ist, der fehler sollte jedoch demnächst behoben werden

-blos so-
01
11.11.2010, 23:43
WaveSecure ist sicher eine super App aber 20 Euro pro Jahr?

die meißten Apps kosten keine 2 Euros und außerdem ist's noch dazu auf ein Handy gebunden?
schade, aber so ists unbrauchbar...

nach den Kommentaren der Anwender werden selbst registrierte User plötzlich wieder "unregistriert"

Pumuckel Salzstreuer
40
13.9.2010, 14:25
Warum muss ich bei dem Artikel...

auf 'weiter' klicken, wenn ich mehr lesen will? Die anderen Artikel hier sind doch auch in einem zu lesen - oder bin ich plötzlich beim ORF online, die mit solchen Trickserln hits und PAs sammeln müssen?

trollvottel
00
13.9.2010, 15:32

Seite 1, Android-Willkommensbild, Einleitungstext.
Seite 2, Passwortverschlüsselung (Bild und Text)
3, Wavesecure, Bild und Text

Merkst was? Bei einem normalen Artikel hättest weniger klicken müssen, aber weniger Bildchen gesehen.

Fred der Prophet
02
13.9.2010, 14:40

Ich glaube, in diesem Fall macht man das einfach, damit sie was zum fragen haben.

hamster151
20
13.9.2010, 11:23
"Login- und Passwort-Informationen können mit einem Klick in die Zwischenablage kopiert werden, um dann etwa bei Bedarf im Browser eingefügt zu werden"

ich finde Passwörter im Klartext in der Zwischenablage nicht so gut.

Ein Trojaner, der regelmäßig die Zwischenablage in seinen Puffer pastet und verschickt ist schnell geschrieben.
Wenn er noch die Internetverbindungen mitloggt, dann wirds richtig einfach.

the setting sun
02
13.9.2010, 12:20
sie haben ...

das sicherheitskonzept von android NICHT verstanden.
es ist beispielsweise gar nicht möglich (auf nicht ge-rooteten geräten) "internet-verkehr" zu loggen.

nicht jedes beliebige programm läuft mit superuser-rechnten - diese wären dazu notwendig!

NoComment
00
13.9.2010, 17:25

herzig, da laufen die meisten der apps aus dem artikel nur auf gerooteten geräten und dann kommen sie mit so einem argument.

Wichtiger Wichtel
00
ja, viele der angesprochenen Apps,

aber nicht die von hamster151 angesprochene. Daher ist Dein Einwand daneben.
Dass man durchs rooten des Geräts Löcher ins Sicherheitskonzept schießt, die man dann wieder stopfen muss ist eine andere Geschichte.

the setting sun
00
13.9.2010, 19:36

oh ein blitzkneisser. ja, wenn leute ihre geräte "rooten", die nicht einmal wissen, was das genau ist - ja dann, ist das gefährlich. prinzipiell gibt es genügend möglichkeiten ein gerootetes handy zu "sichern" (superuser whitelist).

aber ja, stimmt. wenn man eine türe (die aus gutem grund verschlossen ist) öffnet (rooten), dann muss man sich um ein vorhängeschloss (alle möglichen apps zur "sicherung") kümmern.

NoComment
00
14.9.2010, 08:43

zusammengefasst war also ihr posting, auf das ich geantwortet habe, für die fische.

the setting sun
00
14.9.2010, 09:28

nein, eigentlich nicht. denn wenn man sein handy rooten muß, um sicherheitssoftware installieren zu können, die dann etwaige sicherheitslöcher wieder stopft, die durch das rooten geöffnet wurden, dann ist das irgendwie sinnlos.

soll heissen (jetzt nicht für die blitzkneisser unter uns): obige software ist in den meisten fällen (ja, die meisten leute rooten ihre handys nicht) unnötige, da das sicherheitskonzept von android gut genug ist, um beispielsweise das sniffen von datenverkehr zu unterbinden!

na, jetzt vielleicht?

NoComment
00
14.9.2010, 10:32

alles vollkommen richtig. aber warum meinen sie, der vorposter hat das sicherheitskonzept von android nicht verstanden? sie sagen ja selbst dass auf gerooteten geräten sowas notwendig ist. und einen trojaner kriegen's ja auch nur auf das gerät wenn's gerootet ist.

the setting sun
00
14.9.2010, 10:44

gehts bei dem artikel jetzt "nur" um gerootete handys? ganz nebenbei: da oben sind einige apps erwähnt, die auch ohne root laufen.

scala2
13
13.9.2010, 09:40
Das ist ein Vorteil vom iPhone.

Da hat eh schon jeder Pülcher eines. Das stielt keiner mehr.

LSDBlue
30
13.9.2010, 07:18

Drum hab ich in der U-Bahn immer einen Totschläger mit, soll einer versuchen mir mein Galaxy abzunehmen, der windet sich 2 Sekunden später wimmernd am Boden

Multivac, 2010-18-42, Donnerstag
08
13.9.2010, 09:14

ich habe ein nokia N90. das *ist* der totschläger :-)

Nostrax
 
01
13.9.2010, 08:22
Knüppel aus dem Sack VS. Trojaner

Steinzeit ...
Das Smartphone dürfen Sie freilich behalten. Die Daten darauf hole ich mir schon.

Android Antivirenscanner gibt es auch schon
http://www.virenschutz.info/beitrag-G... -3497.html

°°__°°
00
13.9.2010, 10:15

andriod = xp

chrilo
21
13.9.2010, 06:57
Irgendwoher kenn ich das doch....;)

Android aufgebohrt - So machen sie ihr Smartphone schneller!

Tips und Tricks für ein sichereres Android Phone

...

Redaktion derStandard.at/Web
00
13.9.2010, 09:29

Sollte das eine Unterstellung sein, dass ich den oben stehenden Artikel abgeschrieben habe, dann würd ich wenigstens gern darüber aufgeklärt werden, woher. Bin immer interessiert daran zu wissen, was ich alles so mache ;-) find aber unter dem Titel mit einer Google-Suche schlicht nichts.

danke
apo

chrilo
01
13.9.2010, 09:44

Nein, das soll keine Unterstellung sein, dass der Artikel abgeschrieben wurde.

Eher eine zynische Anmerkung an die Leute, die immer über die Unzulängichkeiten von Windows und Co. gelästert haben; da man diese Überschriftenart ständig auf diversen Computerzeitschriften lesen kann.

Redaktion derStandard.at/Web
05
13.9.2010, 10:11

na dann bin ich beruhigt, dass ich meine aktivitäten offenbar doch noch halbwegs im griff hab ;-)

apo

Nostrax
 
10
13.9.2010, 07:29
Ist im Grunde ein Betriebssystem.

Es gibt für alle Smartphones schon einige Trojaner die sicher nichts gutes wollen. Auch für das iPhone.

So wie ich das sehe, kann man diese Geräte nicht schützen vor Trojanern. Denn sie haben weder ein Rechtesystem noch sonst was in der Richtung.

Das Passwort schützt auch nur Lokal. Sofern man die Kontrolle über das Internet übernimmt, hat man frei Einsicht in das Gerät. Eine GUI braucht nur der der es benutzt. Ich liebe die Komandozeile. Von hier aus hat man auf alles zugriff.

Andriod ist im Grunde vom Aufbau her ein Windows95 mit Linux Kernel. Grafisch Top, Sicherheit nicht vorhanden. Habe ich Kurz Hand Virtualisiert laufen. :)

http://www.bilder-hochladen.net/files/bgi... w-png.html

Stingaz Xsöchz
00
16.9.2010, 10:05

"Sofern man die Kontrolle über das Internet übernimmt"
Auja, das wollte ich schon immer - und danach die Weltherrschaft ;)

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