"Discover"

Gratis-App verwandelt Wikipedia in iPad-Magazin

08. September 2010 13:46
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    Foto: cooliris.com

    Wikipedia wird zum iPad-Magazin

"Discover"-Entwickler planen weitere Tablet-Adaptierungen

Mit der zunehmenden Verbreitung von Tablet-PCs wie dem Apple iPad verändern sich auch die Wünsche und Ansprüche der Medienkonsumenten. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, versucht sich derzeit eine ganze Reihe von Anbietern an verschiedenen Tablet-Adaptierungen von bestehenden Internetseiten, deren Nutzung für diese neue Kategorie von Endgeräten optimiert werden soll. Vorreiter für diesen Trend ist eine kostenlose Applikation namens "Discover" vom US-Entwickler Cooliris , die das populäre Online-Nachschlagewerk Wikipedia in ein optisch ansprechendes iPad-Magazin verwandelt.

"Unseren Entwicklern geht es vor allem darum, zu zeigen, wie man Wikipedia visuell aufregender und iPad-freundlicher gestalten kann", zitiert das Wall Street Journal Alec Jeong, Senior Marketing Manager bei Cooliris. Die Online-Enzyklopädie sei aber eigentlich nur die erste Webseite, die man im Rahmen des Projekts für Tablet-Endgeräte aufbereiten will. "Wir haben die App deshalb 'Discover' genannt, weil wir glauben, dass diese Anwendung im Prinzip eine Möglichkeit darstellt, wie die verschiedensten Arten von Informationen in völlig neuer Form entdeckt und gehandhabt werden können", betont Jeong.

Wikimedia Foundation begrüßt neuen Ansatz

Darüber, welche Internetseiten und -dienste in Zukunft über die Applikation bezogen werden können, gibt es bislang aber noch keine konkreten Vorstellungen. "Zurzeit konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Wikipedia-App, mit der wir etwas Besonderes schaffen wollen", stellt Jeong klar. Die derzeitige Version des Programms werde durch die Einbeziehung des User-Feedbacks kontinuierlich weiterverbessert.

Bei der Wikimedia Foundation stößt der neuartige Ansatz von "Discover" jedenfalls auf keinerlei Gegenwehr: "Diese Applikation eröffnet einen interessanten neuen Weg der Darstellung von Wikipedia-Inhalten", meint Catrin Schoneville, Pressesprecherin von Wikimedia Deutschland, auf Anfrage von pressetext. "Unser Ziel ist es, das gesammelten Wissens der Menschheit so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Das iPad ist in dieser Hinsicht sicher ein besonders geeignetes Verbreitungsmittel", ergänzt Schoneville.

250.000 Downloads in drei Wochen

Ob die Inhalte des kollektiven Internet-Nachschlagewerks mit "Discover" tatsächlich spannender und optisch ansprechender erlebt werden können, wird wohl erst das User-Feedback der kommenden Wochen und Monate zeigen. Fest steht allerdings schon jetzt, dass die App bei iPad-Besitzern auf breites Interesse stößt: Seit ihrem Erscheinen vor rund drei Wochen wurde das Programm bereits mehr als 250.000 mal heruntergeladen. (pte)

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Cooliris

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Posting 1 bis 25 von 82
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Grammelknoedel
09.09.2010 10:57

Heul ... Bin ich zu deppert? Ich finde die Applikation nicht im AppStore. Mist, da wird einem der Mund sooo wässrig gemacht und dann ... Hilfe!

vertigolo
09.09.2010 10:59
gibs nicht im ösi-appstore

der artikel hat wohl eine englischsprachige quelle.

nixusfixus
09.09.2010 10:33

schaut nett aus. hab mal ein paar seiten probiert. manko bisher: kann keine formeln darstellen. schätz aber mal, dass das nachgereicht wird, ist ja prinzipiell nicht schwer. ansonsten für ein freies nachschlagewerk nicht schlecht.

motd
09.09.2010 09:03
veräppelt die Bobos

kleeklee
09.09.2010 00:00
Der Offline Reader Wikidroid ist besser

Wikidroid Surfen* hat etwas sehr sehr besonders,

es ist diese unglaubliche Geschwindigkeit mit der man durch dieses App spielend im Buchstaben Kosmos von Wikipedia herum kreuzen, diesen durchschreiten kann.
Mister Spock würde sagen "Faszinierend"

* Kleiner Schönheitsfehler Wikidroid kennt keine Bilder

motd
09.09.2010 10:40
Ist heute der Tag der

>* Kleiner Schönheitsfehler Wikidroid kennt keine Bilder
Warum glaubst du ist es wohl so schnell.

Appverblödung sollte ernsthaft mal als Begrifflichkeit angedacht werden.

das Hendl
09.09.2010 13:14

und als krankheit anerkannt…

Markus Kirchmair
08.09.2010 21:39
zum besseren verständnis

wenn ich ein und das selbe international beworbene und vertriebene produkt unter ein und der selben bezeichnung kaufe wie in den usa, erwarte ich mir als kunde zurecht, dass ich das gerät gleich nutzen kann wie jemand der es in den usa oder sonst wo erworben hat.

ich sehe keinen gerechtfertigten grund, warum benutzer unterschiedlicher länder bei der installierbarkeit von software diskriminiert werden sollen. sowohl microsoft als auch google bieten hier mit ihren bisherigen systemen keinerlei einschränkungen. jailbreak oder fake-accounts bringen mir nachteile und sind keine lösung für apples monopolistische appstore-politik. apple bietet keine akzeptablen alternativ-installationsmöglichkeiten.

Fred der Prophet
09.09.2010 13:34

wird schon noch kommen, bisher hat noch jede software auch den weg in die anderen appstores gefunden, besonders wenn sie erfolgreich ist.

NoComment
09.09.2010 09:37

von was träumen sie? was hat der nicht mögliche kauf einer software eines drittherstellers damit zun tun? warum könne sie aus einer us-videothek keine filme in österreich ausleihen? warum bekommen sie gewisse software für ihren pc in österreich nicht? warum bekommen sie gewisse schuhmodelle von nike nicht in österreich? ich hab bitte den führerschein gemacht und daher will ich jedes auto, das es auf der welt gibt, hier kaufen und fahren dürfen! jawohl! *kopfschüttel*

Markus Kirchmair
09.09.2010 09:41

ich weiß nicht wie's bei ihnen ist, aber ich könnte bei bedarf jede software, jedes schuhmodell und jedes auto auf legale weise kaufen/importieren. keine ahnung, wie ihr absurder vergleich da zustande kommt?? :)

und für ländercodes auf dvds habe ich mich hier nicht ausgesprochen, die finde ich im übrigen um nichts besser.

NoComment
09.09.2010 09:57

das ist nicht richtig. es gibt genügend software die aus gewissen ländern nicht exportiert werden darf, und auch genügend güter die nicht exportiert, oder nicht importiert werden dürfen. und vor allem meinte ich, dass sie das auto/die schuhe HIER kaufen wollen, das aber nicht möglich ist. die software kaufen sie ja auch hier (=österreichicher apple store) und nicht in den USA. wenn sie in den usa (=us-kreditkarte) sind dürfens die software auch als österreicher haben.

Markus Kirchmair
09.09.2010 10:04

ich weiß nicht von welcher art software sie sprechen, aber ich glaube nicht, dass die masse an konsumenten hier probleme hat.

es geht mir bei kostenlosen apps weniger darum, wo ich diese software "kaufe", als vielmehr darum, keine vernünftige möglichkeit eines alternativen installations-prozesses zu haben.

NoComment
09.09.2010 10:09

dann sollten sie auch über dieses problem posten und nicht solche phantasien loslassen.

Markus Kirchmair
09.09.2010 10:12

lesen sie gerne nochmal oben meinen ursprünglichen beitrag genau durch und dann lassen sie uns unsere "phantasien" miteinander vergleichen. :-)

sie werden sehen, ich habe über genau dieses problem geschrieben, auch wenn sie etwas anderes zwischen den zeilen heraus lesen wollten.

Beamen bei Magnetstürmen
09.09.2010 09:29

Wie kannst du dann auf deinem international beworbenen und vertiebenen fernseher japanisches oder sonst ein programm empfangen wenn es der der sender nicht will?

Markus Kirchmair
09.09.2010 09:30

ich glaube nicht, dass wir äpfel mit birnen vergleichen sollten...

NoComment
09.09.2010 09:58

der vergleich ist legitim. ich kann ja auch nicht amazon.at belangen wenn sie ausländische ware nicht anbieten, oder?

Markus Kirchmair
09.09.2010 10:01

nein, weil ich bei amazon die möglichkeit der freien shop-wahl habe und waren über zig-tausend andere online-shops beziehen kann.

bei apple werde ich als österreicher gezwungen, apps ausschließlich über den österreichischen appstore zu beziehen. meine auswahl wird auf das angebot eines einzigen shops reduziert.

NoComment
09.09.2010 10:03

aha, und dann steht bei amazon.com dass der artikel nicht nach österreich versandt wird. toll. sie haben mich überzeugt. apple ist urböse, vor allem hat apple ja ein ENORMES interesse dass wir österreicher die app nicht bekommen, gell?

Markus Kirchmair
09.09.2010 10:07

haben sie das nicht verstanden oder wollten sie das nicht verstehen?

ich wiederhole mich: ich bin bei artikeln abseits meines ipads und iphones nicht gezwungen, sie über amazon zu bestellen sondern habe zig-tausend andere online-shops als alternative.

jetzt werden sie vermutlich kontern, dass ich bei amazon auch kein angereichertes uran bestellen kann. da haben sie natürlich recht, deshalb erspare ich ihnen die antwort!

name steht im ausweis
15.09.2010 22:05

Du kannst also bei fictionwise.com oder stanza.com Bücher fürn Kindle kaufen?

Cool…

Oder im Kindle Bookstore shoppen und die Bücher am Sony E-Reader, den Thalia verkauft, lesen?

Hammergeil!

repent
 
09.09.2010 14:38

"jetzt werden sie vermutlich kontern, dass ich bei amazon auch kein angereichertes uran bestellen kann. da haben sie natürlich recht, deshalb erspare ich ihnen die antwort!"

Der war gut ;)

Beamen bei Magnetstürmen
09.09.2010 09:28

Das ist aber noch immer sache des "herstellers" einer software wo er sie anbieten möchte, egal ob sie etwas kostet oder gratis ist.

Markus Kirchmair
09.09.2010 09:34

sehe ich nicht, so weil das produkt in diesem konkreten fall von den apps lebt. android, windows mobile etc. bieten alternative installationsmöglichkeiten ohne nachteile für den endbenutzer.

das problem ist, dass apple sowohl hersteller des systems als auch hersteller der hardware ist und gleichzeitig die volle kontrolle über die verteilung von apps und damit die nutzung der geräte hält.

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