Psyche

"Moderne Einsamkeit fördert Suizid"

08. September 2010 17:00

Am 10. September ist Welt-Suizid-Präventionstag - Leben im Einzelhaushalt, Arbeitslosigkeit, Alter und Jugend sind Risikofaktoren

Im Vorfeld zum Welttag der Suizidprävention am 10. September macht die Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit auf ein unterschätztes Phänomen aufmerksam, das immer mehr Menschen in den Suizid treibt: die moderne Einsamkeit. "Wir können von einer sogenannten modernen Einsamkeit sprechen", sagt Günter Klug, stellvertretender Obmann der Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit (GFSG) und Facharzt für Psychiatrie. "Es gibt eine gesellschaftliche Entwicklung, die einsames Leben fördert, anstatt es zu vermeiden. Das ist bedauernswert, weil viele Menschen dieser modernen Einsamkeit nicht gewachsen sind und sie auf Dauer daran erkranken. Das führt in die Depression und im schlimmsten Fall zum Suizid."

Moderne Einsamkeitsfallen

Zu den häufigsten Ursachen, die moderne Einsamkeit fördern, zählt die GFSG fünf Punkte. Die Zahl der Einzelhaushalte unter den Privathaushalten hat sich in den letzen 50 Jahren mehr als verdoppelt, von 14 Prozent auf fast 33 Prozent (Zahlen aus der Steiermark, Anm.) Das sind fast doppelt so viele wie noch vor 30 Jahren. Ein zweiter Grund sind Jobwechsel und Arbeitslosigkeit: "Häufig beschränken sich soziale Beziehungen auf das engere Berufsumfeld. Das kann fatale Auswirkungen haben, wenn Menschen dazu gezwungen sind, öfter den Beruf zu wechseln", gibt Klug zu bedenken. Dauerhafte Beziehungen sind auf diesem Weg nur schwer oder gar nicht möglich." Auch Arbeitslosigkeit sei eine Einsamkeitsfalle. 

Auch die Zahl der Jugendlichen, die sowohl aus dem Netzwerk einer familiären als auch schulischen Betreuung herausgefallen sind, steigt. Parallel dazu steigt auch die Jugendarbeitslosigkeit. Viele junge Menschen fühlen sich im Stich gelassen und ziehen sich zurück. Übrig bleibt ein Tag mit immer weniger Aufgaben und es kommt zur Tag-Nacht-Umkehr: Die Jugendlichen stehen spät auf, der Rest des Tages wird vor dem Computer oder dem Fernseher verbracht. Frust und Einsamkeit nehmen zu, der Kontakt zur Welt geht verloren. Nicht nur junge Menschen sind einsam: Zu den am meisten von Suizid gefährdeten Menschen gehören nach wie vor Männer ab 65. "Männer im höheren Alter können nur sehr schwer mit ihrer Einsamkeit umgehen, sie haben oft nicht rechtzeitig gelernt, Probleme dieser Art zu lösen, oder sich Hilfe zu holen. Das zeigen uns die Suizidraten Jahr für Jahr auf erschreckende Weise", bedauert Klug.

Die Zahl der psychisch erkrankten Menschen hat zugenommen, auch bedingt durch die oben angeführten Gründe.  Oft führt psychische Krankheit durch Selbst- und Fremdstigmatisierung zur Isolation - die Betroffenen schämen sich ihrer Erkrankung oder Freunde und Bekannte können damit nicht gut umgehen und brechen den Kontakt ab. Es kommt zum sozialen Rückzug. "Wenn jemand psychisch erkrankt, fällt ihm auch die Kontaktaufnahme zu anderen schwer. Die Betroffenen müssen dafür immer mehr Energie aufbringen. Das führt dazu, dass sie sich weiter zurückziehen und noch einsamer werden", so Klug.

Empfehlungen an jeden Einzelnen

Die GFSG gibt Ratschläge wie Einsamkeit im Leben besser vermieden werden kann beziehungsweise wie man damit besser umgehen kann: Sehr früh beginnen, gute stabile Freundschaften zu pflegen, Kontakte auch außerhalb des Berufsumfeldes suchen, private Interessen nicht völlig hinter berufliche Notwendigkeiten stellen. Nicht zuletzt: Jeder dürfe so sein, wie er ist. Selbstannahme sei das beste Mittel gegen Einsamkeit. Bei Schwierigkeiten sollte man professionelle Hilfe nicht scheuen.

Von der Politik fordert die Gesellschaft eine Einrichtung eines mobilen psychiatrischen Krisendienstes, mehr mobile Betreuungsmöglichkeiten und eine bessere Versorgung der Altersrandgruppen (junge und alte Menschen). Dringend notwendig sein auch eine drastische Reduktion der Wartezeiten bei der psychosozialen Versorgung und mehr Projekte zur Vorbeugung und Bewusstseinsbildung. (red)

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LinksSchreiber
21.01.2011 03:37
Was wie immer hübsch ausgeblendet wird, ist der so genannte Klassen-Kampf, ein allgemein anerkanntes System der Ausbeutung, ein extrem primitiver Höchstleistungs-Faschismus. Diese Anbetung des Erfolges um jeden Preis

frustriert nicht nur diejenigen Menschen, über eine geringe Leistungsmotivation und Fähigkeiten verfügen, sondern auch jene, die besonders motiviert und intelligent, ja intelligenter sind als der Durchschnitt und erkennen können, dass der Wille und die Fähigkeit zur Ausbeutung keiner Spitzenleistung entspricht, sondern einer absoluten Dummheit.

Es ist total ekelerregend, wie in dieser Kultur nur mehr die dümmsten Werte verehrt werden, an deren Spitze das körperliche Schönheitsideal und der finanzielle Erfolg stehen. Alles andere scheint bedeutungslose zu sein. Es ist aber nicht bedeutungslos, weil der Mensch nicht nur einen Körper, sondern auch einen Geist hat, weil er keine Affe mehr ist, jedoch so tun soll als ob er noch einer wäre.

Harry Y.
 
17.01.2011 09:35
Das paßt ja alles sehr gut

- vielen Menschen in den Kram. Hundstorfer: "Irgendwas müssen wir mit ihnen machen!" - und: "Wer unzufrieden mit unseren Angeboten (sic!) ist, der gehört zum Psychologen!" (Profil). Auch der Psychologe wird die grundsätzliche Verzweiflung eines Menschen über die Gesellschaft nicht in Harmonie und Wohlgefallen auflösen können. Und wer an seinen Beschäftigungen festhält, anstatt sich beschäftigen zu lassen, wie es ihm nicht im geringsten entspricht, ist kein Masochist.

Interessant ist, wie "Im Zentrum" gestern des Wehrdienstes bezüglich auf verfassungsrechtliche Probleme eines Zwangseinzugs/-beschäftigung hingewiesen wurde. Was Arbeitslose betrifft, habe ich solche Sachen bislang von niemandem gehört. Zweierlei Maß?

Oder stehen die

Harry Y.
 
17.01.2011 10:04
Armut isoliert, nicht so sehr Erwerbsarbeitslosigkeit. Auch die working poor sind davon betroffen. Mit Einladungen wird's lange nix, sorry.

Sterne nun etwa günstiger? Dass man gehört wird? (Ö1 gehört gehört ;)) Wie wahr, @Wunderplunder: niemand findet sich.

Wer wird sich schon finden, wenn es um die Hoffnungen und Wünsche, die sich um eine individuell, nicht immer ökonomisch bestimmte, begriffene Zukunft einer durch ihre Herkunft und ihren Familienhintergrund benachteiligten Jugend geht? Aber auch der privilegierten Jugend, die zb gerne studieren würde, bleibt zunehmend weniger am Wert Zukunft.

Genug. Reden wir stattdessen endlich von Leistung. Denn die wird doch gewünscht, und wer sich nicht der ersten freien Stelle unterwirft, ist ein Sozialschmarotzer.

Dazu http://idw-online.de/pages/de/news82862.
Lesen Sie bitte v.a. die letzten Absätze ganz genau durch.
;)

Wunderplunder zum Frühstück
16.01.2011 23:43
Mein erster Kommentar, grüß euch! ;-)

Solange man auf Prämissen baut, die vielen Individuen nur formelle Aufmerksamkeit in Form einer Statistik zukommen lässt und bei weitem nicht das Ausmaß an Aufmerksamkeit, und die Wärme die sie verdienen, denn viele wünschen sich einfach mehr als "die Tyrannei des (Tot)Schweigens", die nur bei bestimmten Momenten, wenn es nach einem kurzen Hoffnungsschimmer so scheint, als käme unsere Gesellschaft plötzlich wieder zu Bewusstsein...
Immer die selbe Leier. Egoismus, Oberflächlickeit bis zum abwinken, Dinge, die nie an sich, gesondert von (monetären) Sachzwängen, Rationalisierungsdruck, schlicht Überheblichkeit, Arroganz, Ignoranz usw., unvoreingenommen und ehrlich betrachtet werden, sondern allem die eigenen Bedürfnisse vorangestellt werden.0

Harry Y.
 
10.09.2010 11:32
Ein Problem an solchen Studien, so wichtig und begrüßenswert sie auch sind,

sind die Schlußfolgerungen, die manche Politiker und/ oder Ärzte aus ihnen ziehen, um dann zu glauben, sie tun mit allgemeinen Gewalt- und Zwangsmaßnahmen den Menschen etwas Gutes; selbstverständlich ohne diese vorher zu konsultieren.

Die moderne "Mobilität" und die "Flexibilität", die vom heutigen Arbeitnehmer gefordert wird, sehe ich ebenso als Probleme.

Harry Y.
 
10.09.2010 11:26
Einsamkeit

ist bitte in keinem Alter eine Schande und in höherem erst recht nicht weiter verwunderlich, da Freunde, Angehörige, Partner häufig schon verstorben sind. Macht man sich die Sache nicht zu leicht, wenn man ihnen quasi vorwirft, sie können mit ihrer Einsamkeit nicht umgehen?

MichaelKS
10.09.2010 10:21
Kein Interesse an Lösung

Die vielen Suizidfälle in der Steiermark sind nur dann Gesprächsthema, wenn Welt-Suizidtag angesagt ist. Natürlich wissen Experten, warum die Suizid-Zahlen so hoch sind, aber es ist nicht erwünscht darüber zu sprechen: Das ausufernde Mobbing in Schulen und am Arbeitsplatz, unerträgliche Schikanen der Sozialbehörden, die verzweifelte Menschen in den Tod treiben.
Zudem haben Depressive in Österreich zurecht Angst, als verrückt stigmatisiert zu werden. Bei Psychologen ist ein Selbstbehalt in Höhe von ca. € 80/Stunde zu zahlen, wovon arme Menschen gewollt ausgegrenzt werden.
Und was bleibt dann noch? Genau, die Psychiatrie! Betroffene müssen zudem befürchten, ins LSF eingewiesen zu werden, wenn sie ungezwungen über ihre Suizidgedanken spreche

DarktowerX
09.09.2010 15:43

Die moderne Einsamkeit ist allein die Schuld der modernen Frau, die mit ihren völlig unrealistischen, wählerischen Ansprüchen an einen potentiellen Partner den Otto-Normalverbrauchermann zum Alleinleben zwingt und dadurch in den Selbstmord treibt :o)

Harry Y.
 
11.09.2010 23:20
Es ist vielmehr

genau umgekehrt. ;)

Harry Y.
 
10.09.2010 11:18

Na also wenn die 'unrealistischen Ansprüche' noch nicht einmal formuliert sind, weil sie noch gar keine Chance bekamen, zu entstehen; und der Erwählte nicht einmal auf wichtige Mails antwortet geschweige denn die Dame trifft, ist er schon selbst schuld - eventuell an der Einsamkeit beider. So weit können die Kommunikationsprobleme des männlichen Geschlechts gehen! - es kann durchaus passieren, dass er nicht einmal dann ein Ja oder Nein schafft, auch wenn er es sogar vermag, den Mund aufzumachen. Kein Wunder, wenn schon am Standesamt die Hälfte der potentiellen Ehen scheitern!

Wolkengedanken
11.09.2010 14:32

Genauso ist es ! Irgendwann wird´s frau dann zu blöd. Sind Sie ein Mann ??

acidium
09.09.2010 11:57
oh, es ist schon mittag...

das muss ich gleich meinen 2000 Freunden auf facebook mitteilen bevor ich schlafen gehe

geordie
09.09.2010 14:17

mach doch als Status: "acidium ist einsam".

Daraufhin ein "gefällt mir" von 18 Personen und ca. 23 Kommentare "oh du armer", "bussal von mir" usw.

Währenddessen chatten einen ein paar Schwachköpfe an mit denen man gar nicht reden will.

Und all das während man einsam daheim sitzt, aber keiner Zeit hat einen im echten Leben zu treffen.

perverse neue Welt der social networks!

angelvoices
09.09.2010 11:00
so ein langer Artikel und keine brauchbaren Fakten

Wer bringt sich am meisten um? Im welchen Land?
Ist ein Selbstmord vielleicht genetisch bedingt?
Warum können Männer mit der Einsamkeit nicht umgehen? Und noch eine kontroverse Frage - ist ein Selbstmord nicht ein selbsgewähltes Ende? Soll man es unbedingt verhindern und den Menschen zum Leben zwingen?

abc 123
09.09.2010 12:12

"Und noch eine kontroverse Frage - ist ein Selbstmord nicht ein selbsgewähltes Ende? Soll man es unbedingt verhindern und den Menschen zum Leben zwingen?"

Sofern eine Depression dahinter steht, wage ich zu bezweifeln, ob dies tatsächlich eine "freiwillige" Entscheidung ist.

pretty wise...
13.10.2010 10:26

Nette Formulierung, "wenn die Depression dahinter steckt..." dann hat man dennoch einen plausiblen Grund sich umzubringen.
naemlich: das Leben scheint weniger Reiz zu haben als der Tod...
also warum nicht? Man sollte mal die eigene Ideologie hinterfragen (vll denken manche auch, dass danach ein schoeneres "Leben" kommt und vll haben sie recht... aber egal)

@angelvoices: Emile Durkheim: Der Selbstmord ist sehr interessant... ist aber schon etwas aelter...
Nach ihm ist es abhaengig vom Religionsbekenntnis und er unterscheidet zwischen egoistischen, altruistischen, anomischen und fatalistischen Selbstmord... google liefert sicher gerne genauere Infos

Karl85
 
09.09.2010 10:08
Das lebenswerte Leben für alle bis 130 - ein Märchen

Ich handle mir jetzt wohl den längsten roten Bewertungsbalken ein, den es je gegeben hat, aber warum tun (tun, nicht:sind) wir denn so verzweifelt, wenn sich jemand Außenstehender das Leben nimmt? Warum soll jemand, vorallem, wenn das Leben sowieso dem Ende zugeht, nicht sagen können, "so, jetzt reichts". Weil er oder sie dieses ganze verlogene "Spaß bis ins hohe Alter und trotzdem ernst etwas leisten" bis dahin (Hand quer unter der Nase) satt hat und unser Glückspflichtplanet das einfach nicht wahrhaben will. Das Suizid entlarvt unser Lügengebäude. Peng! und endlich Ruh. Ich kanns verstehen. Jeder soll ein Recht drauf haben. Keine Angst, jetzt geh ich kaffeetrinken.

geordie
09.09.2010 14:18

von mir gibts grün!

Kog Nitiv
09.09.2010 12:58

ich glaub es geht hier eher um diejenigen, die sich zwischen 20 und 50 das leben nehmen, gerade weil sie in einer depression stecken. in meinem bekanntenkreis leider schon des öfteren vorgekommen.
gerade deshalb bin ich der meinung, dass man das leben genießen soll, solange man gesund ist. es gibt genug arten auf die man sterben kann - unfall, krankheit, mord - warum sollte ich mich da unnötigerweise (und fremdbestimmt durch die krankheit depression) selbst vernichten?
und wenn man lange genug gelebt hat und zufrieden auf sein leben zurückblickt, oder durch eine krankheit oder unfall seit jahren nicht linderbare schmerzen hat, dann verstehe ich durchaus wenn sich jemand dazu entschlossen hat zu gehen...

Simba
09.09.2010 11:37
unsere

Gesellschaft tut nicht mal verzweifelt.

Unsere Gesellschaft mag nur keine Versager.

gastrosoph
09.09.2010 09:29
Begriffsverwirrung

Solang Begriffe wie 'Seele' oder 'Psyche' immer noch herumgeistern, solang wird man das Komplex Suizid oder Selbstgefährdung nicht begreifen. Wir leben im 21. Jahrhundert, aber die Psychologen, Psychotherapeuten reden in einer Sprache des 19. Jahrhundert. Viele von denen wissen nicht einmmal, was ein Neuron ist, bezeichnen sich aber als Neurologen. Nicht jeder bringt sich um, auch wenn es ihm noch so schlecht geht. Es ist auch ein gesellschaftliches Problem, doch die Ursache liegt im Gehirn.

WienerInFrankfurt
19.01.2011 22:14
Gehirn - Gehirn

Kurt Gödel dreht sich im Grab um

gastrosoph
20.01.2011 07:23
Und Sigmund Freud dreht die Kurbel

Der Gödel - bevor er verhungerte -, die Existenz Gottes mathematisch beweisen wollte?

Harry Y.
 
10.09.2010 10:57
" Es ist auch ein gesellschaftliches Problem, doch die Ursache liegt im Gehirn" : Widerspruch. Solange Sie die Wissenschaft der Logik nicht studieren bzw. begreifen, haben Sie auch mit der Naturwissenschaft nix zu schaffen.

Wenn Sie den Menschen nicht als Menschen begreifen, als nicht bloß körperliche, sondern als seelisch-geistige Ganzheit begreifen; sondern als Maschine, solange haben Sie mit dem Menschen nichts zu schaffen.

Übrigens: könnte Ihre "Wissenschaft" nicht (eine Art der) Scientologie sein?

gastrosoph
10.09.2010 11:59
Bevor Sie vermuten,

sollten Sie meine und die anderen Postings nicht nur durchlesen, sondern nachdenken, was diese ausdrücken wollen. Seele... Geist... was haben diese Begriffe mit Wissenschaft der Logik zu tun, die wiederum zur 'Ideal-Wissenschaft' zuzurechnen ist, nicht aber mit Naturwissenschaft als solche? Vielleicht sind Sie nur einsam und leiden unter Verfolgungswahn. Nur ab einen bestimmten Alter ist einem da nicht zu helfen. Solang es nur Irritationen des Verstandes sind, seien Sie froh.

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