Viele Tote nach US-Drohnenangriff

8. September 2010, 11:32

Mindestens zehn Aufständische sind ums Leben gekommen

Miranshah/Peshawar - Bei zwei US-Drohnenangriffen in Pakistan sind insgesamt mindestens 14 Menschen getötet worden. Mindestens zehn Aufständische seien ums Leben gekommen, als eine Drohne den Sitz eines örtlichen Rebellenführers im Dorf Dandey Darpakhel im Distrikt Nord-Waziristan getroffen habe, sagte ein ranghoher Sicherheitsvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.

Bei einem weiteren Drohnenangriff im Nordwesten des Landes wurden nach pakistanischen Angaben mindestens vier mutmaßliche Islamisten getötet. Demnach feuerte ein unbemanntes Flugzeug zwei Raketen auf ein Fahrzeug im Dorf Amboor Shaga ab.

Die USA setzen immer wieder Drohnen gegen die Taliban und Verbündete von Al-Kaida in den an Afghanistan grenzenden pakistanischen Stammesgebieten im Nordwesten des Landes ein. Seit August 2008 starben bei etwa 120 Drohnenangriffen mehr als 1.000 Menschen, darunter auch hochrangige Aufständische. (APA/AFP)

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Posting 1 bis 25 von 34
1 2
carbonara
10
Joystick-Te*ror....

rroobbeerrtt
02
nein,

eine leider notwendige, sinnvolle methode den terrorismus auszurotten. man kann den terrorismus nur ausrotten, wenn man die terroristen ausrottet!
face it!

BildungsKarenz
10
120 Drohnen töteten 1000 Menschen

..da bekomm ich angst!!
stichwort:
"technologische singularität"

1116er
12
ein weiteres kapitel

aus dem buch
"wie die usa schon wieder einen krieg verlieren"
untertitel:
"fehler sind nicht dazu da, um daraus zu lernen, sondern sie immer und immer wieder zu machen!"

Eine Kreatur
20
welche fehler?

das feindbild bleibt erhalten, konzerne verdienen unsummen, politikerInnen konnten kapital daraus schlagen, sicherheitsbehörden usw. konnten bedürfnisse anmelden und haben recht bekommen, .. usw. usw. ..

mir scheint, sie begreifen da einiges nicht ..

MondXicht
11

1000 Tote, wahrscheinlich viele Verletzte, sicher nicht alle Aufständische gewesen. Und schon multipliziert sich die Anzahl der Taliban weiter wie der Kopf der Medusa.

Plasmaball
10
Und das Perfide an diesen Aufständischen ist

dass die auch Kinder unter 6 Jahren und alte Frauen rekrutieren!

diamant
02
Wie sollte man ihrer Meinung nach sicherstellen das ueberhaupt keine

Unbeteiligten getroffen werden?

ohromat
12

ich dachte die hätte eh genug probleme wegen hochwasser und so. nun ja. die amerikanische hilfe hat eben andere prioritäten ...

absolventenverband
58

kasperl!
dass die amerikaner im pakistan nach der flut enorm viel hilfe leisten wird von den medien ja unter den teppich gekehrt.
hauptsache man schreibt über jeden drohnenangriff, als obs nirgendwo auf der welt gerade schlimmere dinge gibt, über die es sich lohnt zu berichten!

Zwei Und Vierzig
35
"als obs nirgendwo auf der welt gerade schlimmere dinge gibt"

Seit August 2008 starben bei etwa 120 Drohnenangriffen mehr als 1.000 Menschen

... das sind drei Tote pro Tag ...

Die Verletzten und verkrüppelten dieser Drohnenangriffe sind in dieser Statistik gar nicht angeführt.

Über Massenmörder zu berichten, hat schon seine Richtigkeit.

Stef Hoche
25
über die

opfer der taliban wird aber auch nicht viel berichtet... aber ich nehme an für sie sind die taliban aufrechte demokraten und freiheitskämpfer. ein paar anschläge auf zivilisten sind im kampf gegen die usa und ihre verbündeten durchaus gerechtfertigt

Zwei Und Vierzig
52

Also wenn die einzige Argumentationsschiene und Rechtfertigung der US/NATO Truppen jene sein sollten, dass die Taliban und die Al Kaida auch unschuldige Menschen umbringen - dann kann man den "Befreiern" wohl nur noch Gratulieren zu Ihrer Glanzleistung - im Wettbewerb darum wer mehr Zivilisten abschlachten kann.

diamant
13
Der Unterschied zwischen unabsichtlichen Toetungen

und dem vorsetzlichen Massakrieren ist ihnen also nicht eingaengig, oder?
Was ist da aber so schwer zu verstehen?

Zwei Und Vierzig
40
"unabsichtlichen Toetungen" von 1000 Personen in den letzten zwölf Monaten!

Verbrechen bleibt Verbrechen - egal ob man es "unabsichtlichen Tötungen" - oder - "gezielte Tötung" bezeichnet.

Mit diesen beschönigenden Umschreibungen kann man nur ein paar ungebildete US und NATO Soldaten beeinflussen - um Ihnen einzureden, sie würden tausende km von Ihrer Heimat entfernt Ihr Vaterland verteidigen.

diamant
01
Ein moderner, also assymetrischer Krieg ist unmoeglich

ohne den Tod Unbeteiligter in Kauf zu nehmen!
Wer dafuer zu duennhaeutig ist sollte in halt nicht fuehren!

Natuerlich sind die Toetungen durch die NATO Truppen im Allgemeinen kein Verbrechen!

Zwei Und Vierzig
20
Natuerlich sind die Toetungen durch die NATO Truppen im Allgemeinen kein Verbrechen!

Das glauben sie ja selber nicht!

Die Al Kaida glaubt auch Ihre Anschläge - egal ob im Irak, in Pakistan oder auch 9/11 wären kein Verbrechen.

Oder die Taliban konnten ihre Verbrechen in Afghanistan rechtfertigen.

Ebenso die USA in Guantanamo.

Oder Iran, Saudi Arabien, die Roten Khmer ...

Sogar die Nazi's waren überzeugt, dass die Konzentrationslager kein Verbrechen wäre.

Jedes Verbrechen auf dieser Welt wird/wurde meistens in der Annahme verübt - es wäre keines - und man würde genau das Richtige machen.

diamant
11
Wo steht genau geschrieben das man in einem

voelkerrechtlich legitimierten Waffengang niemanden toeten darf?
Wo werden diese Menschen dann angeklagt, verurteilt, bestraft?

Zwei Und Vierzig
10
Geht's noch?

Ihnen scheinen die Argumente auzugehen...

Man könnte ja genauso fragen - wo es genau steht, dass Al Kaida Terroristen sich auf einem belebten Marktplatz nicht in die Luft sprengen dürfen?

Anscheinend sehen auch sie keinen Unterschied zwischen Al Kaida Terrorist und US/NATO Soldat.

Aber - bei "normalen" Menschen - eben bei den "nicht Terroristen", setzt man etwas Intelligenz, Sinn für Ethik und Verantwortungsbewusstsein voraus - wenn man schon behauptet, dass sie im Sinne der Demokratie und Menschenrechte in einem Militärischen Einsatz aktiv sind. Diesen Menschen braucht man nicht sagen, dass sie alles mögliche Versuchen sollten, das Leben von unschuldigen Zivilisten zu schonen.

diamant
01
10.9.2010, 10:49
Sie haben ja keine Argumente, nur scheinheilige Schlagworte!

Fritz Wunderlich
00
6.10.2010, 10:47

das ist ein anhänger von ahmadinedjad

MondXicht
00

"ein paar anschläge auf zivilisten sind im kampf gegen die USA und ihre verbündeten durchaus gerechtfertigt"
Und genau diese Idiotenlogik ist es, die den Taliban in die Hände spielt und ihren Rückhalt in der Bevölkerung zementiert. "Aber die Taliban sind ja böööse" - mag sein, aber in einem Land wo seit jeher archaische Strukturen vorherrschen und die Einheimischen nichts anderes kennen wird das nicht so gesehen. Mit jeder Bombe die ein unschuldiges Familienmitglied trifft mehrt sich der Hass auf das Feindbild, das die Taliban den Leuten präsentieren.
Sie müssen mal raus aus ihrem eingeschränkten Denken und überlegen, in welcher Welt die dort leben. Das Wort "Demokratie" hat dort keine Bedeutung, und das werden Bomben nicht ändern können.

Stef Hoche
00
geh

bitte. selber idiotenlogik. als wäre afghanistan vor dem einmarsch der USA ein friedliches land gewesen. sie haben wohl nicht mitbekommen, daß dort schon ein bürgerkrieg im gang war. sie glauben also, daß sich die frauen dort gerne unterdrücken lassen und die taliban lieben? da frag ich mich doch wer hier der idiot ist...

MondXicht
10
10.9.2010, 12:20

DAS ist mal eine richtige Idiotenlogik, genauso dämlich wie beim Irak, nur dass der Afghanistanfeldzug noch halbwegs gerechtfertigt war. Erstmal sind die Dahingemetzelten denen die unter den Taliban als Vasallen gut leben eventuell ziemlich egal, zweitens kommt immer das absolute Deppenargument "aber es war ja vorher so schlimm". Ja war es, ist es jetzt auch noch, nichts gewonnen, wie man sieht. Die Frauen hatten dort auch vor den Taliban, seit jeher, nix zu sagen, und die die was zu sagen haben, die Clanchefs und Dorfältesten, halten nunmal zu einem Gutteil zu den Taliban, sonst würden sie ja selbst zu den Waffen greifen und das Problem lösen.

Fritz Wunderlich
00
6.10.2010, 10:48

erzählen sie ihr geschichtsbild den islamisten, aber nicht leuten, die besser informiert und gebildet sind als sie
und sich nicht von geschichtsfälschungen ihrer art täuschen lassen

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