Budget

Kultur- und Infokanal erhält drei Mio. für Produktionen

07. September 2010 18:30

TW1 nimmt die Wiedergeburt als gebührenfinanzierter Kultur- und Infokanal längst vorweg

Wien - Die ORF-Tochter TW1 nimmt die Wiedergeburt als gebührenfinanzierter Kultur- und Infokanal im Frühjahr 2011 längst vorweg. Nächste Etappen: Ab 15. September alle 14 Tage um 19.15 Uhr erlesen, ein Buchmagazin mit Heinz Sichrovsky (News), ab Folge 2 im "Blade Runner"-Ambiente der Fernwärme Wien. Und am Sonntag eine erste Folge "Kultur im Gespräch": Barbara Rett soll 2011 30-mal mit Festivalchefs und -stars auf der Bühne sprechen.

Festivals, Kulturevents sind laut ORF-Chef Alexander Wrabetz ein Schwerpunkt des Kanals. Das klingt, wie bei "Randsportarten" auf ORF Sport Plus, nach Hoffnung auf Produktionskostenzuschüsse oder Werbegeld von Veranstaltern und Sponsoren.

Eng ist das Produktionsbudget vom ORF: drei Millionen Euro pro Jahr; eine für Rechte; 2,266 für den Betrieb. Arte hat 311 Millionen.

Senderchef Peter Schöber muss viel wiederholen, etwa ORF-Magazine und -Kultur, aber im Hauptabend. Er plant einen wöchentlichen Doku-Termin, zeitgeschichtliche Schwerpunkte, Parlament, Europaparlament und "Europaforum" aus Berlin live, Kooperation mit Ö1-Veranstaltungen, Oper und Konzerte aus aller Welt.

ORF Sport Plus soll auf einen neuen Kanal wechseln, beide künftig 24 Stunden senden. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 8.9.2010)

ja aber
08.09.2010 11:32
braucht oesterreich 4 24h sender mit gebuehrengeldern?

davon einen 24h sportkanal?

nik.2008
07.09.2010 19:52

wär ja nicht das schlechteste wenn man ins archiv greift und - da liegen doch viele gustostückerl herum. auf phettbergs nette leit show freu ich mich jedenfalls. fein wär auch, wenn man österreich I und österreich II aus dem archiv ausgraben könnt - auch wenns nicht mehr ganz aktuell ist (weil durch die öffnung der archive ja schon ergänzendes material vorhanden ist), sehenswert ist es allemal...

Alec
04.10.2010 17:11
Siehe Panorama am Sonntag!

Eine der besten Sendungen im ORF!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.