Wirtschaftsbund

"Fangen Sie den roten Räuber"

07. September 2010 18:50

Wirtschaftsbund startet Kampagne "Jetzt gegensteuern"

Wien - Onlinespiele liegen anscheinend voll im Trend. Auch der Wirtschaftsbund hat zugeschlagen: Als "schwarzer Ritter" kämpft man bei "Fangen Sie den roten Räuber" dagegen, dass dieser "Zugriff auf Eigentum und Betriebsmittel durch Eigentums- und Vermögenssteuern" erhält. "Das Spiel ist auch schon bei der Wirtschaftskammerwahl zum Einsatz gekommen", heißt es aus dem Wirtschaftsbund. Dort habe es sehr viel positives Feedback gegeben, weshalb es jetzt wieder online gestellt wurde. Die ÖVP und ihre Bünde machen mobil gegen die SPÖ-Vorschläge.

Das Spiel ist Teil der Onlinekampagne www.jetztgegensteuern.at. "In der aktuellen politischen Diskussion wird der Fokus immer wieder zulasten der Leistungsträger und der Reformwilligen auf neue Steuern gelenkt", wird in einer Aussendung der ÖVP-Vorfeldorganisation an seine Mitglieder beklagt. "Mit der Einführung neuer Steuern werden diese Probleme aber nicht gelöst, sondern nur aufgeschoben. Daher sind alle ausgabenseitigen Einsparungspotenziale des Staatshaushaltes voll auszuschöpfen."

Inhaltlich findet man auf der Plattform freilich nichts Neues, viele Formulierungen sind bewusst abstrakt gehalten. "Das Ziel ist die bestmögliche Ausbildung für alle", heißt es etwa im Menüpunkt Bildung. Bei der Verwaltung soll eine "Effizienzsteigerung" erfolgen, im Gesundheitswesen soll jeder Patient eine "bessere Information, Aufklärung und auch Entscheidungsfreiheit" erhalten.

Der Debatte um das Budget wolle der Wirtschaftsbund bewusst nicht vorgreifen. Es sei nicht die Aufgabe des Wirtschaftsbundes, Maßnahmen auszuarbeiten. (flog, DER STANDARD, Printausgabe, 8.9.2010)

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24 Postings
gibts nicht - gibts nicht
08.09.2010 09:54
fängt die schwarzen Betrüger!

verwirtschaftet, verludert, Schulden angehäuft und am Ende soll der letzte Steuerzahler der Arbeitnehmer, dem ohne zu fragen das Geld aus der Tasche gezogen wird, dafür blechen!

Bildung, Bahn, Sozialbereich, wurden unter ÖVP, FP/BZÖ mit Einsparungen einerseits, Korruption und Verluderung andererseits unter Schüssel ruiniert.

Die angehäuften Schulden sollen wieder wir alle zahlen während die RAIBA ihre Gewinne mit 1% + ~ versteuert, beinahe jeder ÖVP NR-Abgeordneter im Sold dieser Parteigenossenschaft steht und Reformen- neue Belastungen für die Arbeitnehmer fordert!

ÖVP Klientel-Freunderl-Abkassierpolitik!

badlwand
08.09.2010 09:20
die fakten:

gesamtvermögen steigt
breite schichten drohen trotz arbeit zu verarmen
der staat hat kein geld und muss sparen

auf den punkt gebracht:
die reichen ewerden immer reicher,
der staat und der rest wird immer ärmer.

wir haben also ein verteilungsproblem:

dieser zustand gefährdet das gesamtystem, sowohl wirtschaftlich, wie auch sozial.

dafür ist die politik verantwortlich:

ich fordere umgehend:
vermögenssteuern, spekulationssteuern, transparenz bei allen transfers, auch bei firmensubventionen etc.,
erbschaftssteuer, schenkungssteuer,...

schlicht und einfach steuergerechtigkeit.

lagrangian
08.09.2010 12:02

wer steuergerechtigkeit fordert, der fordert steuersenkungen und nicht neue steuern!

Schmämt Euch kurz gesagt Scheuch!
08.09.2010 08:47
Alos bitte was Faymann meint hat anscheinend nicht jeder

verstanden!
Das ist ein Solidaritätsbeitrag von 0,3 bis 0,5% den die Wirtschaft gerne zur Gesundung beitragen würde, wenn nicht immer sich hier Vereine drein mischen würden.
Das wird sie nicht umbringen und soll auch keine Preiserhöhung für den Konsumenten bringen.
Schaut einmal auf die kleinen Preise wie die in die Höhe geklettert sind, oder klettern.
Besonders bei Grundnahrungsmittel.
Wenn da ein Mehl 86 Cent gekostet hat und jetzt sagen wir 1 Euro 19 Cent kostet haben die bei der menge die verkauft wird einen Riesen Gewinn und glauben der Kunde ist so blöd und spürt das eh nicht.
Genauso wird das bessere Fleisch und Gemüse, Obst exportiert und wir fressen den Dreck oder müssen zahlen wenn man was normales haben möchte.

Peter Ebner1
08.09.2010 04:03
Also eines hat die SPOE bereits erreicht

sie polarisiert wie zuguten Zeiten eines Haiders. Die hat wirklich viel dazu gelernt.Da werden Vermoegende pauschal als Subventionsempfaenger, Spekulationsgewinner etc. beschimpft. Als ob es das im roten Lager nicht gaebe. Nach dem Motto die guten Armen und die boesen boesen Reichen. Wirklich arm so eine Diskussion.Na gut, die die es sich leisten koennen, werden ihr Vermoegen ins Ausland transferieren und vom Rest wird der Staat auch nicht viel reicher, wenn die Roten sogar jetzt eine 1 Mio Grenze einziehen wollen. Da bleibt nicht mehr viel Steuer uebrig. Aber Hauptsache man bedient die Neidinstinkte. Haider sei Dank!!!

Mario Gonzales
07.09.2010 21:35
Spart

euch die Ausgaben für eure Kampagnen. Überzeugt endlich eure ÖVP, daß die anstehenden Reformen (auch zum Leid eurer Anhänger wie Bauern & Co) umgesetzt werden.

Erst wenn Verwaltungs-, Gesundheits- und Reform der Förderungen umgesetzt sind, dann solltet ihr wieder Geld aus Steuermitteln für eure diversen politischen Spielereien erhalten.

Mario Ahner
07.09.2010 20:46
"Leistungsträger" ala ÖVP:

Großerben
Subventionsempfänger
Spekulationsgewinner
Abfertigungskaiser

Also, mit ehrlicher Arbeit hat's die ÖVP nicht so.

gärtner
07.09.2010 20:08
vermögenssteuer ist sinnlos

die reichen werden ihr geld einfach ins ausland schaffen.

schon jetzt lebt so mancher geldige österreicher offiziell eigtl in monaco.

Franz Stefan
08.09.2010 08:58
Da gab es doch einen bekannten Österreicher,

dem Kärnten als Urlaubsziel zu teuer war. Der hat sich dann einen Altersitz in Malorca zugelegt.

schrefel
07.09.2010 19:51
Leistungsträger

Ich bin lt. ÖVP wohl kein Leistungsträger, da ich kein Vermögen besitze.

Adams, 42 Adams
07.09.2010 19:29
Alles für wenige ist die Devise dieser Faloten!

wählt´s alle den Voves weil die Zotteln von der ÖVP und vom Wirtschaftsbund haben nur das Wohl von ganz wenigen im Auge! Arbeiter und Angestellte sind denen völlig wurst!!!

Späthippie in völliger Verblödung
07.09.2010 19:26
Erinnert an die fatale rote Katze.

Tja, die Reduktion von Komplexität vermag in bizarren Sackgassen zu enden.

Michael B
07.09.2010 19:26
Im Moment werden grad die schwarzen und blauen Räuber

von der Staatsanwaltschaft einvernommen.
(Sogenannte Leistungsträger...)

-_-
07.09.2010 19:25
wenn Gutsherren und Großgrundbesitzer

seit Jahren an den Subventionströgen hängen und beim Sparen nach der Kürzung der Familienbeihilfe schreien, dann stinkt es gewaltig im Staate Österreich...

uniwerbung.ade
07.09.2010 19:25
Wer ist hier der Räuber?

Es gibt mehrere Arten, sich den Lebensunterhalt zu verdienen:

a.) für andere arbeiten
b.) für sich selbst arbeiten
c.) andere für sich arbeiten lassen

Wer a nimmt, hat damit zu rechnen, dass ein Teil seiner Leistung von anderen (die c gewählt haben) eingesteckt wird - deshalb gibt es auch ein klares Ranking, was die Verdienstmöglichkeiten angeht: a < b < c.

schmeck.mein.smegma
07.09.2010 21:48

ich kenn in meinen kleinem dorf zwei unternehmer, die leute angestellt haben, jetzt pleite sind und alles verkaufen, auch ihr erbe (felder und wälder). vielleicht ist ja logik und mathematik nicht ihres?

fem.-jüd.-islam. freimaurer-bilderberger, reptiloid
08.09.2010 12:55

oje, dann sind die jetzt normale lohnabhängige? tragisch!

schmeck.mein.smegma
10.09.2010 14:51

ja nur sind sie über 60 und haben kein erspartes für ihr kleines pensionsglück. pöse pöse unternehmer auch!

fem.-jüd.-islam. freimaurer-bilderberger, reptiloid
10.09.2010 19:31

tragisch.

uniwerbung.ade
08.09.2010 02:05

hin und wieder kann plan c natürlich auch gewaltig schiefgehen.

Franz Stefan
08.09.2010 09:05
Das nennt man Unternehmensrisiko

Und unter jenen, die sich nicht trauen, das einzugehen, wird es immer wieder welche geben, die darüber lamentieren, dass andere mehr verdienen.

lagrangian
07.09.2010 19:12

Gute Kampagne!

Ender Wiggin
07.09.2010 19:08
Leistungsträger

Kann mir der Wirtschaftsbund bitte erkären, warum der Erbe eines Grundbesitzes oder einer riesigen Villa, die er nicht betrieblich nutzt, ein Leistungsträger ist? Seit Antritt von schwarz/blau wurden immer nur die Arbeitnehmer zur Kasse gebeten, da sind doch wohl eher Leistungsträger dabei. (Ganz anders ist das natürlich bei betrieblich genutzten Vermögen zu sehen, bei dem die Erträge besteuert werden).

lagrangian
07.09.2010 19:13

Das die ESt-Sätze reduziert werden müssen hat nichts mit dem Schwachsinn einer Vermögenssteuer zu tun.

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