Österreicher Schlaff im Visier der Justiz

07. September 2010 16:44
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    Foto: apa/schlager

    Martin Schlaff, Milliardär

Bericht: Polizei empfiehlt Anklage wegen Bestechung - Angeblich Sharons Söhne Gilad und Omri mit 4,5 Millionen Dollar geschmiert

Die israelische Polizei werde nach langjährigen Ermittlungen eine Anklage gegen den österreichischen Milliardär Martin Schlaff empfehlen, berichtete am Dienstag die israelische Tageszeitung Haaretz. Schlaff soll wegen Zahlungen an verschiedene israelische Politiker der Bestechung verdächtig sein. Der Löwenanteil, 4,5 Millionen Dollar, soll demnach an Gilad und Omri Sharon geflossen sein, die Söhne und zugleich engsten Mitarbeiter des früheren Premiers Ariel Scharon, der nach einem Schlaganfall seit Anfang 2006 im Koma liegt.

Schon seit Jahren hat Schlaff Israel gemieden, weil er damit rechnen musste, hier für lange Verhöre als Zeuge festgehalten zu werden. Neu ist, dass die Polizei dem Bericht zufolge nun der Staatsanwaltschaft Beweismaterial übergeben will, das für eine Anklage gegen den 57-jährigen Wiener reichen soll. Die Ermittlungen seit 2003 seien besonders kompliziert gewesen, weil versucht wurde, durch Querüberweisungen über verschiedene Länder die Herkunft des Geldes zu vertuschen.

Widerwillige Rechtshilfe

Aus israelischen Polizeikreisen wird dazu der Vorwurf laut, die österreichischen Behörden hätten nur widerwillig Rechtshilfe geleistet - das könne auch damit zu tun haben, dass Schlaff mit Österreichs politischer Spitze gut vernetzt sei. Als dann ab 2006 Vernehmungen in Wien möglich wurden, habe Schlaff selbst "Spielchen gespielt" und sei etwa zu einem vereinbarten Termin nicht erschienen.

Laut Haaretz war Schlaff auch gegenüber anderen israelischen Spitzenpolitikern verschiedener Lager sehr großzügig. Ex-Innenminister Arie Derie von der religiösen Schass-Partei soll hunderttausende Dollar für seine Verteidigung in einem Korruptionsprozess erhalten haben. Über eine New Yorker Stiftung soll Schlaff Expremier Ehud Olmert mit 50.000 Dollar unterstützt haben. Im Jahr 2001 sollen 650.000 Dollar an eine zypriotische Firma überwiesen worden sein, die vermutlich von Avigdor Lieberman kontrolliert wird. Der rechtsgerichtete jetzige Außenminister ist mit Schlaff gut befreundet. (Ben Segenreich aus Tel Aviv/DER STANDARD, Printausgabe, 8.9.2010)

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F S 3
08.09.2010 18:33
Herr Mag.Schlaff ist wohl nur durch seine hervorragenden Kontakte z."so ziemlich Allen" ins Visier d.Ermittler geraten. Wie das FS3 bereits exklusiv 2002(!) berichtete,ging es um (in Isr.verbotene) Wahlkampffinanzierung,das Casino in Jericho,…

…wieder einmal um Wasser,und last but not least der in westl.Medien immer schön verschwiegenen, engen Zusammenarbeit v.Arafat mit hochrangigen,isrealen Politikern aus der Schlangengrube TelAvivs.

Wer versenkte wirklich die Hilfsgelder "an Arafat" i.d.Schweiz?
http://derstandard.at/plink/118... 441/943938

Unter den Casino-Verhandler in Österreich befand sich Sharons Sohn Omri:
http://derstandard.at/plink/117... 351/941415

US-Kongressabgeordneter Wayne Owens-Vorsitzender d."ME Energy&Water Resource Institutes"-starb nach einem Abendessen mit Oslo-Architekt Avi Gil,Mitarbeiter v.Peres-Ende 2002 am Strand v.TelAviv:
http://derstandard.at/plink/117... 520/928536

Der Ginosar-Skandal:
http://derstandard.at/plink/115... 705/906411

Pro Freistaat Kärnten!
 
09.09.2010 10:13
jemand, der 1999 gestorben ist und dessen verbindungen

bis in höchste greise reichten:

http://www.darwinawards.com/darwin/da... 99-09.html

Bezeichnenderweise WURDE SEIN NAME UNTER VERSCHLUSS GEHALTEN.

Was sehr verdächtig ist und neben 9/11, dem Tunguska-Vorfall uns sonst eh allem eines der größten Rätsel.....

Würde sich das nicht alles durch Strom *brzzl* erklären lassen, man könnte verzweifeln.....

locken
08.09.2010 15:10
Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr !(Kulterer)

Mostbluzza
08.09.2010 15:36
nana da kulterer

ist mittellos sagt er.

ich schlag vor:

der schlaffi zahlt 500 mio euro ions budget und die dinger sind verjährt. so läufts auch im globalen ausland. es ist gerecht und nix passiert irgendwem!
natürlich darf er dann weitermachen, in 10 jahren gibts wieder 500 mio (indexangepasst) ...

Kontrahent1
08.09.2010 14:23
Hat der nicht gerade

eine israelische Geisel frei bekommen? Wenn er jetzt noch mosaischen Glaubens ist, wird ihm in Österreich nix passieren. Hat halt ein paar 'Bedürftige' in einem Land unterstützt, in das sowieso Milliarden fließen.

elFuegoBurrito
08.09.2010 13:36

Schon seit Jahren hat Schlaff Israel gemieden ... sowas gemeines aber auch, wenn die weiter Leute am Flughafen so diskriminieren, z.B. 2 Stunden lang festhalten und hinterfragen was man eigentlich in ihrem Land will weil man ein MULTIMETER (furchteinflößend und höst bedrohlich zugleich) im Koffer hat, bzw. ehefrauen von ihren männern trennen um zu hinterfragen wo sie den wirklich geschlafen hat kann ich es gut nachvollziehen das man dieses "Land" meidet.

Quasix
08.09.2010 15:18
Lieber elFuegoBurrito,

Sie haben recht, die Praktiken an den isr. Flughäfen ist (obwohl meistens i.a. korrekt) mitunter völlig unzumutbar und unmöglich, nicht zu rechtfertigen. Auch sonst stimmt auch in diesem Lande vieles nicht. Deshalb dieses Land als "Land" zu bezeichnen ist jedoch von Ihnen unmöglich und nicht zu rechtfertigen.

elFuegoBurrito
08.09.2010 16:15
Lieber Quasix,

gehen wir mal von folgendem Szenario aus:

Einer meiner Urahnen war Landwirt und hat seine Felder an jenem schönen Fleck Erde bestellt wo sich heute der Erste Wiener Gemeindebezirk befindet. Heute nach Jahrunderten komme ich mit einer Militärmacht im Rücken zurück verlange das alle Anrainer das Feld räumen und die gesamte Fläche wieder mir gehört. Es ist aber allen gerne gestattet sich im Donaukanal anzusiedeln.

Desweiteren erkläre ich dann den ersten WGB zu meinen eigenem Land. Von den Importbeschränkungen die ich dann für den Donaukanal geltend machen werde sag ich aber noch nichts. (hihi, das kommt erst später) .usw usw

Mag sein das es etwas überspitzt geschrieben ist aber für mich ist Israel ein "Land".

Beste Grüße nichts für ungut

Der elegante Herr von nebenan
 
09.09.2010 09:15

Lern Geschichte mein Lieber.

Fritz Wunderlich
09.09.2010 09:04

danke, man sieht auf den ersten blick, dass sie keine ahnung haben

elFuegoBurrito
08.09.2010 15:52
Lieber Quasix,

gehen wir mal von folgendem Szenario aus:
Einer meiner Urahnen war Landwirt und hat seine Felder an jenem schönen Fleck Erde bestellt wo sich heute der Erste Wiener Gemeindebezirk befindet. Heute nach Jahrunderten komme ich mit einer Militärmacht im Rücken zurück verlange das alle Anrainer das Feld räumen und die gesamte Fläche wieder mir gehört. Es ist aber allen gerne gestattet sich im Donaukanal anzusiedeln.

Desweiteren erkläre ich dann den ersten WGB zu meinen eigenem Land. Von den Importbeschränkungen die ich dann für den Donaukanal geltend machen werde sag ich aber noch nichts. (hihi, das kommt erst später) .usw usw

Mag sein das es etwas überspitzt geschrieben ist aber für mich ist Israel ein "Land" .

nichts für ungut beste Grüße

flohimpelz
08.09.2010 12:54
Na siehst, woanders gehts ja....

nur daheim gilt die Ungustlvermutung!

also dann ...
08.09.2010 12:41
wenn schlaff ... fällt, dann sind 50-100 % aller vergangenen minister

mit dabei . . .

emma goldman
09.09.2010 23:05

...der proksch der 2000er

Mostbluzza
08.09.2010 15:42
wieso vergangenen?

ach sie meinen, die dann vergangenen ... das stimmt.

und auch die zukünftigen.

Clint Beastfood
08.09.2010 11:47
Der Grasser in koscher?

miriam7
08.09.2010 16:00
Der Grasser in koscher?

Nein - ganz offensichtlich unkoscher!

verleih nix
08.09.2010 11:40
der herr martin s., sehr guter freund von wolfgang s., zittert sicher schon vor angst.

in der wirklichkeit allerdings wird nicht einmal eine weisung nötig sein. der staatsanwalt weiß ja eh, was die ministerin wünscht.

Walter KURTZ
 
08.09.2010 12:39

der herr martin s., sehr guter freund von alfred g., zittert sicher schon vor angst.

1 Wolfgang 1
08.09.2010 12:32

Der ist ein genau so guter Freund von Alfred G. und von jedem anderen Politiker, der in Österreich wichtig ist oder kürzlich war.

Karlgaard
08.09.2010 11:14
anything goes oder warum mir der protestantische norden europas lebenswerter erscheint

man kann gleichzeitig mit der kpö, spö und öivp gut. mit der israelitischen kultusgemeinde und dem österreichisch-arabischen klub. man kann mit scharon gut freund sein und mt gadaffi. anything goes!

re flexion
08.09.2010 12:58
Naja

Der gemeinsam Nenner von Kommunisten, Kapitalisten, Juden, Christen, Moslems, ... ist halt die Geldgier.
Menschen sinds halt alle.

Mad_Professor
08.09.2010 11:14
Widerwillige Rechtshilfe in Ö? Nein! Doch! Ohhh!

http://www.youtube.com/watch?v=w4aLThuU008

pago1
08.09.2010 11:07
zwielichtige gestallt

es gilt die unschuldsvermutung

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