Berlin

Schiller Theater will keinen Ersatz für Schlingensief

07. September 2010 14:40

Künstlerisches Team und Ensemble bringen Inseznierung von "Metanoia" geme3insam zum Abschluss

Berlin - Nach dem Tod von Christoph Schlingensief wird kein neuer Regisseur für die Inszenierung der Oper "Metanoia - Über das Denken hinaus" am Berliner Schiller Theater verpflichtet. Die Vorbereitungen für die Uraufführung, die für den 3. Oktober geplant ist, werden vom künstlerischen Team der Produktion gemeinsam mit dem Ensemble übernommen, wie die Staatsoper Unter den Linden am Dienstag mitteilte.

Der Ende August gestorbene Schlingensief sollte ursprünglich die Oper von Jens Joneleit inszenieren. Joneleits Oper in einem Aufzug ist eine Komposition frei nach einem Text von Rene Pollesch unter Verwendung von Texten aus "Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik" von Friedrich Nietzsche. Mit "Metanoia - Über das Denken hinaus" eröffnet die Staatsoper ihre erste Saison im Schiller Theater während der Sanierung ihres Stammhauses.

Die musikalische Leitung der Oper hat Generalmusikdirektor Daniel Barenboim. Es spielt die Staatskapelle Berlin mit den Gesangssolisten Annette Dasch, Anna Prohaska, Graham Clark, Alfred Reiter, Daniel Schmutzhard und dem Schauspieler Martin Wuttke. (APA/dapd)

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