Reinhold Messner

Stangl "nicht einmal Fußnote in der alpinen Geschichte"

7. September 2010, 14:06

Fälschung des Gipfelfotos sei aber "lustige Sache"

Der steirische Skyrunner Christian Stangl ist mit oder ohne gefälschtem K2-Gipfelfoto für Bergsteigerlegende Reinhold Messner "nicht einmal eine Fußnote in der alpinen Geschichte". Die Fälschung sei aber eine "lustige Sache", betonte der Südtiroler. Stangl hatte zuvor eingestanden, vor vier Wochen nicht am höchsten Punkt des 8.611 Meter hohen Berges gestanden zu sein.

Grundsätzlich interessiere es Messner in "keiner Weise" wie schnell jemand auf einen Berg steige. Das habe nichts mit Bergsteigen im eigentlichen Sinn zu tun, sondern sei bestenfalls "Pistenalpinismus". Stangl wähle ausschließlich Routen die von anderen bearbeitet worden seien. Natürlich sei sein Vorhaben eine ambitionierte sportliche Leistung gewesen, es ändere aber nichts daran, dass der Steirer in seiner gesamten Karriere niemals eine "anspruchsvolle Route" gewählt habe.

Von Besteigung "überzeugt" gewesen

Messner sei bis zur Bekanntgabe der Fälschung davon überzeugt gewesen, dass es Stangl tatsächlich am 13. August geschafft habe. Der Steirer sei ja in guter körperlicher Verfassung und verfüge über eine ausgezeichnete Kondition: "Zugetraut habe ich es ihm schon". Letztendlich stehe er der ganzen Sache aber gleichgültig gegenüber: "Das sollen sich die Skyrunner untereinander ausmachen", sagte der Südtiroler. (APA)

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(°)(°)
02
Klare Sache! Verständnis vom Altmeister und Yeti Visualisierer.

Der Herr Messner weiss eben was einem so alles unterkommen kann, allein auf einem hohen Berg.

metacomet
20
ich hab mal in einer buchhandlung im ersten bezirk gearbeitet

da hat der bubendorfer eine autogrammstunde abgehalten, was ihm besonders wichtig war....kaffee und die mehlspeise aus der kondi von vis a vis (demel)

Franz Mukal
00
11.9.2010, 12:44
ist halt ein feinspitz

Der Querdenker
10
11.9.2010, 10:31

Was ist der Inhalt ihrer Aussage?

A Voice
00
10.9.2010, 10:23
das

kann ich nachvollziehen.

n m
00
10.9.2010, 07:35

und?

A Voice
01
Profil-Interview

mit Messner gelesen, das hier -> der ist einfach dermassen überzeugt von sich, daß man ihm soundso nix glauben kann. Zumindest alles nur mit einem großen Haufen (Himalaya?)salz.

barchetta97
013
das radiointerview

gestern mit stangl war best of kabarett. weil er den weg zum gipfel so oft in gedanken durchgegangen ist und sich dabei wie in trance selbst aus der vogelperspektive den gipfel stürmen sah, glaubte er, er wäre wirklich oben gewesen. erst jetzt seien ihm langsam zweifel gekommen und er war sich nicht mehr sicher ob er nun oben war oder nicht.
geil. bessere gschichtln druckt nur der khg!!

Knochenmann
07

Ich glaub, Stangel hat das Kunststück geschaft, der erste Mensch zu sein der NICHT auf dem K2 war.

Nothing else matters
 
01
14.9.2010, 17:50
.. und das mit Beweisfoto!

Working Class
11
hmm, Messner schmäht noch immer

andere Bergsportler.

War auf den höchsten Bergen, hat all die extremen Erfahrungen gemacht und ist immer noch gefangen im Prestigedenken.

wrkskrfz
74
Auf das beleidigt Statement der Diva habe ich schon lange gewartet

Im letzten Profil war es dann endlich so weit. Jeder bzw. Jede ist ein Schwächling, ein Tourist. Nur so wie er es angestellt hat, ist es richtig. Alle anderen sind mediengeile Sportler, die nicht mit seinem einzig richtigen Alpinismus was zu tun haben. Nur er, er ist ein ECHTER.
Macht den selben Eindruck wie ein Holländer oder ein Peymann. Selbstverliebte Primadonnen, die die Wahrheit gepachtet haben und alle anderen in der jeweiligen Branche sind Deppen.

Der Querdenker
00
11.9.2010, 10:33

Gebe ihnen bis auf Peymann und Holländer recht

Nardon
20
Nur

weil er immer konsequent war ist er noch keine selbstverliebte Primadona.
Er ist, war einfach gut und sehr ehrlich.
Kennen sie die Geschichte von seine Antarktis-Durchquerung? Sein wehleidiger Partner nächtigte in der amerikanischen Station am Südpol, Messner drausen im Zelt.

Spigola
00
11.9.2010, 08:57
Mehr noch!

Sein wehleidiger Partner bestand auf Socken, Stiefel und Anorak; Messner ging barfuss und im Schnürltanga. Ausserdem nächtigte er mitnichten im Zelt sondern auf dem blanken Eis während daneben sein Schnürltanga trocknete.

wrkskrfz
01
Klar, er ist einer der Größten....

keine Frage. Ich habe nur einmal einen Vortrag von ihm gehört aber viel über ihn und von ihm und die ganze Extrembergsteigerei gelesen.
Wenn man ein Interview der Huber-Buam hört oder lest, da ist kein Seitenhieb über andere Kletterer auf leichteren Routen drinnen.
Beim Messner aber so gut wie immer.
Klar ist er einer der Größten, was ich bei ihm vermisse ist die Demut vor Leistungen anderer. Wobei der Stangl zugegeben kein gutes Beispiel ist. Aber die Kaltenbrunner als Alpintouristin zu bezeichnen, ist schon herb.

Kimi
02

man kann vom messner halten was man will, aber es ist wohl unbestritten das er bergsteigerisch ein anderes kaliber ist als ein bubendorfer oder ein stangl.

A Voice
01
das bestreitet

wohl kaum wer. Das macht ihn aber in keiner anderen Disziplin und schon gar nicht menschlich zu irgendwas.

Nardon
00
Und wie

soll er nun ihrer Meinung menschlich sein? Kennen sie ihn persönlich?
Ich bin dem Mann nur einmal begegnet und er war ausgesprochen höflich zu mir.

A Voice
00
10.9.2010, 10:25
a bissl

weniger hengst- und stutenbissig? Für den Eindruck reichen die Interviews.

Octopus Paul
00

sie haben vergessen zu erwähnen, daß sie eine pralle, blonde sexbombe sind....

Nardon
00
:)

rr772
00
Stangl

geht nur auf Hauptrouten, anders wäre es gar nicht möglich (auf Geschwindigkeit und ohne Gerät), es zählt alleine seine (tolle) Fitness und Regenerationsfähigkeit, bergsteigerisch ist er unter Tausenden.
Es ist eben etwas anderes und das hat Messner gesagt. Er hat auch gesagt, daß er es ihm zugetraut hätte und nicht "ich hab's gleich gesagt" usw.
Möglich ist es sicher, allerdings muß man am K2 wohl auch Glück haben und 2010 war eben ein Sch.. Jahr.
Durch seinen Summits-Bewerb war er unter Druck, aber die Natur kann man nicht bezwingen, wenn sie es nicht will.

guzo
13
Stangl ist sicherlich ein Großmaul, Effekthascher und Schwätzer.

Aber jemand, der einmal den Yeti gesehen haben will, erscheint mir auch nicht ganz koscher.

Messners Qualitäten als einer der besten BergsteigerInnen der Menschheitsgeschichte bleiben jedoch davon unberührt.
Und Stangl dagegen ein Lulliwutzi.

rr772
00
Wobei

der Yeti zum Einen wie gesagt ja nur ein harmloses Betrüglein wäre und andererseits durch Sauerstoffmangel dort oben natürlich temporär trance-artige Zustände entstehen können, die wir uns gar nicht vorstellen können.
Was bei Stangl halt unglaubwürdig ist: bei schönem Wetter (laut Fake-Foto) macht er ein Selbstbildnis, schafft es vor allem alleine wieder runter und weiß genau bei diesem schönen Wetter, dass er am Gipfel steht, obwohl es vor ihm ja steil hinauf geht..

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