Neuer Attac-Chef Zwirner

"Banken wollen weder Markt noch Demokratie"

07. September 2010 13:12
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    Foto: attac

    Wilhelm Zwirner: "Wann, wenn nicht jetzt, soll die Transaktionssteuer kommen?"

Wilhelm Zwirner, einst Finanz­berater und jetzt Geschäftsführer von Attac Österreich, über das Wirtschaftssystem, die "Demokratische Bank" und Peru

Der neue Attac-Geschäftsführer Wilhelm Zwirner war bis 2006 noch Bankberater. Im Gespräch mit Martin Putschögl erzählt er, warum ihn ein Aufenthalt in Peru grundlegend verändert hat, warum die Banken-Abgabe zu kurz greift und wie die Vorbereitungen für die "Demokratische Bank" laufen.

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derStandard.at: Die EU-Finanzminister beraten heute über die Finanztransaktionssteuer. Was erwarten Sie von der Diskussion?

Wilhelm Zwirner: Es gibt einige Länder, die für die EU-weite Einführung sind - neben Österreich etwa auch Deutschland, Frankreich oder Belgien. Einige Länder sind dagegen, vordergründig Großbritannien. Für uns ist klar: Wann, wenn nicht jetzt, soll die Transaktionssteuer kommen? Sie wird Stabilität auf den Finanzmärkten bringen, sie wird Einkommen bringen, für die Entwicklungszusammenarbeit und fürs Budget. Ihre Zeit ist definitiv gekommen.

derStandard.at: Zu Ihrem persönlichen Hintergrund: In einem anderen Interview haben sie kürzlich gesagt, Ihr "Wandel" vom Finanz- und Unternehmensberater hin zum Attac-Aktivisten sei auf einer Auslandsreise nach Peru passiert. Was haben Sie da genau erlebt? Peru ist ja weit weg - es müsste Sie, provokant formuliert, nicht kümmern, was dort abläuft.

Zwirner: In Peru habe ich sehr genau "live" miterlebt, wie sich das derzeitige globale Wirtschaftssystem konkret in einem Land auswirkt. Es kommt zu einer ganz massiven Spaltung zwischen Arm und Reich. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in sehr großer Armut, die wirtschaftlichen und politischen Eliten aber in enormem Reichtum. Die schirmen sich mit Zäunen und privaten Securities von den Armen ab, es kommt zu einer Trennung, einer ganz starken Klassenbildung, einer Teilung der Menschen. Ein normales Zusammenleben wird dadurch verunmöglicht. Die einen können nicht einmal ihre natürlichsten Bedürfnisse erfüllen - etwa punkto Bildung, Ernährung, Wohnung -, und die anderen leben im überschwänglichen Übermaß.

Dieser Eindruck hat sich im Lauf der Zeit einfach Schritt für Schritt verfestigt. Das Wirtschaftssystem orientiert sich nicht mehr an den Bedürfnissen der Menschen, die Umwelt wird zerstört, und dort wie auch hier bei uns werden die demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten immer mehr beschnitten. Ich habe dort sehr stark reflektiert, inwiefern ich selbst und wir alle dazu beitragen, dass es global zu diesen großen Unterschieden kommt.

derStandard.at: Sie waren bis 2006 Unternehmensberater, vor allem für die Banken-Branche. Was sagen Ihre ehemaligen Kollegen, wenn Sie jetzt für die Bankenabgabe eintreten?

Zwirner: Die Bankenabgabe ist natürlich grundsätzlich einmal eine sinnvolle Einrichtung. Sie greift aber zu kurz. Es könnte nämlich in den Chefetagen der Banken der falsche Eindruck entstehen, dass sie da in eine Versicherung einzahlen, mit der sie für zukünftige Krisen vorgesorgt haben - und somit ihr grundsätzliches Tun und Handeln nicht überdenken müssen, ja vielleicht sogar mit gutem Gewissen weitermachen wie bisher. Nach dem Motto: "Wir zahlen in den Vorsorgefonds ein und sind damit aus dem Schneider." Aber wenn sie das grundsätzliche System, die Dynamik, die diese Blasen hervorruft, nicht überdenken und nicht verändern, wird uns das über kurz oder lang in die nächste Krise stürzen.

Zu den Reaktionen von ehemaligen Kollegen und Mitarbeitern: Die waren äußerst positiv. Weil jeder, der in dem System drinnen ist, irgendwo spürt, dass es in eine falsche Richtung geht; die nicht zukunftsfähig ist, und die sukzessive Umwelt und soziales Zusammenleben untergräbt. Ich hatte auch das Gefühl, meine einstigen Kollegen halten es für sehr mutig, diesen Schritt zu tun, und freuen sich, dass ich jetzt hier meine Fähigkeiten und Erfahrungen einbringe, um zivilgesellschaftlich aktiv zu sein.

derStandard.at: Schließen Sie eine spätere Rückkehr ins Bankwesen aus?

Zwirner: Unter den gegebenen Bedingungen, so wie das Finanzsystem derzeit funktioniert, mit seiner Logik aus Konkurrenz- und Gewinnstreben: definitiv. Aber es gibt auch andere Projekte, die am Laufen sind und von Attac begrüßt werden, wie die Gründung einer "Demokratischen Bank". Da soll eine System-Alternative etabliert werden, die ein Zukunftsmodell für ein anderes Bankensystem sein kann.

derStandard.at: Gutes Stichwort: Wie laufen die Vorbereitungen bei der so genannten "Guten Bank"?

Zwirner: Sehr gut. Wir haben überaus positives Feedback bekommen, viele Leute wollen mitmachen. Auch solche, die selbst 30 oder 40 Jahre im Bankwesen tätig waren. Da denken sich sehr viele, dass die Entwicklung, die die Branche in den letzten zwanzig Jahren gemacht hat - der spekulative, profitmaximierende Zugang -, keine gute war.

derStandard.at: Gibt's schon Einzahlungen?

Zwirner: Es gibt Spenden für den Aufbau und auch schon Zusagen für die Zurverfügungstellung des Gründungskapitals. Der Start ist für 2012 geplant.

derStandard.at: Und die beabsichtigte Ausweitung der "Guten Bank" hin zu einer Filiale in jeder österreichischen Gemeinde - ist dieses Ziel noch aufrecht? Das klingt ein bisschen sehr hoch gesteckt.

Zwirner: Am Ende soll sich jedenfalls ein grundsätzlich demokratisches Bankwesen etablieren. Als Startprojekt, und um zu zeigen, dass es möglich ist, ist erst einmal die Gründung dieser "Demokratischen Bank" geplant. Es soll gezeigt werden, dass es eine Alternative zu dem gibt, was heute passiert: Die großen Finanzinstitute und Banken wollen weder den Markt, noch die Demokratie. "Weder den Markt" heißt, dass sie einerseits mit Steuergeldern gerettet werden müssen und andererseits grundlegende Prinzipien der Marktwirtschaft außer Kraft gesetzt werden, wenn eine Bank nicht in Konkurs gehen kann. Und sie wollen auch die Demokratie nicht, weil sie eine sinnvolle Regulierung - also Auflagen dafür, dass sie mit Steuergeldern gerettet werden - sehr gut zu verhindern wissen.

derStandard.at: Ihr Ziel als neuer Attac-Geschäftsführer ist es, "noch mehr Menschen dazu zu bringen, aktiv zu werden". Wie wollen Sie das schaffen?

Zwirner: Einerseits durch die Arbeit, die hier bei Attac in Österreich schon seit zehn Jahren passiert. Die anhand einer kompetenten Analyse aufzeigt, wie die Situation derzeit ist, und auch konkrete Alternativen entwickelt. Und ich möchte einfach an die Hoffnung und die Zuversicht der Leute appellieren: Dieser Wandel ist möglich, wir haben es selbst in der Hand. Seid mutig, engagiert euch, setzt euch selbst dafür ein, was euch wichtig ist. Mit der Vielfalt der Leute und ihrer Kreativität werden wir etwas Tolles Schaffen. Da bin ich überzeugt davon. (derStandard.at, 7.9.2010)

WILHELM ZWIRNER (32) studierte Betriebswirtschaft an der WU Wien und arbeitete danach als Finanzberater im gehobenen Kundensegment bei der MLP Finanzdienstleistungen AG sowie als Unternehmensberater für Prozess- und Projektmanagement in Banken bei Accenture. 2006 beschloss er nach einer Peru-Reise, sich beruflich neu zu orientieren. Er trat der globalisierungskritischen Organisation Attac bei und arbeitete dann u.a. als Leiter eines EU-Forschungsprojekts für nachhaltige Entwicklung, Corporate Social Responsibility (CSR), Politikanalyse und Wissenstransfer. Seit 1. September 2010 ist er Geschäftsführer von Attac Österreich.

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"Demokratische Bank"

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wuzi1970
 
08.09.2010 21:27

Attac verfolgt ein paar sehr vernünftige und nowendige Ansätze, zum Beispiel die Forderung nach Regulierung des Derivathandels ...

Andererseits verzetteln sie sich immer wieder in ideologisch begründeten, aber undurchführbaren Forderungen.

Ein gutes Beispiel dafür ist die "Demokratische Bank". Im entsprechenden von Attac Österreich ausgearbeiteten Modell ist die Rede davon, dass nur sozial und ökologisch sinnvolle Projekte Kredite erhalten sollen. Da frage ich mich: Wie sollen unpopuläre aber notwendige Projekte, z.B. Kraftwerksbau, Autobahnen, Fabriksanlagen finanziert werden wenn sie keine Kredite mehr erhalten? ...
Den gesamten Kommentar und weitere Beiträge findet ihr auf http://www.wuzi.at

Absurdio
08.09.2010 12:53
Bankenräuber: System oder Kriminell

Ich würde den Diskurs entfatalisieren (Bourdieu). Die Präpotent, Arroganz und Abgehobenheit der Bankvorstände ist zwar trefflich geeignet, berechtigte Empörung hervorzurufen. Sie sind aber nur die Sympthome einer globalen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, die sich auf Denkmuster stützt, in der Ungleichheit, Ausbeutung, maßlose Bereicherung und Korruption als unangenehme Nebenwirkungen einer ansonsten effektiven Wirtschaftsordnung gesehen werden. Leider hat eine faire Demokratie in ihrer jetztigen Struktur keine Chance, die Interessen der überwiegenden Bevöklkerungsmehrheit gegen das gigantisch angewachsene, auch politisch eingesetzte Kapital durchsetzen zu können, weil ihnen auch die "Lautsprecher" gehören.

0816
08.09.2010 15:38

Vertrauenwürdigere und vorteilhaftere Systeme sprechen sich dank Internet auch ohne Lautsprecher rasch rum!
Ich würde sofort zu dieser demokratischen Bank wechseln.

Das Kapital muss für Menschen arbeiten und nicht wie zuletzt gehabt, nur gegen sie.

viceroy
08.09.2010 12:41
Wäre dieser sich...

... mit seiner vermeintlich "guten" Sache aufblasende Durschnittswirtschaftsakademiker wirklich ein wertvolles Mitglied der Wertschöfpungskette einer Bank gewesen, würde er doch wissen, dass seine perverse "Demokratische Bank" niemals auf die Beine kommen wird...

Zomby Woof
08.09.2010 14:52

Wäre auch nicht der erste Versuch, eine Bank zu starten, die alles gutmenschlich und ethisch macht. Siehe Noa Bank in Deutschland. Es geht halt nicht gut aus, wenn man vergisst, dass auch eine solche Bank dem Wettbewerb ausgesetzt ist und profitabel wirtschaften muss.

Auf der anderen Seite erinnert mich seine Beschreibung auch an das Genossenschaftsmodell. Genossenschaftsbanken gibt es ja in vielen Ländern, und die sind auch recht erfolgreich, müssen sich aber trotzdem dem Wettbewerb stellen. Der Kunde entscheidet am Ende mit Blick auf Konditionen und Service.

minski
08.09.2010 11:52
Gute Sache! Reformverweigerer und Krisenbewahrer ade!

Das neoliberale Gedankengut mit seinem Profit-Leistungs- und Konkurrenzdenken hat für 90% der Gesellschaft nur Nachteile und Krisen gebracht-> 20 Jahre Umverteilung von Arm&Mittelstand zu 10% Reichen&Superreichen.
Mit dieser entfesselten Finanzwirtschaft, die sich von der Realwirtschaft gefährlich entkoppelt hat, muss aufgeräumt werden!

Diese ruinierte Welt braucht einen kompletten Systemneustart, es wurde schon genug zerstört!

Nun hat die Stunde für „linke Weltverbesserer" geschlagen! Für diese verpönten "Naiven" mit besseren, sozialeren, gerechteren, intelligenteren und humaneren Visionen und ökolog. Alternativen.

Korrupte rechtskonservative Reformblockierer, Lobbys, Hetzer und ihre Selbstbereicherungsbugs kann keiner mehr brauchen.

wuzzelbaer
08.09.2010 13:31
Leider (das ist meine Meinung)

ist die Stunde der "linken Weltverbesserer" längst wieder vorbei.
Sofort nach dem Krach der Lehmann Brothers Bank hätte sie die Massen auf die Straße mobilisieren müssen, das hätte einen Druck entfaltet, mit dem einiges erreicht hätte werden können. In Island konnte die Linke auf diese Weise mobilisieren, immerhin kam ein Regierungswechsel raus, natürlich ist die Regierung eines so kleinen Landes viel zu machtlos. Aber überall sonstwo hat die Linke ihre Stunde verschlafen. Die Tea Parties und Sarrazins sind es, die jetzt Morgenluft wittern.

maxxxxx
08.09.2010 16:48

Die Österreicher müssen sich immer erst ausschlafen und haben eine sehr lange Leitung. Aber es wird schon noch. Spätestens wenn auch dem Mittelstand die Arbeit abhanden gekommen und das Geld ausgegangen ist.
Bitte noch etwas Geduld........ ;-)

wuzzelbaer
08.09.2010 18:52
Die Österreicher

werden bei so einem Verlauf überhaupt die Habsburgermonarchie restaurieren :-))

Knochenmann
08.09.2010 15:54
Es ist noch nicht vorbei.

sensortime.com
08.09.2010 13:03
"Diese ruinierte Welt braucht einen kompletten Systemneustart"

Es ist einfach, diese Wort hinzuschreiben (sie sind auch WAHR!), aber so gut wie unmöglich, sie umzusetzen... Schon mal überlegt wieviel Millionen Tote (allein an Herzversagen, Selbstmord) und grassierendem Massenwahnsinn ein solcher "Umbruch" mit sich bringt? Bevor du nämlich die "Reichen" enteignen kannst, gibts zuerst mal Massenelend. Lern Geschichte.

maxxxxx
08.09.2010 16:49

Die Geschichte ist dazu da aus Fehlern zu lernen und nicht immer die selben zu machen!

lagrangian
08.09.2010 11:37

wie wir aus deutschland wissen hat diese bank keine zukunft.

minski
08.09.2010 12:11
Ach, wissen wir das? Was wir nicht alles wissen!

Dank Wikipedia wissen wir aber auch, dass sich der Raiffeisen-Gründer u. Sozialreformer Wilhelm Raiffeisen vor Scham im Grabe umdrehen würde, wüsste er wie schändlich seine Nachfolger die Idee seiner Genossenschaftsbanken missbrauchen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Frie... Raiffeisen
"Die Idee der genossenschaftl. Selbsthilfe hatte R. bereits zu seiner Weyerbuscher Zeit verwirklicht, wo er während der Hungersnot 1846 Brot für die Armen backen ließ u. 1847 einen Brotverein gründete. Schon kurz nach seinem Amtsantritt hatte er eine Schule erbauen lassen... R. erkannte das Leid der Landbevölkerung, die durch Missernten oft auf Wucherer angewiesen war. So gründete er den Flammersfelder Hülfsverein zur Unterstützung verarmter Bauern."

Mostbluzza
08.09.2010 15:52
das schrieb ich auch schon mal ...

aber immer noch richtig.

wir gedenken dem r.

lagrangian
08.09.2010 12:23

deswegen gibt's die bank ja heute noch...

minski
08.09.2010 14:05
Deswegen aber sicher nicht. Der alte Ruhm und Glaube ist dahin!

Österreichs Banken haben die höchsten und intransparentesten Gebühren der EU!
Raiffeisen bezahlt trotz hoher Gewinne nur ein Prozent Steuern!

Banken werden zu den größten Armutsgefährdern der Nation. Zur Krise führten u.a. die tausenden verschiedenen, mit giftigen Schwindel-Papieren gemischten Finanzprodukte, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an den Kunden gebracht wurden. Derlei Spekulationen und Betrug gab es bei anständigen Genossenschaftsbanken früher nicht.

Das Unverhältnis zw. extrem hohen Soll-Zisen und extrem hohen Haben-Zisen gehört auch endlich abgestellt. Das ist Abzocken bei Armen und Mittelstand zur Förderung der Reichsten, die keinen Finger mehr rühren müssen, während sich ihr Geld steuerfrei vermehrt.

Weg damit!

lagrangian
08.09.2010 15:52

ich kenne die ganzen anlegerprozesse von innen. die leute spielen mit ihrem prozess nur weiter, genauso wie sie es mit den papieren gemacht haben und weil ach so arm sind bekommen sie auch noch was zurück!

also ohne kurskorrektur gäbe es die raika noch... so wie vor 150 jahren. wer's glaubt.

Ernst Dorfner
08.09.2010 10:49
Kreditgeld: Von den Banken geschöpftes Gel

Ich würde Ferdiand Zwirner raten, zur Kenntnis zu nehmen. dass die Geschäftsbanken heute nicht nur Geld verleihen, sondern auch Geld- Kreditgeld - schöpfen. (Diese Kreditgeldschöpfun hat erst die Blasenbildung ermöglicht). Und sich mit den Vorschlägen von Joseph Huber zu beschäftigen. Siehe http://www.n-tv.de/politik/d... 17399.html

Settembrini
08.09.2010 10:36
Ich bin für die Tobin-Steuer

Dann könnte man es sich sparen, die Mittelständler als "Reiche" zu deklarieren und für ihr in familiärer Eintracht geschaffenes Mehrfamilienhaus "Vermögenssteuer" zahlen zu lassen, für ein Vermögen also, das ja aus bereits versteuertem Einkommen akkumuliert wurde.

karl pfeiffermann
08.09.2010 11:19
zweifach steuern zahlen? warum nicht!

bitte hören sie und auch herr kopf endlich auf mit diesem unsachlichen argument der doppelten versteuerung auf: auch die umsatzsteuer und die mineralölsteuer sind doppelte steuern. na und? wenn der staat damit seine leistungen finanzieren muss, warum nicht. er bietet ja etwas dafür.

lagrangian
08.09.2010 11:38

dann soll sich der staat auf einmal auf sein kerngeschäft zurückziehen und den ganzen ballast abwerfen! wieso sollte jemand für diesen überbordenden staat zahlen?

kurl murx
08.09.2010 11:56
lagragian = nomen est omen

wohl zu viele kurven optimiert? oder in mathe 1 hängengeblieben?

lagrangian
08.09.2010 12:24

detto

Ratten Heinzi
08.09.2010 10:33

Der hat wohl in Peru einen gewissen Tee getrunken...

Und bei vielleicht 1-2 Jahren MLP Berater und dann vielleicht 1-2 Jahre Prozess-/Projektberatung bai Accenture so zu tun als ob da der Überdrüberbanker einen Gesinnungswandel hinter sich hat, ist schon ein bischen übertrieben.

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