Gehaltstransparenz

"Gleichstellung nur Thema für die Sonntagsrede?"

Marietta Türk, 07. September 2010 12:46

Keine Sanktionen für Firmen, aber Strafen für Arbeitnehmer - Die geplante Gehältertransparenz sorgt für Wirbel - Interessant auch aus ethischer, wissenschaftlicher und rechtlicher Sicht

Möbel mit Namen stellt man sich in Österreich schon lange nach schwedischem Vorbild in die Wohnung. Nachbars Gehalt ist bei uns hingegen nicht öffentlich abrufbar, da ist Schweden schon viel weiter. Dennoch tut sich in Österreich etwas zum Thema "Gehaltstransparenz": Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern sollen ab kommenden Jahr betriebsintern die Gehälter offenlegen - allerdings anonym und ohne Sanktionsdruck. So lautet der gemeinsame Beschluss von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Sozialminister Rudolf Hundstorfer mit den Sozialpartnern und der Industriellenvereinigung. Die Gesetzesnovelle soll noch im Herbst endgültig beschlossen werden.

Zweck der Übung soll vorrangig die Verringerung der Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen sein. Die durchschnittlichen Löhne und Gehälter von Männern und Frauen in vergleichbaren Positionen werden auf Vollzeitgehälter aufgerechnet, um sie vergleichbar zu machen. "Rückschlüsse auf individuelle Bezüge werden aber nicht möglich sein", versicherte Sozialminister Rudolf Hundstorfer erst kürzlich in einer Aussendung.
Wieviel der Kollege X am Nachbartisch konkret am Ende des Monats überwiesen bekommt, wird dennoch geheim bleiben, sofern er es nicht selbst thematisiert. Doch das kann weh tun - Kritik hagelte es diesbezüglich von den Grünen, der Arbeiterkammer und der Gleichbehandlunganwaltschaft: den Firmen drohen einerseits keinerlei Sanktionen, die Arbeitnehmer sollen aber mittels Verschwiegenheitspflicht mundtot gemacht werden - bis zu 2.180 Euro Strafe kann es beim Verstoß geben, DER STANDARD berichtete.

derStandard.at/Karriere hat sich nun auch abseits der Politik bei verschiedenen Experten nach ihren Einschätzungen umgehört. Wie könnte sich das Klima in den Betrieben ändern, wenn kommendes Jahr die ersten Arbeitnehmer Einsicht in die internen Gehaltslisten nehmen und wie effektiv ist dieser ersten Schritt Richtung transparentere Gehälter? Auch aus wirtschaftsethischer Sicht gibt es dazu Einiges zu überlegen. Und: Ist Gehalt aufgrund von Statistiken theoretisch einklagbar?

Keine direkte Kommunikation

"Meines Wissen werden die Berichte in Betrieben mit Belegschaftsvertretung nicht direkt der Belegschaft mitgeteilt. Gerade bei Gehaltsverhandlungen nennen Frauen zu häufig zu geringe Zahlen, weil sie die Gehälter der Männer ja gar nicht kennen und nicht wissen was ihnen zusteht. Wenn sich durch die Maßnahme "Einkommenstransparenz" nichts an diesem Wissen ändert, kann sich auch keine selbstorganisierte 'Ich gehe hin und verlange mehr'-Veränderung einstellen", kritisiert Karriereforscher Guido Strunk, der sich unter anderem auf das Thema Gehälter spezialisiert hat. Wenn es also Unterschiede gebe, hänge es von der Belegschaftsvertretung ab, ob sie tätig wird. "Scheint aber keine zu tun", so Strunk. Insofern ist es auch eine Holschuld, die nicht wahrgenommen wird. 

Sanktionslosigkeit 

Abgesehen davon, dass Betriebsräte auch heute schon Einsicht in die Gehaltslisten nehmen können, drohen Unternehmen keine Sanktionen. "Die Erfahrung zeigt leider, dass Unternehmen bislang freiwillig nur sehr wenig "Ethik" übernommen haben. Es gibt kaum Ethik Kodices in Österreich, keine Ethics Officer in den Betrieben, keine Ethik Audits und ähnliches", Michael Litschka, stellvertretender Departmentleiter Wirtschaft an der Fachhochschule St. Pölten und Experte für Wirtschaftsethik glaubt nicht, dass Firmen der Verordnung aus rein ethischen Gründen nachkommen werden, wenn sie es nicht wollen. "Es hängt daher neben der jeweiligen Unternehmenskultur auch vom Druck der Öffentlichkeit und der (medialen) Stimmung im Land ab, ob im ersten Quartal 2011 jemand tätig wird, wenn es dazu Anlass gibt", prognostiziert Strunk.

Neidfaktor und Wirkung nach außen

Der Umgang mit der Gehaltsoffenlegung ist auch aus firmenkultureller Sicht interessant: "In Unternehmen, die ihre impliziten Interessen und Ziele auch bislang nicht mit den Stakeholdern abgestimmt haben und eben auch die eigenen Gehaltsstrukturen verschleiert haben, könnte der Neidfaktor eine Rolle spielen. Diese Unternehmen werden es unter Umständen schwer haben, mit der Verordnung umzugehen." Aus wirtschaftsethischer Sicht seien jene Unternehmenskulturen effizienter, die transparent nach innen und außen sind, also ihre Wertvorstellungen von vornherein offen legen und im öffentlichen Raum auch begründen könn(t)en. 

Aber könnte es zur Unruhe unter Kollegen oder Vorgesetzten und Mitarbeitern kommen? "Das kommt wieder auf die Unternehmenskultur an", meint Litschka. "Hier gilt wohl einer der Grundsätze der Diskursethik: Der zwanglose Zwang des besseren Arguments." Wer seine Gehaltsstruktur gut argumentieren könne und den anderen als Diskussionspartner ernst nehme, könne eine solche Unruhe vermindern."

Kritik an der Ermittlung der Gehälter

Karriereforscher Strunk bekrittelt auch die Art und Weise wie die transparenten Durchschnittsgehälter ermittelt werden sollen. Geplant sei die Angabe von Mittelwert und Median. Nicht aber Streuungsbreiten und Zahl der Männer und Frauen in der jeweiligen Kategorie. "Das kann dazu führen, dass die einzige Frau in der Führungsetage im Median genau so viel verdient wie die Männer, aber diese zahlreicher sind und 50 Prozent von ihnen mehr aber auch 50 Prozent von ihnen weniger verdienen. Warum die einen mehr verdienen und die anderen weniger und warum die Frau in der Mitte liegt und nicht höher, sind interessante Fragen, die keiner stellen kann, weil man das den Mittelwerten und dem Median nicht ansieht." Hinter gleichen Mittelwerten können also unterschiedliche Verteilungen stehen. Ist zudem nicht vorgegeben, wer in welche Funktions- und Hierarchiegruppe fällt, könnte man als geschickter Statistiker einige Unterschiede prima verstecken, wenn man die Gruppe frei bilden kann, meint Strunk.

"Gehalt nur die halbe Wahrheit"

Als Karriereforscher hält Strunk die auf bestimmte Funktionsgruppen beschränkten Vergleiche "nur für die halbe Wahrheit". "Auch wenn Frauen und Männer in den Gruppen das gleiche verdienen - was ja gesetzlich vorgeschrieben ist - ändert das noch nichts an unterschiedlichen Karriereverläufen bei gleichen Qualifikationen." Wenn also Frauen ab einer bestimmten Hierarchie nicht mehr befördert würden, weil sie Frauen sind, so helfe es nur wenig, wenn sie in der Ebene, in der sie zu Unrecht stecken bleiben, das Gleiche verdienten wie ihre männlichen Kollegen.

Statistik als Zeuge?

Ist es in der österreichischen Arbeitsrechtsordnung eigentlich möglich alleine auf Grund einer Statistik einen Ausgleich für einen Gehaltsnachteil einzuklagen? "Nein", sagt der Wiener Jurist Wolfgang Mazal vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht an der Uni Wien. Erfolg versprechend sei hingegen der individuelle Gehaltsvergleich: "Wenn ein Unterschied in der Bezahlung eines Mannes und einer Frau mit vergleichbarer Erwerbsbiographie glaubhaft gemacht werden kann, muss der Arbeitgeber mit einer gegen ihn wirkenden Beweislastverlagerung nachweisen, dass es für diesen Unterschied eine sachliche Rechtfertigung gibt", erklärt Mazal . Gelinge dies nicht, habe die Gleichstellung zu erfolgen. 

"Die ab 1. Jänner 2011 in Großbetrieben geltende statistische Gehaltstransparenz ist im Vergleich dazu ein stumpfes Schwert", findet Mazal klare Worte, "da alle dafür erforderlichen Informationen dem Betriebsrat zugänglich sind, wundere ich mich schon seit Jahren, dass Betriebsräte diese Problematik nicht entsprechend aufgreifen. Ist Gleichstellung nur ein Thema für die Sonntagsrede?" (Marietta Türk, derStandard.at, 7.9.2010)

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Conrad Meyer
13.01.2011 22:30
Das Gesetz bewirkt genau das Gegenteil.

Die Arbeitgeber können zu nichts gezwungen werden - die Arbeitnehmer müssen bei Strafe schweigen.

Ein Beispiel wie durch Druck und Lobbying sich ein Gesetz ins genaue Gegenteil verkehrt. In welcher Republik leben wir?

Anna Angstlos
08.09.2010 12:33
Dachte diese kommunistische Gleichmacherei wäre von der Geschichte erledigt worden...

Da soll also der an selbständiger Weiterbildung desinteressierte Kollege - "I geh gschwind ane hazn" [schon wieder] -, der mich dauernd um Hilfe bitten muß, dasselbe verdienen wie ich, eine leistungsorientierte Stütze der Firma?

Danke, ist ja sicher lieb gemeint, aber ich mache mir das schon mit der Geschäftsleitung selbst aus. Und das geht dann niemanden etwas an!

Conrad Meyer
13.01.2011 22:35
Die Unternehmer verdienen Milliarden

durch die Ungleichbehandlung. Weggenommen wird das den Frauen UND den Familien, also indirekt auch den Männern.

Und die "Wirtschaft" tut alles, dass es auch so bleibt. Die Parteien machen dann so ein Gesetz und halten die Hand auf. Partei-Spenden müssen ja nicht offengelegt werden.

Harald Hörmann
08.09.2010 10:31
Wie genau ist diese "Verschwiegenheitspflicht" definiert?

Das kann doch nur heißen, dass ich nicht hergehen kann und erzählen, was der Kollege/die Kollegin verdient, wenn ich darüber Kenntnis erlange.
Mein eigenes Gehalt kann ich natürlich offenlegen.

Und das ist auch gut so! Etwas anderes wäre, wenn die Daten von allen sowieso offen gelegt sind, wie es ja anscheinend in Skandinavien schon seit langem der Fall ist.

Meiner Meinung nach heißt das jetzt nicht, dass der BR eine Kollegin nicht darauf aufmerksam machen kann, dass es Unterschiede in der Bezahlung gibt gegen die sie sich wehren kann. Er/Sie darf halt nur keine Details erzählen.

stolzer Austrianner 2
08.09.2010 10:03
jaja, viel verdienen aber nichtmal meht kochen können!!!

David-Lauritz
08.09.2010 09:29
Gleichberechtigung nicht Gleichstellung ist gefragt!

Stefan Anonym
08.09.2010 09:17
Was ich mich immer frage ist...

wie man gleiche Arbeit definiert. Ist der Buchhalter gleich wie der Lohnverrechner und der Programmierer? Oder nutzen wir die KV Verwendungsgruppen?

Alles Schwachsinn weil sich das Gehalt ja nach individueller Erfahrung und Leistung sowie dem Arbeitskräfteangebot am Markt ergibt. Dazu kommt dann noch der Faktor wie gut der DN verhandelt und wie dringend das Unternehmen ihn benötigt.

Alles das ist in der Praxis viel wichtiger als ob es ein Mann oder eine Frau ist, diese Unterschiede sind, wenn überhaupt vorhanden, maximal Rundungsdifferenzen!

Schrumpfschlauch
08.09.2010 09:12
Betriebsräte tun nichts, weil es nichts zu tun gibt

http://tinyurl.com/4saqej

Der ganze Rest klingt nach Mathematik. Und da sind Frauen nun mal nicht so gut drauf.

Janeway
08.09.2010 08:44
Gleichstellung

Es ist nicht in Ordnung, wenn eine Frau für die gleiche Leistung weniger verdient, O.K.
Aber wieso ist es in Ordnung, wenn ein Mann für die gleiche Arbeit weniger verdient als ein anderer Mann?
Und wie ist es, wenn zwei Frauen unterschiedlich verdienen für die gleiche Arbeit?

Thanatos
08.09.2010 08:33
würden...

ich gebe Ihnen in jedem Punkt recht.... bis auf das würde...

"ein echter unternehmer würde - wenn es wirklich so wäre - nur mehr frauen einstellen."

In gewissen Branchen ist das bereits so, da werden nur Frauen und zwar in atypischen Arbeitsverhältn. beschäftigt.

Es war ein kleiner Schock für uns zu sehen, wie ein Subunternehmer mit seinen MA"innen" umgeht...

vielleicht werden Frauen eingestellt, da sie weniger "aufmümpfig" bzw. leichter kontrollierbar zu sein scheinen?

Alles in Allem schein hier das Prinzip
Divide et impera... zu herrschen

Schmiernippel
08.09.2010 07:08
Ich brauche wegen der Wirbelsäule meine Sonntagsruhe!

Die macht sonst zu viel Wirbel!

Dormouse
08.09.2010 06:59

einheitsgehälter für alle, dann braucht man für sowas keine resourcen mehr verschwenden :D

goatz
 
08.09.2010 07:45

Jawoll Genosse, der Kommunismus wär was schönes.

sonne-licht
 
07.09.2010 22:18
transparenz bei gehältern

jedoch auch bei sozialleistungen würde zeigen
wer zuviel oder zuwenig bekommt!

wer dagegen sit hat etwas zu verschweigen!

konzerne bzw. auch banken oder sozialeinrichtungen sollten mittels kürzungen von subevntionsförderungen vom staat dazu gezwungen werden, gehälter und auch das warum! wer soviel erhält offenlegen!

die meisten die ihr gehalt als privatsphäre titulieren sind nur egoisten, die angst haben, dass die finanz etwas erfährt, was nicht öffentlich gemacht werden soll oder dass sie gezwungen werden erklärungsbedarf über ihre einkünfte abzulegen!

siehe meischberger und co derer gibts in österreich viel zu viele! ausserdem sollten auch privatschulden offengelegt werden um nicht einem trickbetrüger auf den leim zu gehen!

A ndreas Bogeschdorfer
08.09.2010 01:36
Subventionsstreichungen bei Sozialeinrichtungen?

Das fällt letztlich den Betroffenen, also den Pflege- und Betreuungsbedürftigen auf den Kopf. Bin grundsätzlich bei Ihnen, aber das ganze sollte klar gesetzlich geregelt werden.

Wenn Strafen angedacht werden, sollten sie die Manager direkt betreffen.

Das ist Hund Putzi, das ist Katze Mietzi
07.09.2010 22:17
zuerst sollten...

...beamten gehälter offengelegt werden. mich interessiert das, weil auftraggeber.

zu den einkommensunterschieden mann u. frau: im bereich it verdienen frauen deshalb tendentiell weniger, weil männer skrupellos verhandeln u. regelmäßig um erhöhung bitten. kein chef zahlt freiwillig u. von alleine mehr, wenn es nicht sein muss.

wenn ein fachmann der untersten riege mehr verdient, als eine abteilungsleiterin, dann hat er eindeutig besser verhandelt.

wenn man sich ziele steckt, wird man irgendwann dorthin gelangen. ich kenne viele männer mit konkreten zukunftsvorstellungen im beruf, aber nur wenig frauen. das muss natürlich nichts heißen.

W. Müller
 
08.09.2010 05:48
Hier :

http://www.goed.at/files/877... 10GOED.pdf

Übrigens - gilt gleich für Männlein und Weiblein.

Das ist Hund Putzi, das ist Katze Mietzi
08.09.2010 08:56
besten dank!

lg

manto bamminger
07.09.2010 21:33
ja, verpflichtende offenlegung aller gehälter

ich denk auch dass eine gesellschaft davon nur profitieren kann.

Konzerne eher weniger, aber des passt scho

Neider fürchte ich auch keine, jeder euro auf meinem lohnzettel ist hart erarbeitet, und reicht irgendwie nicht wirklich um auf große ziele zu sparen.
Ich überlege mir bergbauer zu werden, ich träume schon lange von einem eigenen grundstück.
'Mit ehrlicher harter Arbeit kommt man zu gar nichts'
(Das mein ich ernst wer sehr viel verdient wird wohl in einer ausbeuterischen zerstörerischen branche arbeiten)

asinus
08.09.2010 07:54

Ich zweifle nicht daran, aber sehen Sie das dann auch so für jemanden, der nach Ihrer Meinung zuviel verdient, ohne dass Sie dessen Leistung beurteilen können?

stefan81
07.09.2010 17:46

na das wäre ja noch schöner wenn man das gehalt kompett offenlegen würde.

die höhe meines einkommens geht niemanden etwas an. nur mich und die finanz. aber sicher nicht irgendwelche neidigen kollegInnen!!

The Chaos Path
08.09.2010 11:04

ösi mentalität. ist doch vollkommen wurscht, ob die welt weiss, was ich verdien (tut sie in meinem fall sowieso).

ein.leser
07.09.2010 21:13

verstehe Sie, aber ich hätte nichts gegen eine Offenlegung meines Gehalts. Ich bin der Meinung, dass das Preis-Leistungsverhältnis (aus meiner Sicht stimmt) - Neider fürchte ich persönlich nicht (wenn jemand meint, er/sie will/kann meinen Job machen, soll er/sie es tun/versuchen).

ABER: Für (manche) Betriebe könnte dies fatale Folgen haben. Ich sehe schon die jährlichen Gehaltsverhandlungen (in dem Unternehmen, für das ich tätig bin, gibt es keinen Betriebsrat) ... da werden unzählige Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung fordern und das einzige Argument wird sein:'weil der/die X auch so viel verdient'.
... möglicherweise komme ich dann auch in Versuchung ;-) ... Anyways ... IMO wird diese 'Novelle' die Gehaltsschere zw. M&F nicht reduzieren.

stefan81
08.09.2010 08:26

ich bin der meinung das das gehalt eine vereinbarung zwischen erwachsenen. und wenn einer der beiden oder im regelfall beide parteien darüber stillschweigen bewahren wollen dann sollen sie das auch tun.

ich sehe auch das problem das sie ansprechen: irgendwelche mitarbeiter werden dann gehaltserhöhungen fordern nur weil der/die am nachbarschreibtisch auch so viel hat.

verhandeln will gelernt sein. der eine machts besser, der andere schlechter. es ist wie immer im leben.

Chocoholic
08.09.2010 11:19
Wer nicht argumentieren kann, aus welchen Gruenden X oder Y mehr verdient,

der sollte a) nicht in der Position sein, Gehaltsverhandlungen zu fuehren und b) gefaelligst keine unterschiedlichen Gehaelter auszahlen, wenn die Leistung die gleiche ist.

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