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Traute Zweisamkeit: Gesünder und länger leben
Sydney/Wien - Die Suche nach Sexpartnern kostet Männern soviel Energie, dass sie dabei auf andere essenzielle Dinge wie etwa auf die Nahrungsaufnahme vergessen. Das hemmt die Entwicklung und führt zum frühen Tod, hat ein Forscherteam der University of New South Wales entdeckt. Aus diesem Grund dürfte Promiskuität selbst im Tierreich trotz des evolutionären Vorteils nicht so sehr verbreitet sein.
"Vielleicht ist es ein Ruf der Natur, dass Männchen ihren weiblichen Sexpartnerinnen treu bleiben sollten", so Studienleiter Rob Brooks, Direktor vom UNSW Evolution and Ecology Research Centre. "Wir waren darüber erstaunt, warum die Welt nicht noch promisker ist", schreibt der Forscher im Journal of Evolutionary Biology. Wenn sich Männchen mit vielen Partnerinnen paaren, resultiert das in einer größeren Anzahl von Nachwuchs. Dabei könnte man denken, dass dies besser wäre.
Promiskuität kostet viel
"Promiskuität ist sehr teuer", kommen die Forscher zum Schluss. Versuche mit Fischen haben deutlich gezeigt, dass jene Fischmännchen, die mit immer neuen unbekannten Weibchen zusammengebracht wurden, weniger auf ihre Nahrungsaufnahme achteten als auf die neuen Geschlechtspartnerinnen. "Der Nachteil dabei war, dass die Fischmänner langsamer wuchsen und früher starben", berichten die Forscher. Im Gegensatz dazu ernährten sich Männchen mit einer Partnerin regelmäßiger, wuchsen besser und lebten schließlich auch deutlich länger.
"Die beachtlichen Kosten der Promiskuität für das einzelne Individuum lassen deutlich eine natürliche Begrenzung dieses Verhaltens erkennen", so Studien-Coautor Alex Jordan. In Wirbeltieren sei dies bis dato noch nicht ausreichend erforscht. "Jene, die eine deutlich promiskere Existenz bevorzugen, werden diese Studienergebnisse als Warnung betrachten."
Gebundene Männer leben gesünder
"Männer, die in funktionierenden intakten Partnerschaften leben, leben deshalb länger, weil sie gesünder leben", meint die Sexualtherapeutin Gerti Senger im. Das habe nicht mit dem Sex zu tun, sondern mit dem Umstand, dass gemeinsame Leben gesünder gestaltet wird. "Dadurch, dass Frauen heute nicht mehr so abhängig von Männern sind wie seinerzeit, reagieren sie auf gebrochene Treueversprechungen ihrer männlichen Partner häufig damit, dass sie diese Beziehungen beenden oder zumindest damit drohen."
Die Befürchtung, dass exzessiver Sex Männchen schwächt, kann die Expertin nicht teilen. "Vieles davon spielt sich im Gehirn ab", meint Senger. Im Normalfall habe man nicht soviel Sex wie in Gedanken. Die Natur setze zudem ohnehin Schranken. "In diesem Bereich gibt es leider immer noch eine unsinnige Dämonisierung", kritisiert die Expertin. (pte)
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Und zum Artikel kann ich nur sagen - ja, es ist auf Dauer anstrengend, aber es sollte jeder mal probiert haben ;-)
wie oft haben sie schon ein ernst gemeintes, nicht professionelles Inserat einer "echten" Frau gesehen in dem Stil "ich hab heut noch Lust, wer kommt schnell zu mir und besorgts mir so richtig?" Man kann davon halten was man will, aber so etwas ist halt doch typisch männlich.
"Dadurch, dass Frauen heute nicht mehr so abhängig von Männern sind wie seinerzeit, reagieren sie auf gebrochene Treueversprechungen ihrer männlichen Partner häufig damit, dass sie diese Beziehungen beenden oder zumindest damit drohen."
Für mich klingt das fast so, als ob es was schlechtes wäre, wenn man den Partner verlässt, wenn er untreu war ...
Am ältesten werden die Mönche (und Nonnen werden noch älter, klar, schon wieder die Bevorzugung der Frauen) . Hmmm. Aber solche Artikel machen mir keine Angst mehr, ich lebe gesund, esse bio, trinke keinen Alkohol, rauche nicht, verwende Olivenöl, meide zuviel Fleisch und Zucker, schlafe 7-8 Stunden, mache regelmäßig Bewegung auch an der frischen Luft, meine Lieblingssendung ist Dr House (ich habe sogar einen Pschyrembel zuhause), nehme Vitamine und Spurenelemente, mache alle Vorsorgeuntersuchuhgen ...was ich sagen wollte ist: Ich fürchte mich nicht. Und wenn man weiß, dass die Studie vom Papst und wahrscheinlich auch von Alice Schwarzer bezahlt wurde - wurde sie das eigentlich? - ... also, nein, ich habe keine Angst nicht alt zu werden.
...nämlich um welche Zeit sich mein Leben verkürzen würde. Oder sind es nur 1-2 Monate? Welche und wieviele Probanden wurden wie untersucht?
Dieser Artikel ist daher in der Tat schlecht geschrieben und gehört nicht in den Standard. Welche Aussage soll er denn haben? Dass Männer unregelmäßig essen, wenn sie allein leben? Dass die Suche nach Sexualpartnern Kraft kostet? Das weiß man(n) nach einigen Jahren im Leben auch ohne "Studien".
dürfte sich doch ab und an ein paar krankheiten einfangen; viel pech brauchts auch nicht grad, und er muss für 6 kinder sorgen - das wiederum bedeutet pfändung bis aufs minimum und wohnort kolpinghaus o.so.ä.
womit wir dann trotz zivilisation wieder bei der ernährung des fisch-männchens wären :)
bei frauen dürfte es ein wenig anders ausschauen. die krankheiten bleiben eine gefahr, aber die sache mit kindern und lebensstandard ist imho recht gut steuerbar - vorausgesetzt, man(frau) verzichtet auf traumprinzen und glubschaugen...
Qualitätsblatt. DerStandard verliert dort an Niveau, wo er sich profilieren könnte. Verhalten von Fischen auf Menschen zu übertragen, gehts noch - auch wenn wir Menschen einst von Fischen abstammen.
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