Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Das einzige AKW Österreichs in Zwentendorf (NÖ) produziert zwar bis heute keinen Atomstrom, weil es bei einer 1978 abgehaltenen Volksabstimmung durchgefallen ist und nie ans Netz ging; dennoch sind die Stromleitungen nicht frei von Kernenergie. Wie dem von der Regulierungsbehörde E-Control herausgegebenen Stromkennzeichnungsbericht zu entnehmen ist, stammen etwa sechs Prozent des hierzulande in öffentliche Netze eingespeisten Stroms aus ausländischen AKWs.
Bei einzelnen Verteilgesellschaften hat Atomstrom ein deutlich höheres Gewicht. MyElectric etwa, der Stromdiskonter von Salzburg AG und Tiwag, kommt auf fast 30 Prozent. Ähnlich die Verbund-Austrian Power Sales, die im Gegensatz zu MyElectric nur Großkunden aus Industrie und Gewerbe beliefert. Die Privatkundengesellschaft des Verbund hingegen vertreibt zu 100 Prozent Strom, der aus erneuerbaren Quellen oder zumindest Anlagen stammt, die mit Atomkraft nichts am Hut haben.
Das Daten zur Stromkennzeichnung beziehen sich auf das Jahr 2008. Der neue Bericht wird nach Angaben von Christian Schönbauer von der E-Control Ende September vorliegen. Der Atomstromanteil am Gesamtstrommix dürfte etwas gesunken sein, weil aufgrund der Wirtschaftskrise auch der Stromimport zurückgegangen ist.
Druck auf Euratom
Ein Zurückdrängen des Stromimports mittels Ausbau der erneuerbaren Energien bei gleichzeitiger Intensivierung der Sparbemühungen ist auch ein zentrales Anliegen von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (VP). Im Gespräch mit dem STANDARD bedauert er die Entscheidung in Deutschland für längere Laufzeiten von AKWs. "Atomkraft ist auch keine Option zur Bekämpfung des Klimawandels" , sagte der Minister. Er will nun Druck in der europäischen Atomgemeinschaft Euratom machen, dass zumindest die Sicherheitsstandard bei AKWs weiter erhöht werden. Einen diplomatischen Protest bei der deutschen Regierung habe er nicht eingebracht, Österreichs Vorbehalte aber immer wieder klargemacht.
Die Grünen kritisieren unterdessen die Rolle von Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel (VP), der ein Aufsichtsratsmandat beim Energiekonzern RWE innehat. RWE betreibt u. a. die Atomkraftwerke Gundremmingen, Biblis und Emsland. "Ein Mandat im österreichischen Nationalrat ist mit der Position eines Aufsichtsrates in einem Atomkonzern nicht vereinbar" , sagte Umweltsprecherin Christine Brunner. Berlakovich kontert: "Das ist Schüssels private Entscheidung." (Günther Strobl/DER STANDARD-Printausgabe, 7.9.2010)
Seismologen vermuten, dass Teile des Atomkraftwerks im Westen Japans auf stark erdbebengefährdetem Gebiet stehen
"Eventueller legislativer Vorschlag" wird "mit Nachdruck vorangetrieben" - Anschober: "Das ist der Einstieg zum Ausstieg"
Wasser zur Abkühlung eines Generators ausgeflossen
Erst 1993 wurde die Praxis endgültig verboten
Spätestens bis 2031 soll das Endlager für hochradioaktive Abfälle gefunden sein
Sprecherin verweist auf Mängel bei Meilern von französischem Konzern bei Stresstest
Wegen Dampfverlust im Sekundärkreislauf - Keine Auswirkungen auf die UmweltLj
Die Anlage im Nordwesten der USA geht auf den Bau der ersten Atombombe zurück
Zivilschutzministerium sieht keine Gefahr - Greenpeace: Beunruhigendes Signal
Die neue Atomregulierungsbehörde hat ihre Pläne für die Sicherheitsstandards in den japanischen Atomkraftwerken vorgestellt. Lüftungssysteme und Filteranlagen sollen künftig Atomunfälle wie in Fukushima verhindern
Umweltprüfung abgeschlossen: Bis 2025 werden zwei weitere Blöcke gebaut - Kritik von Berlakovich, Global 2000 und Greenpeace
Von einem Atomausstieg ist keine Rede mehr, stattdessen sollen alte Kraftwerke reaktiviert und unter Umständen neue gebaut werden
Um fünf Prozent mehr als im April 2011
78 Prozent glauben, dass ein Atomunfall das Land betreffen könnte - Stresstests bringen Problem näher
Berlakovich: Bleiben unverrückbar auf Anti-Atom-Kurs, müssen aber auf Notfälle optimal vorbereitet sein
Internationale Sicherheitsstandards derzeit nicht ausreichend erfüllt - Peking will in kommenden zwei Jahrzehnten bis zu 100 Kernkraftwerke bauen
Höchstgericht bestätigt laut Bericht abschlägige Entscheidungen von Landes- und Oberlandesgericht Linz
Umweltminister Altmaier (CDU) kann sich mit SPD und Grünen nicht einigen
Die EU fordert Verbesserungen für praktisch alle Atomkraftwerke, gibt aber keine Empfehlung zur Schließung von Reaktoren ab. Energiekommissar Oettinger will eine Versicherungspflicht für Betreiber
Zu wenig Schutz gegen Erdbeben, veraltete Konzepte: Der noch nicht veröffentlichte Abschlussbericht zu den EU-Stresstests soll ein düsteres Bild von der Sicherheit zeichnen
Bis 2030 könnte sich die Anzahl der Atomkraftwerke weltweit verdoppeln
700.000 Liquidatoren riskierten ihr Leben für die Dekontamination. Boris Derkatsch war einer von ihnen und erzählt darüber im derStandard.at-Gespräch
Mini-Castor bringt Brennstäbe für den Forschungsreaktor der TU Wien von den USA nach Österreich
Wird z.B seit 125 Jahren von der Alpen Adria Energie www.aae.at gewonnen.
Sauberer Strom, sauberer Preis und saubere Rechnung in ganz Österreich
.
Denn ein Energieversorger kann nicht zwei verschiedene Produkte anbieten.
Genauso wenig kann der Verbund 100% Wasserkraft anbieten!
Nähere Information finden Sie unter:
http://www.forschungsgemeinschaft-sol.at/SusA30.pdf
ab Seite B-9
bleibt nur zu erwähnen, dass die linzAG - genauso wie die Energie AG! - ihren billig eingekauften atomstrom über die gemeinsame vertriebsgesellschaft ENAMO an großkund_innen verscherbeln. und zwar zum vorzugspreis und mit einem atomstromanteil von ca. 27% :-(
du darfst weiterhin für dein tarifmodell (vermutlich "naturstrom") etwas mehrbezahlen, hinter den kullissen der wirtschaftlichen verflechtungen fließt dann alles wieder zusammen in die gleichen ertragstöpfe...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.