Landesweite Demos

Frankreich macht gegen Pensionsreform mobil

07. September 2010 09:02

Zwei Jahre mehr arbeiten: Die Franzosen stoßen sich an der geplanten Anhebung des Pensionseintrittsalters

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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21 Postings
Entropix
07.09.2010 11:20
eventuell

könnte man ja die höhere Lebenserwartung wieder rückgängig machen ;-)

mind over matter
07.09.2010 11:15
unsere forderungen:

1 kilo gratis schokolade für jedes kind jeden tag !
nie wieder zähneputzen !
nie wieder zimmer aufräumen !
nie mehr schule nur noch ferien !
mindestens dreimal soviel taschengeld !
nie wieder selbstgemachtes apfelkompott, nur noch fruchtzwerge !

kinder kinder .... ;)

milofjodor
07.09.2010 10:59
eu-rahmenbedingungen

damit waeren wir wieder mal bei der eu. sozialleistungen, steuern, pensionen, eu-regionalkompetenzen und anderes gehoert EU-weit standardisiert. regional-kompetenzen daher, weil ich die natioanstaaten als aufloesungswuerdig einstufe (von bundeslaendern in oesterreich ganz zu schweigen)

Zep
07.09.2010 10:52

Die Franzosen wehren sich
wenigstens! Hierzulande wird nur
geraunzt und wehe es findet
irgendwo eine Demo statt, da wird
dann gleich geschriehen wenn
man mal etwas länger für den
Heimweg braucht!

der_kleine_pariser
 
07.09.2010 21:53

und du glaubst hier schreit keiner?

den Franzosen gehen sowohl der Sarko als auch die Streiks so etwas von auf den Sack. das kannst du dir gar nicht vorstellen in deinem idyllischen Österreich.

a wiener kind
07.09.2010 10:17
...jaja...

...jetzt bröckelt es langsam überall! Wir müssen alle mit diesem wahnsinnigen Sozialdenken in Form des Gießkannenprinzips aufhören.

Ernst Guevara
07.09.2010 10:13
die fotofälscher von reuters

meinen also, dass die leute länger arbeiten sollen, damit das pensionssystem nicht kollabiert? wahr ist doch vielmehr, dass die leute länger arbeiten sollen, damit die unternehmer sie länger ausbeuten können und in zweiter linie geht es darum, dass die menschen länger hackeln sollen, damit sie den staatlichen pensionskassen nicht so lange "zur last fallen". ich kann es gut verstehen, wenn die franzosen nicht einsehen wollen, dass sie ihre wertvolle lebenszeit länger für den profit der chefs verschwenden sollen und damit weniger von ihrer wohlverdienten pensionszeit haben. die salamitaktik der unternehmer - ständige erhöhung der ausbeutungsrate und kürzung des sozialen - unter kollaboration der staatlichen institutionen darf nicht aufgehen.

der_kleine_pariser
 
07.09.2010 21:56

der punkt ist ganz einfach der : mit der erhöhung des pensionsalters steigt auch die anzahl der Arbeitslosen. das macht Druck auf dem Arbeitsmarkt, überhaupt in Frankreich wo eh schon 10% stempeln

Lenzalar
 
07.09.2010 11:35
Nieder mit den Ausbeutern und Kollaborateuren!

Richtig! Ich möchte auch weniger arbeiten, mehr verdienen, früher in Pension gehen und dabei a Hofrat´s Rentn einstreichen. Und dann will ich noch, dass meine Kinder kostenlos bis 30 Schulen und Uni´s besuchen. Gesundheit darf natürlich weiterhin nahezu nichts kosten. Bezahlen soll das der Staat (das sind die "Anderen", die Politiker, Kollaborateure und die reichen Chef´s).
Oder bin ich einfach nur ein schamloser Ausbeuter des System´s?

Gold und Silber kaufen
 
07.09.2010 09:49
Scheitern der Sozialstaaten

Jahrzehntelang wurde den Europäern die unbegrenzte Finanzierbarkeit immer größerer sozialer Wohltaten vorgegaukelt, sodaß heute eine Mehrheit in irgendeiner Form auf den staatlichen Transfer angewiesen ist. Um die Staatshaushalte zu retten, müsste nun also eine scharfe Kehrtwendung erfolgen, was die Menschen- oh Wunder- nicht verstehen.

Aber auch Mehreinnahmen lassen sich aus der bereits absurd hoch belasteten Bevölkerung kaum noch herauspressen, da jede Steuererhöhung ab jetzt zur Verkleinerung der Einnahmenbasis führt.

Dieses Problem kann nur noch durch Entwertung des Geldes "gelöst" werden.

buena1vista1
07.09.2010 09:38
wo ist das Problem?

Überall muß man bereits bis 65 oder gar 67 arbeiten und die Franzosen regen sich bei 60 ode 62 schon auf??????

Waldorf
 
07.09.2010 10:18

Und es ist dann natürlich besser wenn man sich an die schlechter gestellten Ländern angleicht?

buena1vista1
07.09.2010 11:14
Blödsinn ...

aber realistisch sollte man schon bleiben ....

Waldorf
 
07.09.2010 11:18

Welch fundierte Aussage.

Das wenn man sämtliche Gewinne eines Jahres an die Bevölkerung zurückführen würde, man mit 50 -55 Jahren in Pension gehen könnte, und das Weltweit, ist ihnen wohl unbekannt?

buena1vista1
07.09.2010 12:28
Na dann ....

auf zu den Regierungschefs ... sie Grosskotz ....

Was ginge, weiß ich selbst, die Realität sieht trotzdem anders aus.

Oder gehören sie zu den wenigen die Millionen und Milliarden haben und neben nicht mal ein schlechtes Gewissen, dass Millionen und Millarden Menschen verrecken, weil sie nicht mal was zum Essen haben?

Waldorf
 
07.09.2010 12:51

Der dritte Absatz hat genau was mit meiner Ausage zu tun?

Lesen -> denken -> Antworten. Danke.

rosa parks
07.09.2010 10:03
Sie sollten der regierungspropaganda nicht...

...auf den leim gehen: österreich hat schon jetzt die längsten erwerbszeiten und die längsten beitragszeiten von ganz europa. die umsetzung der övp-fpö-pensionsreformen von 2004/2005 lässt die pensionserwartungen von heute geborenen um 55% sinken.
was gegen länger arbeiten spricht: es versperrt den arbeitsmarkt für junge menschen.

Leider wurde dieser Postingname schon vergeben
07.09.2010 10:36
Sorry, aber das stimmt mit Sicherheit nicht!

rosa parks
07.09.2010 11:24
doch, es stimmt...

sehen Sie Sich doch mal das grünbuch pensionen von der eu an. da werden sie staunen. es ist zb kein zufall, dass dort 40-jahr-beispiele gerechnet werden und nicht die in österreich für eine vollpension notwendigen 45 jahre.

Gobi Todic
07.09.2010 10:01
na dann

orientiere dich weiter nach unten. schreib mir einen brief wenn du am boden angekommen bist.

mind over matter
07.09.2010 08:06

schrecklich, habe 10 minuten länger als normal* in die arbeit gebraucht !!!!!

immer mehr leute kapieren, dass die rentner von heute und morgen auf kosten der rentner von übermorgen in rente gehen und dass das zutiefst ungerecht ist !

ich will jedenfalls spätestens mit 70 in rente gehen und nicht erst mit 75 nur damit heute die faulen beamten (siehe "Absolument dé-bor-dée ! Comment faire 35 heures en... un mois" von zoé shepard° heute mit 55 und noch dazu mit einer rente die sich aus den bezügen der letzten 6 monate errechnet in rente gehen können.

*normal = 1h20

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